(David Berger) Wer gedacht hatte, Deutschland habe ein Problem mit „rechts“, der sieht sich nun eines Besseren belehrt. Gestern haben sich nach Angaben der großen Medien mehrere zehntausend Menschen aus ganz Deutschland in Chemnitz zu einem Konzert eingefunden, auf dem vor allem linksradikale Bands auftreten, die teilweise vom Verfassungsschutz überwacht werden und offen zur Gewalt etwa gegen die Polizei aufrufen.

Die Teilnehmer des Trauermarsches für den ermordeten Daniel H. wurden von der Bühne herab als „Wichser“ und „verfickte Arschlöcher“ beschimpft. Gefühlt jedes dritte Wort auf der Bühne war „Scheiße“.  Das Publikum schrie frenetisch den „Antifa“-Ruf „Alerta Antifascista!“

„Keine einzige Deutschlandflagge – ist das schön“, schreit einer der Sänger von der Bühne. Es wird ein Held umjubelt, der angeblich „fünf Neonazis ganz alleine K.O. geschlagen hat.“ – CDU und AfD werden als „Hetzer“ bezeichnet, die eine „heimliche Freude dabei empfinden, wenn Menschen im Mittelmeer ertrinken“

Das Publikum antwortet darauf mit „Nazis raus“-Rufen: Ein perverses Requiem des linksextremen Fäkalfaschismus über den Gräbern der Opfer von Merkels Politik der offenen Grenzen.

Später folgt eine öffentliche Danksagung an die Antifa und den Schwarzen Blog auf der Bühne: Sie hätten der Polizei und Frau Merkel in den letzten Tagen in Chemnitz „die Arbeit abgenommen“. Auch bei den Journalisten bedankte man sich auf seine Weise mit dem erhebenden Songteil:

„Ich ramm‘ die Messerklinge in die Journalisten-Fresse“

Auf dem Weg in eine linksradikale Fäkaldiktatur

Dass das ganze mit dem Segen unseres Bundespräsidenten passiert, zeigt eindeutig: diese Republik hat ein ganz gewaltiges ethisches Problem. Sie ist auf dem Weg in eine linksradikale Fäkaldiktatur.

Zu den Bands schreibt Daniel Mattisek: Ganz vorne wird am Montag die Gruppe „Feine Sahne Fischfilet“ mit am Start sein. In Titeln wie „Komplett im Arsch“ oder „Alles auf Rausch“ verherrlicht sie Anarchie, Drogen und Gewalt; ihre Fanbase ist fast ausnahmslos im Umfeld der linksautonomen Szene verortet.

Keinen Hehl machten sie daraus, was sie von Polizisten halten, den Trägern des Gewaltmonopols in demselben Staat also, dessen oberster Repräsentant Steinmeier ist: „Knüppel schlagen Köpfe ein, Wasser peitscht sie durch die Straßen. Niemand muss ein Bulle sein. Die nächste Bullenwache ist nur einen Steinwurf entfernt“. 2010 veröffentlichte die Band auf ihrer Webseite eine Bauanleitung für Molotowcocktails.

Laut Verfassungsschutzbericht Mecklenburg-Vorpommern, wo sie jahrelang gelistet war, sind „Feine Sahne Fischfilet“ klar linksextrem und gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung ausgerichtet. Als ihre Motive nennen sie „Wut gegen Rassisten, Sexisten, Homophope und Staat“; eine Aufzählung, die Bände spricht. Den letzten Punkt scheint man im Schloss Bellevue wohl überlesen worden zu haben.

