ARD-Gutachten will Kritiker bekämpfen

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Um sich gegen Kritiker der Zwangsgebühren verteidigen zu können, hat die ARD ein Gutachten bei einer Spezialagentur für Framing in Auftrag gegeben. Natürlich auf Kosten der Gebührenzahler und unter Geheimhaltung der Kosten. Ein Kommentar von René Springer (GenugGEZahlt! e.V.)

Framing ist eine Methode auf emotionale Weise Botschaften für oder gegen etwas bzw. jemanden zu senden. Oder auch neue Begriffe zu schaffen, umzudeuten, um Menschen zu beeinflussen.

Staatsfunk-Motto: „Einfach mal das Geld der Bürger verprassen“

Der Staatssender ARD scheint sich mit diesem Gutachten und den darin enthaltenen Handlungsempfehlungen gegen Kritiker an den Zwangsgebühren ein Beispiel an Ursula von der Leyen und anderen in der Regierung zu nehmen: einfach mal das Geld der Bürger verprassen mit unsinnigen Gutachten.

Die Aufgabe der ARD ist nicht, kritische Geister zu bekämpfen und den Bürgern einzureden, Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk sei per se schlecht oder ungehörig. Vielmehr sollte der Sender mit einem guten, regierungsunabhängigen Programm überzeugen, was immer weniger gelingt.

Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist per se schlecht oder ungehörig

Dieses Gutachten ist fast schon eine Bankrotterklärung der einst so stolzen Öffentlich-Rechtlichen gegenüber den Zuschauern. Wenn ARD und ZDF jene nicht mehr über die Programmqualität erreichen, dann muss es eben der teuer eingekaufte Manipulationsversuch sein.

Wir von GenugGEZahlt fordern die Verantwortlichen der ARD auf, die Kosten für das Gutachten offenzulegen und den Zwangszahlern zu erklären, was sie konkret aus dem Gutachten umsetzen wollen. Wir sind uns sicher, dass sich die Zuschauer nicht täuschen lassen und der ARD die rote Karte zeigen werden.

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