(David Berger) Gut sechs Jahre sind vergangen, seitdem Papst Benedikt XVI. seinen Rücktritt vom Papstamt „ingravescente aetate“ (wegen des vorgerückten Alters“) bekannt gab. Seiher lebt er zurückgezogen im Kloster Mater Ecclesiae des Vatikan. Wie jetzt bekannt wurde, verließ er vor einer Woche nach dieser langen Zeit erstmals den Vatikan.

Und zwar um aus dem sommerheißen Rom wieder einmal in die Albaner Berge zu fahren und die päpstliche Sommerresidenz Castel Gandolfo zu besuchen. Zuvor besuchte er noch unangekündigt die sog. Castelli Romani, einige Städte im Hinterland von Rom in den Albaner Bergen.

Dort ist das Klima in den heißen Sommermonaten wesentlich erträglicher als in der Ewigen Stadt, sodass die Päpste hier ihre Sommerresidenz bauen ließen.

Papst Benedikt XVI. im Heiligtum der Madonna del Tufo

Die Internetseite Il Mamilio berichtete vor einer Woche: „Überraschungsbesuch des emeritierten Papstes Joseph Ratzinger in den Castelli Romani“

…, nachdem er längere Zeit nicht mehr gekommen war“ Und weiter: „Der Weg von Benedikt XVI. an Bord eines schwarzen Mercedes mit getönten Scheibenführte ihn zuerst zu der Päpstlichen Villa in Castel Gandolfo. Dort begrüßte er das Personal und machte einen Spaziergang durch die Gärten wie damals, als er den Großteil des Sommers hier verbrachte.

Danach begab es sich nach Rocca di Papa zum Heiligtum der Madonna del Tufo, um dort begrüßt vom Ortspfarrer vor dem Bild der Madonna zu beten. Schließlich reiste er weiter nach Frascati, wo er im bischöflichen Palast mit dem Bischof Msgr. Raffaello Martinelli ein leichtes Abendessen einnahm.“

An der Seite Benedikts XVI.: Msgr. Gänswein

In Castel Gandolfo schätzte Benedikt stets die wunderbaren Gärten der Sommerresidenz,  wo er auch nun wieder einen Spaziergang machte. An der Seite Benedikt XVI. war – wie gewohnt – sein persönlicher Sekretär, Msgr. Georg Gänswein.

Vatikan News berichtet außerdem: „Mit dabei: ein Rollstuhl, auf den der 92 Jahre alte Benedikt wegen seiner eingeschränkten Mobilität mittlerweile immer öfter zurückgreifen muss. Doch körperliche Gebrechen konnten Benedikt XVI. offensichtlich nicht daran hindern, nochmals einen Ort aufzusuchen, der ihm während seines Pontifikates ein wichtiger Rückzugs- und Erholungsraum gewesen war.“

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