(David Berger) Sommerurlaub und Weihnachten im familiären Kreis sollen ausfallen, der Corona-Ausnahmezustand trotz eines anstehenden Impfstoffeinsatzes bis 2022 weiterhin aufrecht erhalten werden: Feuchte Träume des SPD-Politikers Lauterbach

Neben Jens Spahn gibt es einen weiteren Politiker, der in der Corona-Krise die Stunde gekommen sieht, um seiner politischen Karriere, die ihm vermutlich zu „normalen Zeiten“ und in einer „normalen“ Gesellschaft verwehrt geblieben wäre, ganz kräftigen Aufwind zu geben: Karl Lauterbach.

Und wieder wird mit hohen Sterbezahlen gedroht

In einem Interview mit dem Online-Magazin „Watson“ bedient er ausgiebig das derzeitige Bedürfnis der Wähler nach Horrorszenarien. Kurz gefasst, er schwört die Leser darauf ein, dass nicht nur der Sommerurlaub, sondern vermutlich auch das familiäre Weihnachten ausfallen und das Corona-Experiment bis mindestens 2022 fortgesetzt werden wird.

Er halte es für eine „grotesk schlechte Idee, diesen Sommer in den Urlaub zu fahren“, denn die Gefahr sei sehr hoch, dass man im Sommer einen „schweren Rückfall“ der Krankheit inklusive erneutem Lockdown und hohen Sterbezahlen, erlebe.

Auf einmal doch: Maskenpflicht

Und natürlich plädiert Lauterbach nun – entgegen all seinen früheren Äußerungen zu der Sache – für eine strenge Maskenpflicht. Und das alles nicht nur für die nächsten Monate:

„Bis wir wieder in der vollkommenen Normalität angelangt sind, die wir aus dem Jahr 2019 kennen, wird es wohl 2022 sein“, prophezeit Lauterbach mal ebenso dahin. Da solle man auch nicht auf den Impfstoff rechnen, mit dem uns derzeit andere Politiker beruhigen wollen: „Selbst wenn wir einen Impfstoff entwickelt haben, ist es unklar, ob wir jeden damit impfen können oder zunächst nur Risikogruppen, weil er möglicherweise nicht ausreicht. Es ist auch unklar, ob der Impfstoff dann ausreichend wirkt. Möglicherweise wird das Virus mutieren“. Damit dürfte er nicht ganz unrecht haben. Nach Covid-19 werden sicher ganz schnell Covid-20, 21 usw. folgen.

Dazu passt, dass gestern in der Tagesschau ein Mediziner die Maskenpflicht mit dem Argument forderte, schließlich brauche Corona auch ein Gesicht…

Auch eine Öffnung der Kitas komme auf absehbare Zeit überhaupt nicht in Frage und ob Weihnachten überhaupt wie gewohnt im Familienkreis stattfinden könne, sei höchst fraglich, so Lauterbach in dem genannten Interview.

Wird uns Weihnachten überhaupt noch nach Feiern zumute sein?

Die Frage, ob das überhaupt noch alles relevant sei, wenn die vorhergesagte größte Wirtschaftskrise aller Zeiten nicht nur Kitas und das öffentliche Leben ohnehin hat weitgehend absterben, unser Gesundheitssystem zum Einsturz hat bringen lassen, hat „Watson“ natürlich nicht gefragt…

Aber auch da wäre eine Antwort so viel wert gewesen wie seine Aussagen, die er noch vor wenigen Wochen in Sachen Gesichtsmaske getätigt hat … Wenn das alles nicht das im Vergleich zu Corona Tausendfache an Menschenleben kosten würde, könnte man solche asozialen Äußerungen eines Sozialdemokraten (!) einfach als dümmliche Wichtigtuerei ad acta legen…

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