(David Berger) In Kingersheim, im Elsass haben derzeit (bis zum 11. August) mehr als 1000 Menschen ihre Zelte aufgeschlagen. In dem „Klima-Camp“ möchten sie sich in 10 Tagen zu Klimaaktivisten ausbilden lassen.

„Auch Du bist in den letzten Monaten wegen des Klimas auf die Straße gegangen?“ fragt die Startseite des „Climate Camp“ in französischer Sprache potentielle Interessenten an einer 10-tägigen Veranstaltung, die derzeit im Elsass stattfindet.

Frankreich wurde bewusst gewählt, da es das Land der „Gelben Westen“ ist und so schon Aktivierungsfähigkeit bewiesen hat. Dabei richtet sich das Programm anscheinend v.a. an junge Menschen (ab 4 Jahren).

Mit einem Ferienlager das Klima-Chaos aufhalten

Im Text heißt es: „Nach der Teilnahme an Klimawandel-Demos ist das Klima-Camp der nächste Schritt, der es euch ermöglicht, sich der Dynamik des Aufbaus einer gerechten und nachhaltigen Welt anzuschließen und das Klima-Chaos zu vermeiden, das uns bedroht.“

Für die 10 Tage im Lager ist ein hartes Training zur Vorbereitung auf zukünftige Mobilisierungen angesagt: richtiges Agieren in Menschenketten und Sitzblockaden, Crowdfunding-Kampagnen starten, Kommunikation mit Journalisten, Strategie, Werbebanner machen: „Mit den Akteuren der Klimabewegung zusammen lernt ihr, wie wir das System verändern.“

CO2-freie Musik mit dem eigenen Körper machen

So lernt man etwa in Rollenspielen, wie man zivilen Ungehorsam in der Gruppe gleichgesinnter Klimaaktivisten übt.

Aber auch Entspannungsprogramme sollen das anstrengende Programm etwas versüßen: Klimafreundliches gegenseitiges Massieren zur Musik, mit dem eigenen Körper (CO2-freie – als nichts mit Flatulenzen!) Musik machen usw. gehören mit zu den Highlights des Programms.

Über tausend Teilnehmer

Kurz kommt scheint auch Refugee-welcome-Aktivismus, der allerdings in Europa nun dank der Klima-Hysterie und einiger unerfreulicher Begegnungen mit Immigranten etwas aus der Mode zu kommen scheint, eine Rolle zu spielen, wie das Werbevideo für die Veranstaltung zeigt:

Laut den Organisatoren ist die Zahl der Teilnehmer in diesem Jahr explodiert. Während bei der ersten Auflage des Klima-Camps vor drei Jahren nur etwa 300 Menschen teilnahmen, sollen es diesmal mehr als 1000 sein. Alle wollen Greta sein – da muss das Wetter ja bald besser werden.

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