(David Berger) Der Mord an dem achtjährigen Jungen auf dem Frankfurter Hauptbahnhof am vergangenen Montag berührte zahlreiche Menschen tief. Nicht wenige Politiker der Altparteien fanden dafür kein Verständnis. So auch der Grünenpolitiker Eike Lengemann. Mit einem pietätlos-perfiden Tweet erregte er den Zorn sogar der Polizeigewerkschaft. Nun hat er sich entschuldigt.

Eike Lengemann (40) ist bei Greenpeace und Amnesty International engagiert, wirbt für „grüne Radtouren“  und war bei der letzten Bundestagswahl Direktkandidat für die Grünen in Burgwedel. In einem Tweet fragte er sich, warum alle so ein Theater wegen der Ermordung des kleinen Jungen am Frankfurter Hauptbahnhof machen. Im Autoverkehr würden jährlich mehr als 3.000 Personen umkommen, ohne dass sich jemand groß darüber aufrege.

„Im Autoverkehr sterben 3.000 Personen jährlich“

Der Tweet Lengemans fand sich unter einem Post der „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ (HAZ), die nach der Ermordung des achtjährigen Jungen vor den Augen seiner Mutter am Frankfurter Bahnhof bemerkte, dass sich viele Menschen jetzt die Frage nach der Sicherheit an Bahnsteigen stellen. Dort bemerkte Lengemann:

„Im Autoverkehr sterben jährlich mehr als 3.000 Personen – keine allzu großen Diskussionen. Im Bahnverkehr stirbt eine Person – Interview mit dem Chef eines Sicherheitsdienstes, Bundesminister unterbricht Urlaub. bitte immer die Verhältnismäßigkeit wahren, @HAZ & Herr Seehofer“

Selbst die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG)  wollte zu solch einem perfiden Tweet nicht schweigen und fragte den Grünenpolitiker:

„Sind Sie Vater? Grauenhafter Tweet!“

Einsicht oder Angst vor Ausweitung des Shitstorms?

Gestern wurde nun bekannt, dass Eike Lengemann sich entschuldigt hat. Einsicht oder die Angst vor einer Zunahme des Shitstorms?

Zahlreiche Twitter-Accounts hatten entsetzt und wütend auf den Post Lengemanns reagiert.

Er ist ein Grüner. Das ist Ekelhaftigkeit Voraussetzung

  • „Er ist ein Grüner. Das ist Ekelhaftigkeit Voraussetzung“
  • „Wer Unfälle im Straßenverkehr mit einer vorsätzlichen Tötung vergleicht, hat jeden Bezug zur Menschlichkeit verloren. Mit Verlaub: m. E. sollten A*******r wie Sie dringend psychologische Hilfe aufsuchen. Bei Ihnen stimmt doch etwas nicht.“
  • „Wäre ein Brandsatz auf eine Moschee geflogen, hätte Herr Lengemann eine Lichterkette organisiert mit Göring-E. und Roth an der Spitze. Aber ein totes deutsches Kind. Shit happens, da hat wohl der Strand gefehlt.“

Tweet zeigt, wozu grüne Politiker fähig sind

„Ich habe lediglich den Aktionismus kritisiert, vielleicht war das ein bisschen unglücklich.” (Lengemann zur „Bild“)

Das sind noch die harmlosesten der Wortmeldungen, die unter dem Tweet des Grünenpolitikers als Reaktionen folgten. Ob immer all diese Reaktionen angemessen waren, ist eine andere Frage.  Auch inwiefern Lengemann seine Aussage wirklich bereut oder nur Angst um seine Karriere hatte, bleibt unklar. Auf Facebook und Twitter ließ er gestern Abend wissen:

„Ich bereue meinen Tweet zu der grausamen Tat von Frankfurt sehr und habe ihn daher gelöscht. Es tut mir unglaublich leid und ich entschuldige mich dafür. Ich wollte niemanden verletzen.“

Außer Frage steht jedoch, dass der erste Tweet gut zeigt, zu welch gewissenloser Unmenschlichkeit Politiker der Multikulti-Partei, der Grünen, deren Ideologie letztlich auch der kleine Junge zum Opfer gefallen ist, fähig sind, wenn ein Opfer ihre politische Strategie stören könnte. Und sie erst einmal nicht mit dem Widerstand der Bevölkerung und Medien rechnen.

„So darf es nicht weitergehen!“

Dazu passt eine Stellungnahme des ersten stellvertretenden AfD-Bundessprechers Georg Pazderski, der die Relativierung des Frankfurter Bahnsteig-Mordes als Gefahr für die Demokratie bezeichnet:

 „Deutschland ist im Meinungs-Totalitarismus angekommen: Mit einem verunglückten Kind am Strand wurde über Wochen die illegale Grenzöffnung gerechtfertigt. Ein von einem gesuchten Afrikaner ermordeter Junge wird dagegen mit einem 30-Sekünder in der Tagesschau abgetan. Medien verniedlichen den Mord zum Schulhof-Schubs. Die Kanzlerin schweigt. Wer die Fakten ausspricht, wird verunglimpft. Lösungen, die die Ursachen angehen, bleiben auf der Strecke.

So darf es nicht weitergehen! Die Sicherheit auf dem Bahnsteig beginnt mit der Sicherheit an der Grenze. Ein gefährlicher Ausländer hätte nie in unser Land gelangen dürfen. Jeder, der das relativiert, macht sich mitschuldig. Darum: Fakten statt Verniedlichungen, Lösungen statt Blabla, Freiheit statt Meinungs-Totalitarismus!“

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