Am vergangenen Sonntag sind in Berlin Aktivisten der „Vielen“, einer Art Solidaritätspakt von Kulturinstitutionen, unter dem Motto „Unite & Shine“ – „Vereint glänzen“ – auf die Straße gegangen, um für Kunstfreiheit, Vielfalt, Toleranz und offene Grenzen zu demonstrieren. Der kulturpolitische Sprecher der AfD im Bundestag, Dr. Marc Jongen, kommentiert

Ins Leben gerufen wurde der Verein „Die Vielen“ von Holger Bergmann, dem Geschäftsführer des „Fonds darstellende Künste“, der sich für eine „offene, vorurteils- und diskriminierungsfreie Gesellschaft“ einsetzt.

Motto ,No border, no nations‘

,Vereint glänzen‘ wollten die Kulturschaffenden, die gestern durch Berlin zogen, um für Kunstfreiheit, Asylrecht, Toleranz, Freizügigkeit und ,gegen rechts‘ zu demonstrieren. Tatsächlich geht es diesem Verein aber weniger um die Kunstfreiheit, als vielmehr um offene Grenzen nach dem Motto ,No border, no nations‘. Goldene Rettungsdecken, mit denen Flüchtlinge assoziiert werden sollen, die aus dem Mittelmeer gerettet wurden, waren deshalb Symbol dieser Demonstration.

Die Toleranz und Freizügigkeit der ,Vielen‘ hat aber ein klare Grenze: Wer die Art und Weise ablehnt, mit der Kunst linksideologisch aufgeladen wird, wird kurzerhand zur Bedrohung der Kunst- und Pressefreiheit erklärt.

,Ein Europa für alle – Deine Stimme gegen Nationalismus‘

Olaf Zimmermann, der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, hat in seiner Rede auf der parallel verlaufenen Auftaktdemonstration ,Ein Europa für alle – Deine Stimme gegen Nationalismus‘ unter anderem ein ,radikales Umdenken‘ und ,kulturellen Wandel‘ angemahnt. Offenbar ist Zimmermann damit auf taube Ohren gestoßen, sprechen doch die Hinterlassenschaften der ,Vielen‘ eine ganz andere Sprache.

Laut Medienberichten blieben etliche goldene Rettungsdecken aus Aluminium und Kunststoff, die nur sehr schwer recycelbar sind, als Müll zurück. (Foto l.: Auch in Köln traten einige liksgrüne EU-Fans in umweltschädlichen Müll gehüllt auf)

Allgemeinheit muss antisoziales Denken der Kunstbefreiten ausbaden

Die Berliner Stadtreinigung und das Grünflächenamt dürfen sich jetzt mit der schwierigen Entsorgung des Kehrichts der bunten Schar Kunstbefreiter herumschlagen, die ,radikales Umdenken‘ gern bei anderen einfordern, sich selbst aber davon ausnehmen.

Damit haben sie für jeden sichtbar dokumentiert, für was sie tatsächlich stehen, nämlich für antisoziales Denken und Handeln, dessen Folgen die Allgemeinheit ausbaden darf. Die AfD wird dem weiterhin durch Aufklärung und unabhängiges Denken entgegenwirken.