Am gestrigen Freitag (31.05.2019) kam es in den späten Nachmittagsstunden bei einem Polizeieinsatz in der Asylbewerberunterkunft in Stephansposching zu heftigen Ausschreitungen. Mehrere Polizeibeamte wurden dabei verletzt, sechs besonders aggressive Nigerianer festgenommen

Nachdem einige Bewohner der Unterkunft offensichtlich Einrichtungsgegenstände beschädigten – so der Polizeibericht-, fuhren mehrere Streifen zur Unterkunft. In der Folge solidarisierten sich rund 30 Bewohner des Aslyunterkunft mit den Randalierern, die die Polizeibeamten beleidigten, bespuckten und sogar mit Fahrrädern bewarfen.

Randalierer trat Seitenscheibe des Polizeiautos ein

Bei dem Einsatz wurden fünf Polizeibeamte verletzt, erfreulicherweise trugen sie nur leichte Verletzungen davon. Die vorläufige Festnahme eines Bewohners sollte durch die Randale scheinbar verhindert werden, einer der Randalierer trat mit beiden Füßen sogar die Seitenscheibe eines Streifenwagens ein.

Die Situation scheint, wie der Bayerische Rundfunk berichtet, beim Rückzug der Polizei eskaliert zu sein: „Als der Rädelsführer mit dem Polizeiauto weg gefahren werden sollte, sprang einer der Asylsuchenden mit beiden Füßen in die Seitenscheibe. Die anderen verhinderten die Ausfahrt des Polizeiautos, in dem sie das Tor mit Steinen und Kabeltrommeln verbarrikadierten und mit Fahrradschlössern absperrten.“

Bei dem Einsatz wurden letztendlich sechs nigerianische Asylbewerber im Alter zwischen 23 und 38 Jahren festgenommen.

Drei der Nigerianer bereits wieder auf freiem Fuß

Die Kripo Deggendorf hat noch vor Ort in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Deggendorf die weiteren Ermittlungen übernommen. Aufgrund der bislang durchgeführten kriminalpolizeilichen Ermittlungen beantragte die Staatsanwaltschaft Deggendorf nun gegen drei tatverdächtige Asylbewerber Haftbefehle wegen des dringenden Tatverdachts des Landfriedensbruchs, Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Gefangenenbefreiung.

Die drei Nigerianer wurden nach Vorführung beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Deggendorf in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert. Die Ermittlungen von Kripo und Staatsanwaltschaft Deggendorf gegen die sechs Tatverdächtigen dauern an.

Von der „Antifa“ gelernt?

Fahrräder als Waffe gegen Polizisten einzusetzen, ist bei der Antifa schon lange üblich. Wie zum Beispiel hier in Köln bei einer gewalttätigen Demonstration gegen den Bundesparteitag der AfD in der Domstadt:

Anti-AfD-Demo in Köln

Offensichtlich wachsen hier zwei kriminelle Szenen noch enger zusammen.