Grünen-Fraktionschef Marc Muckelberg sorgt sich um die Luftbelastung in Norderstedt (Schleswig-Holstein) durch die traditionellen Feuer am Ostersonnabend. Und deshalb will der grüne Bevormunder privat Osterfeuer verbieten lassen. Um die Norderstedter Bevölkerung vor der bösen CO2-Emission zu schützen, ruft der Grüne umgehend dazu auf, „mutig Maßnahmen zu ergreifen“

Die aus dem germanischen Brauchtum umgewidmeten Osterfeuer brennen seit dem Jahr 751. Laut Auskunft des Ordnungsamtes werden knappe 1.300 Jahre später im schleswig-holsteinischen Norderstedt pro Jahr ca. 180 Osterfeuer genehmigt.

„Keine Genehmigung privater Osterfeuer“

Nun möchte der Norderstedter Grünen-Fraktionschef Marc Muckelberg das ändern und beantragte für seine grüne Fraktion im Umweltausschuss: „Keine Genehmigung privater Osterfeuer“.

Der grüne Bevormunder begründete den Antrag damit, dass die Luftbelastung am Ostersonnabend und über die Feiertage insbesondere durch Feinstaub, hohe CO2 Emissionen und Giftstoffe, die bei der Verbrennung entstehen, deutlich erhöht sei. Das könnten selbst Laien mit allen Sinnen „spüren, riechen und schmecken“.

Grüne werden immer mehr zur reinen Verbotspartei

„Die Atemluft führt zu starken Reizungen. Kinder und ältere Bürger*innen sind von diesen Gesundheitsgefahren besonders betroffen. Es ist die Pflicht, dass die Verantwortlichen der Stadt (Politik und Verwaltung) gemeinsam die Gesundheit der Norderstedter Bevölkerung in den Fokus rücken und umgehend mutig Maßnahmen ergreifen. Gerade bei den derzeitig kontroversen Grenzwertdiskussionen dürfen wir uns nicht dazu
verführen lassen, abzuwarten und die massiven Problemlagen zu ignorieren“, so der Kampfgrüne.

„Mit diesem Schaufensterantrag spielen sich die Grünen einmal mehr als Verbotspartei auf, die nicht nur die Bürger bevormunden will, sondern augenscheinlich auch keinen Halt vor deutschen Traditionen, wie dem Osterfeuer, machen“, meint hingegen der Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion in der Norderstedter Stadtvertretung, Christian Waldheim.  (SB)

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