(David Berger) Mit „Antifa“-Geschrei wurde gestern Prof. Max Otte an der Universität zu Köln empfangen. Er selbst reagierte gelassen. Der Vorgang wirft aber ein katastrophales Licht auf die Gleichschaltung der Universitäten.

Professor Max Otte ist in der akademischen Welt und der Wirtschaft vor allem als der renommierte Leiter des von ihm gegründeten Instituts für Vermögensentwicklung (IFVE) bekannt. Darüber hinaus wurde er in ganz Deutschland dadurch bekannt, dass er das Neue Hambacher Fest ins Leben rief und organisierte.

Darüberhinaus gehörte er mit zu den Erstunterzeichnern der Gemeinsamen Erklärung 2018 und wurde im Juni 2018 vom Kuratorium der Desiderius Erasmus Stiftung zum Kuratoriumspräsidenten gewählt.

„Antifa“ tobt wieder einmal an der Uni Köln

Dadurch ist der Deutsch-Amerikaner endgültig ins Visier der roten faschistischen Gewalttäter von der „Antifa“ gerückt. Die traten gestern wieder auf, als Prof. Otte zu einer Vorlesung an der Universität zu Köln erschien.

Nur mit einer ganzen Reihe von Personenschützern konnte er dort überhaupt das Foyer des Instituts betreten. Als er erschien, ging sofort das Geschrei der „Antifa“-Parole „Es gibt kein recht auf Nazi-Propaganda!“ los.

Einen ähnlichen Vorgang gab es vor kurzem bereits schon einmal, als der Chef der Polizeigewerkschaft Wendt zu einer Podiumsdiskussion geladen war und von linksextremen Gruppen nieder geschrien wurde.

Kleine fanatische Gruppe, der Rest schaut hilflos zu

Das Interessante: Unter der großen Zahl an erschienenen Studenten waren nur einige wenige, die dort in sinnloser Aggression schreiend auftraten. Die überwiegende Mehrzahl schaute etwas hilflos zu und ließ die Kommilitonen gewähren. Geschichtsstudenten werden vielleicht beim genaueren Nachdenken Parallelen in der Historie finden.

In jedem Fall: Es waren peinliche Situationen, die dem Ruf einer Universität in aller Welt schaden.

Prof. Otte selbst nahm es gelassen. Auf Twitter (am Ende des Beitrags dokumentiert) schrieb er:

„Der Empfang zu meiner Vorlesung an der Uni Köln. Ich konnte den Sprechchor von ganzen Herzen mitmachen.“

Immerhin erreichten es die Schreihälse, das von den 80 angemeldeten Zuhörern nur 40 bis zum Veranstaltungssaal vordringen konnten. Max Otte referierte über „Deutschland im Spannungsfeld von Globalisierung und Geopolitik“ und wies insbesondere auf die großen Kriegsgefahren hin, die er derzeit in Europa sieht. Und die Meinungsfreiheit war dann natürlich auch ein Thema.

Natürlich gibt es kein Recht auf „Nazipropaganda“ – nur wer macht solche?

Bernd Luge kommentierte dazu treffend aus Twitter: „Kinderchöre der Unfreiheit. Gewiss gibt es kein Recht auf Nazipropaganda – ebenso wenig wie ein Recht auf kommunistische oder islamistische Propaganda – und der Witz: Es gibt Niemanden, der das bestreitet – und es gibt auch keinen, der Nazipropaganda macht – das ist der Clou!“

Und B. Frieling-Bailey fragte: „Indoktriniert und programmiert. Ob diese Menschen zu lernen fähig sind?“

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