Das 14. Heft des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ fuhr laut Medienberichten eine Auflagen-Talfahrt ein. Es war bereits die dritte Ausgabe in diesem Jahr, welche ein Rekord-Minus beim Einzelverkauf brachte.

Im Verlagshaus an der Ericusspitze in der Hamburger HafenCity herrscht Alarm. Das Heft „Impfen auf Befehl“ brachte dem „Spiegel“ im Einzelverkauf nur 145.632 Verkäufe an Kiosken, Supermärkten und Tankstellen. Nur die zweite und dritte Ausgabe im Jahr 2019 war ähnlich schwach an die Kundenschaft gebracht worden.

Die „Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW)“ gibt an, dass der „Spiegel“ zuletzt einen Verkauf von 682.088 Exemplaren einbrachte. Mit Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren und sonstigen Verkäufen. Auch die 91.997 ePaper und Spiegel-Plus-Kunden seien hier bereits mitgezählt.

Kein Interesse an Relotius oder Verschwörungstheorien

Die 13. Ausgabe mit dem Titel „Die braune Verschwörung“ wurde 157.730-mal am Kiosk, im Supermarkt oder an der Tankstelle verkauft. Der Dreimonats-Durchschnitt des „Spiegel“ im Einzelverkauf wurde klar verpasst. Dieser liegt bei 166.400 Verkäufen. Insgesamt erreichte das Medienhaus mit dieser Ausgabe einen Verkauf von 695.625 Magazinen. Die Sparten Einzelverkauf und Abonnements bringen einer Zeitung oder einem Magazin die meisten Einnahmen.

Eine groß angelegte Produktoffensive sollte im letzten Jahr die sinkenden Umsätze kompensieren. Es folgte das Magazin „Spiegel Expedition“. Ende April wurde dieses aber nach nur zwei Ausgaben wieder eingestellt. (cs)

Der Beitrag erschien zuerst bei EPOCH TIMES

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