(David Berger) Während schon kurz nach dem Ausbruch des Brandes der Kathedrale „Notre Dame“ von ARD und ZDF sowie den anderen Mainstreammedien gemunkelt wurde, die Bauarbeiten an der Kathedrale seien wohl die Ursache für die Katastrophe, kommen jetzt bei den selben Medien erste Zweifel auf, ob das tatsächlich so war. Wohl auch zur eigenen Beruhigung gibt man jetzt die Devise aus: Die „Ursache für den Brand von Notre Dame wird vielleicht nie gefunden“ – so der „Nordkurier“.

Anlass dafür, dass man die Bauarbeiter-These aufgegeben hat, ist nicht nur die Tatsache, dass in französischen Jandwerksfirmen zum größten Teil eine Menschengruppe arbeitet, die unmöglich etwas mit dem Anschlag auf eine christliche Kirche zu tun hat bzw. haben darf. Auch der Direktor der Kathedrale Notre-Dame hat die anfangs ventilierte These aus völlig ideologiefreien Motiven zurückgewiesen:

Keine Sicherheitsmängel beim Brandschutz

Es seinen keine Sicherheitsmängel beim Brandschutz fest gestellt worden: „Das sagte Patrick Chauvet dem Sender France Inter. So hätten Brandaufseher dreimal täglich den Dachstuhl geprüft. „Ich denke, dass man nicht mehr machen kann.“ Aber es gebe natürlich immer Vorfälle, die man so nicht habe vorhersagen könne. Man müsse nun prüfen was passiert sei.“

Als nächstes geht man nun der These nach, nach der ein Kurzschluss in der Elektrik eines Aufzugs das Feuer ausgelöst haben könnte.

De Thesen werden dabei mit einer erstaunlich unwissenschaftlichen Mentalität vertreten bzw. von den Medien verkauft. Jeder, der es auch nur wagt, eine andere mögliche Ursache anzusprechen, wird sofort der Inquisition des Systems Merkel anvertraut und öffentlich bloßgestellt.

Was auf keinen Fall als Ursache in Frage kommt

Michael Klonovsky hatte dennoch den Mut bereits vor zwei Tagen zu bemerken: „Notre-Dame brennt. Warum, fragt mein Sohn, warum zur Hölle gewissermaßen komme mir bei diesen Bildern sofort der Gedanke, der Brand könne ein gestifteter sein? Ein Gegenfeuer des Glaubens sozusagen?

Darum, erstens:
„In Frankreich sind in den vergangenen Wochen mehrere Kirchen entweiht oder Ziel von Vandalismus geworden, wie das Portal ‚katholisch.de‘ berichtet. Bislang wollte sich die Französische Bischofskonferenz noch nicht offiziell zu den Vorfällen äußern. Man wolle kein Öl ins Feuer gießen, wie es hieß.

Der Sprecher der Bischofskonferenz, Olivier Ribadeau Dumas, äußerte sich jedoch über Twitter: ‚Kirchen brannten, wurden geplündert und entweiht. Wir können uns nie daran gewöhnen, dass Orte des Friedens Opfer von Gewalt werden, dass der Leib Christi, das schönste und wertvollste für uns, mit Füßen getreten wird‘, schreibt er.“ (hier)

Darum, zweitens:
„A dozen Catholic churches have been desecrated across France over the period of one week in an egregious case of anti-Christian vandalism.“ (hier)

Darum, drittens:
Ein Twitterer hat die Smileys gesammelt, mit denen eine bestimmte, keiner näheren Klassifikation bedürftige Klientel auf das eventuell herbeigeteufelte Feuer reagiert (hier).

Darum, viertens und einstweilen letztens:
„Die Bilder von der brennenden Kathedrale in Paris haben die Dombaumeisterin Regine Hartkopf entsetzt – und verwundert: ‚Holz entzündet sich nicht so schnell.'“ (hier)

Aber das sind natürlich alles wirre Überlegungen rechter, ebenso weißer wie testosterontoxischer Cis-Männer, kurzum politisch unkorrekt – was inzwischen ein schwereres Verbrechen zu sein scheint als einen Menschen fahrlässig zu töten…

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