(David Berger) Das Magazin „Vice“ veröffentlicht eine detaillierte Deutschlandkarte, auf der die Wohn-und Arbeitsstätten der angeblich 150 wichtigsten „neurechten“ Persönlichkeiten und Organisationen Deutschlands verzeichnet sind. Ideal zum Download auf jedes Antifanten-Handy.

Eigentlich sollte es nur die Besprechung eines Buches über die „neue Rechte“ in Deutschland durch Thomas Vorreyer werden. Aber weil die Neuerscheinung das -gefühlt – hundertfünfzigste Buch mit Verschwörungstheorien zur rechten Szene in Deutschland ist und inzwischen kaum noch Leser finden dürfte, wollte man seinen Artikel etwas aufpimpen.

Detaillierte Karte zeigt auf, wo die bösesten Menschen Deutschlands leben

Und veröffentlicht eine Karte, die genau verzeichnet, wo die bösesten Menschen Deutschlands leben bzw. arbeiten:

„Ein Ergebnis dieser Recherche ist eine Karte, die Deutschlands Neue Rechte und ihre Verknüpfungen untereinander so detailliert zeigt, wie nie zuvor: wie etwa vor allem Westdeutsche den Osten seit der Wende als Rückzugsort nutzen und wie sie derweil im Westen ihre alten Kontakte pflegen. VICE veröffentlicht exklusiv die gesamte Karte und zeichnet anhand von drei Regionen – Berlin-Mitte, dem Süden Sachsen-Anhalts und Hessen – nach, wie sich die Neuen Rechten arbeiten und sich vernetzen.“

Und wer es nicht glauben möchte oder nachschauen, welcher Neurechte in seiner Nachbarschaft wohnt oder ob er vielleicht selbst dort gelistet ist, kann das hier: VICE

Oder auf dem Twitteraccount von Christian Fuchs, einem der Autoren des Pranger-Buches:

Auch Wohnungen von Islamkritikern verzeichnet

Dass unter diesen Bloggern auch viele Islamkritiker sind, die einer erhöhten Anschlagsgefahr ausgesetzt sind, ist offensichtlich. Bei der Vice hat man offensichtlich keinerlei Probleme auch den islamistischen Terror gegen Islamkritiker zu feiern, während man mich als Kirchenkritiker dort hofiert hat.

Auch die Redaktionsräume von PP finden sich auf der Karte eingezeichnet. Wer die Karte groß scrollt, kann fast unseren Eingang sehen. So etwas erlebte ich das letzte mal, als die rechtsextreme, antisemitische Hassseite kreuz.net meinen Wohnort per Google-Maps veröffentlichte. Mein Partner und ich standen damals mehrere Wochen unter Polizeischutz. So groß sind dann die Unterschiede zwischen Rechts- und Linksextremen halt doch wieder nicht.

Da man die Gewaltbereitschaft der sog „Antifa“ kennt, ist zu fragen, ob der Vice-Artikel und teile des Buches nicht bereits eine Anstiftung zur Straftat gemäss § 26 StGB darstellen. Einer unserer Leser schreibt:

„Das ist genauso, als wenn die Mafia die Adresse von jemandem an ihre Mitglieder herausgibt, der kein „Schutzgeld“ zahlen will. Darin enthalten ist zwischen den Zeilen die Aufforderung, bei dem Betreffenden mal richtig „aufzuräumen“. Ich würde sofort Strafanzeige stellen und eine einstweilige Verfügung auf Unterlassung der Veröffentlichung der Daten erwirken.“

Hausaufgaben für die „Antifa“

Da hat die Antifa in den kommenden Monaten richtig viel zu tun. Aber die Vice hat ihr ihre Arbeit ja erleichtert, sodass sie mehr Zeit für das Sammeln von Pflastersteinen und Kanthölzern hat. Und dann geht’s los zu den Arbeitsplätzen bzw. Privatwohnungen von Jürgen Fritz, Thomas Böhm usw…

Die PP-Redaktion diskutiert nun darüber, ob wir nicht auch unsere Kenntnisse zu den Wohn- und Party-Orten der beiden Buchautoren, Christian Fuchs und Paul Middelhoff, der Vice-Redaktion, besonders von Thomas Vorreyer (Foto l. © Screenshot Youtube), von Unterstützern der Antifa usw. auch in einer Deutschlandkarte verwerten. Oder wir kommen zu Besuch, wenn Herr Fuchs seine Lesungen in Leipzig oder Freiburg hat…

Was meinen Sie dazu?

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