Statt Päderasten nun Klimafasten: Kirchen rufen zu „Klimafasten“ auf

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Derzeit brennendste theologische Frage: Welchen CO2-Ausstoß hat das Fegefeuer?

Mit Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch (6. März) rufen die Kirchen in Deutschland zum „Fasten für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit“ auf. Unter dem Leitsatz „So viel du brauchst…“ (2. Mose 16) laden elf evangelische Landeskirchen und drei katholische Bistümer dazu ein, den Klimaschutz in den Mittelpunkt der eigenen Fastenzeit zu stellen.

Der Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin beteiligt sich zum ersten Mal an der Aktion und möchte dazu ermutigen, das eigene Handeln im Alltag zu überdenken, Neues auszuprobieren und gemeinsam etwas zu verändern.

Plastikfrei statt Keuschheitsgürtel

Eine Fastenbroschüre gibt Anregungen dazu, die Fastenzeit zu nutzen, um innezuhalten und den eigenen Lebensstil zu hinterfragen. Die Fastenwochen sind konkreten Aktionen gewidmet zu den Themen „Energiehaushalt“, „achtsam kochen und essen“, „fairer Konsum“, „anders unterwegs sein“, „plastikfrei leben“.

Die Anregungen beinhalten viele hilfreiche Tipps, beispielsweise zum Warmwasser sparen oder zur Weiterverarbeitung von Essensresten. Weitere Informationen und einen Überblick der gedruckten Materialien bietet die gemeinsame Webseite: www.klimafasten.de.

Pfarrgemeinden sollen „nachhaltig wirtschaften“

Hier finden sich alle Materialien, Impulse für Passionsandachten und weitere Angebote für die Fastenzeit. Der Diözesanrat der Katholiken unterstützt Pfarrgemeinden darin, nachhaltig zu wirtschaften und setzt sich für die Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes des Erzbistums ein …

Fegefeuer-Abgase reduzieren oder ganz stoppen?

Soweit eine Pressemitteilung des Berliner Diözesanrats. Dass man im Umfeld von Papst Franziskus derzeit auch über ein Verbot des Fegefeuers nachdenkt, um den kirchlichen CO2-Ausstoß zu verringern, ist allerdings ein bislang unbestätigtes Gerücht.

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