(Matthias Küntzel) 250 prominente Franzosen fordern die führenden Imame ihres Landes auf, bestimmte Verse des Koran für obsolet zu erklären.

„Das „Manifest gegen den neuen Antisemitismus“ ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert:

Erstens nimmt es hinsichtlich der Lage der Juden in Frankreich („eine stille ethnische Säuberung“) und ihrer Peiniger („radikale Islamisten“) kein Blatt vor den Mund.

Zweitens thematisiert es die Frage, warum sich ein Teil der medialen und politischen Elite dieser Entwicklung gegenüber indifferent verhält.

Drittens aber – und darin liegt seine besondere Bedeutung – werden hier erstmals die religiösen Autoritäten des Islam in Frankreich aufgefordert, einzelne Koranverse, die zur Ermordung von Juden, Christen und Ungläubigen aufrufen, für obsolet zu erklären – „damit sich kein Gläubiger auf einen heiligen Text berufen kann, um ein Verbrechen zu begehen.“

Als Vorbild gilt den Unterzeichnern das II. Vatikanische Konzil, das das Verhältnis zwischen Juden und katholischen Christen, ohne den Wortlaut der Bibel zu verändern, neu interpretierte.“

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