POLITISCH KORREKTER MÜLL

Was diese Band absondert, ist Müll; aber es ist der korrekte Müll. Dafür hagelt es in Merkeldeutschland Preise für „Courage“. Bereits 2016 lobte der unsägliche Heiko Maas die Band für ihr „Engagement gegen rechts“; bezeichnenderweise in einem Atemzug mit Marteria. Marteria („dass ich die DDR als Kind erleben durfte, war schön“) nannte schon mal die verzagt-deeskalierenden polizeilichen Selbstverteidigungsmaßnahmen um Umfeld der Krawalle um Stuttgart 21 „Auswüchse einer Staatsgewalt, die hart zuschlagen kann“, und setzte sie allen Ernstes mit blutigen Einsätzen der Militärpolizei in Uganda oder Brasilien gleich:

„Das Vorgehen gegen Protestbewegungen ist ein Muster, das man überall erkennen kann“. Als Hansa-Rostock-Fan komme er „oft mit Tränengas und Schlagstöcken in Berührung“. Sein Gesellenstück im Kampf gegen Rechts legte Marteria ab durch das feingeistige Bekenntnis: „Ich bin auf jeden Fall klar links“ wie auch durch qualifizierte Statements zur Flüchtlingspolitik: „Es ist eine Frechheit, dass ich gerade irgendwo aus einem Kriegsgebiet vertrieben worden bin, dann in ein Asylbewerberheim komme, und dann stehen da Leute, die dagegen protestieren“.

Eine Frechheit war dementsprechend auch die Empörung über einen abgestochenen Deutschen in Chemnitz… und deswegen muss jetzt unbedingt gegen Rechts mitgerockt werden.

VERHEUCHELTER LINKSETABLIERTER GRUFTIEPUNKER

Über Campino, diesen Salon-Rabauken, der vielen als verheuchelter linksetablierter Gruftiepunker gilt, als Großmeister des Sturms im Wasserglas, müssen eigentlich keine Worte mehr verloren werden. Vermutlich war das prominente Erscheinen der „Toten Hosen“ ganz oben auf dem Line-Up von „wirsindmehr“ der Persilschein für Steinmeier, die Veranstaltung willfährig mitzupromoten.

Campino, diese toteste aller Hosen, diese abgeblühte Sumpfdotterblume des alten westdeutschen Gesinnungsmorasts, trieb einst als erster das Kunststück zur Perfektion, Establishment mit Subversion zu verbinden. Wo immer es galt und gilt, die eigene verlebte Visage „gegen Rechts“, gegen „Glatzen“, „Faschisten“ und „Spießer“ in die Öffentlichkeit zu recken, war und ist er als erster dabei. Und sogar wenn er mal ausnahmsweise das richtige sagt oder tut, wird es peinlich:

Als er beim diesjährigen – zu Recht letzten – „Echo“ die Preisverleihung an die Schutzpatronen des zweistelligen IQ-Deutsch-Raps Kollegah und Farid Bang wortstark geißelte, folgte wenig später prompt eine Forderung des Antisemitismusbeauftragten zur „Verleihung des Bundesverdienstkreuzes“; als sei das, was dieser musikalisch grotesk überschätzte Moralgröler auf tausend biergetränkten Bühnen seit Jahrzehnten absondert, plötzlich ein Akt lebensgefährlicher und selbstaufopfernder Zivilcourage, wenn es im Rahmen einer Gala bei Schampus und Häppchen gesagt wird.

„BIST DU NICHT ZECKE, BIST DU FASCHO!“

Weitere teilnehmende Bands der Chemnitzer Selbstbeweihräucherungsshow am Montag, für die unser Staatsoberhaupt eifrig Reklame macht, sind zum Beispiel „Kraftklub“ aus Chemnitz: Im Vorjahr wurden mehrere Strafanzeigen gegen deren Leadsänger Felix Brummer („Bist du nicht Zecke, bist du Fascho!“) erstattet, als er sich hochdifferenziert wie folgt äußerte: „Ey, das hier geht übrigens raus an die ganzen Vollidioten von Pro Chemnitz oder von Pegida oder wie die alle heißen: Fick-Finger! Fick-Finger!“.

Oder die Combo „K.I.Z.“, die öffentlich bekundeten: „Es wäre schön, wenn alle Menschen Linksradikale wären“.

***

Sie wollen Philosophia Perennis unterstützen? Mit zwei Klicks geht das hier:

PAYPAL

… oder auf Klassische Weise per Überweisung:

IBAN: DE04 3002 0900 0803 6812 81
BIC: CMCIDEDD – Kontoname: David Berger – Betreff: Spende PP