Richtigstellung vom 02.Juli 2019: In der Erstfassung dieses Artikels hieß es, Reisch habe mehrmals in Europa vor Gericht gestanden. Reisch lässt durch ein Anwaltsbüro wissen, dass es sich dabei um eine unwahre Tatsachenbehauptung handelt: „Es stimmt nicht, dass unser Mandant Claus-Peter Reisch „in Europa mehrmals vor Gericht stand“. Richtig ist, dass unser Mandant genau in einer einzigen Sache vor einem einzigen maltesischen Gericht stand, nämlich wegen einer falschen Registrierung eines Schiffes.“

Wikipedia schreibt zu der Sache: „Mitte Dezember 2018, gut fünf Monate nach Prozessbeginn, sagte Reisch erstmals vor Gericht in Valletta aus und bekräftigte in einer eineinhalbstündigen Anhörung, dass er bei der Registrierung des Schiffes keinen Fehler erkennen konnte. Zuvor reiste Reisch wegen des Gerichtsverfahrens umsonst auf den Inselstaat Malta. Der Prozess wurde am 11. Januar 2019 fortgesetzt und ein Urteil erwartet.[15][16] Mitte Mai 2019 wurde Reisch zur Zahlung einer Geldstrafe von 10.000 Euro an lokale Hilfsorganisationen für Flüchtlinge und Menschen in Armut verurteilt.[17] Reisch hat gegen das Urteil Revision eingelegt, da er die Auffassung vertritt, dass die Lifeline ordnungsgemäß registriert war und er daher unschuldig ist.“

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Veranstaltung des „Arbeitskreises Schule ohne Rassismus –Schule mit Courage“ – Claus-Peter Reisch, umstrittener Seenotretter, kommt ans Gymnasium Veitshöchheim.

Ein Mann, der erst im Mai von einem Gericht in Malta zur Zahlung einer Geldstrafe von 10.000 Euro verurteilt wurde, ein Mann, der durch das Lockangebot und seine juristisch sehr fraglichen Aktionen – wie viele meinen – hunderte Ertrunkene im Mittelmeer auf dem Gewissen hat. Und nun als „Held“ und Vorbild der Jugend gefeiert wird. Sie denken, das geht nicht? Doch das geht, wenn eine Gesellschaft nur weit genug ideologisiert ist. Und der Veranstalter für diese Feier ist nicht irgendein linksextremes Blatt, sondern eine staatliche Schule in Bayern.

Die Schule weiß es schon besser als das Gericht in Malta

In der Einladung des Arbeitskreises der umstrittenen Institution „Schule ohne Rassismus –Schule mit Courage“ heißt es – sicher nicht ohne das OK der Schulleitung: Der Arbeitskreis „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ lädt am 26. Juni 2019 um 19.00 Uhr zu einem Diskussionsabend mit Claus-Peter Reisch ein. Der Kapitän der „Lifeline“ rettete mit seinem Schiff mehreren hundert Geflüchtete aus dem Mittelmeer und löste damit kontroverse Reaktion aus, die von der Anerkennung als Menschenretter bis zur Beschuldigung als Menschenschlepper reichen.

Bisheriger Höhepunkt der Diskussion stellt seine Verurteilung zu einer hohen Geldstrafe am 14.05.2019 vor einem Gericht in Malta wegen eines angeblichen formalen Fehlers bei der Registrierung des Schiffes dar.

Der Diskussionsabend stellt den Höhepunkt der Jahresaktion des Arbeitskreises „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ dar, die sich mit dem Thema „Zivilcourage“ auseinandersetzt. Schülerinnen und Schüler stellen dabei Menschen vor, die in ihren Augen „einen Unterschied gemacht“ haben.

Darunter befinden sich historische Ikonen wie die amerikanische Anti-Rassismus Aktivistin Rosa Parks oder die erste Sprecherin in einem deutschen Parlament,Marie Juchacz, aber auch aktuelle Figuren wie Greta Thumberg oder eben Claus-Peter Reisch.

Herzliche Einladung, der Eintritt ist kostenlos. Wir freuen uns über zahlreiche Teilnehmer!
Für Getränke und Snacks ist gesorgt.“

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Update 2.7.2019
Herr Claus-Peter Reisch hat die Kanzlei Spirit Legal LLP, Leipzig auf uns angesetzt und eine Abmahnung und Unterlassungserklärung gefordert.
Da Philosophia Perennis als non-profit Bürgerprojekt keine Mittel für eine rechtliche Auseinandersetzung hat, sehen wir uns gezwungen ohne jede rechtliche Prüfung Inhalte des Artikels zu ändern und alle zum jetzigen Zeitpunkt vorhandenen Kommentare zu löschen.
Wir bedauern das.