Der Bundesvorstand der Alternative für Deutschland hat am 6. August 2018 einstimmig beschlossen, dem Antrag des AfD-Landesvorstandes Niedersachsen mit dem Ziel eines Parteiausschlusses von Lars Steinke beizutreten und dadurch dieses Verfahren in jeder geeigneten Weise zu unterstützen.

Anlass für das Parteiausschlussverfahren sind nicht hinnehmbare Äußerungen Steinkes gewesen, mit denen das ehrenvolle Andenken an Claus Schenk Graf von Stauffenberg im Zusammenhang mit seinem am 20. Juli 1944 von ihm geleiteten Attentat auf Adolf Hitler in parteischädigender Art verächtlich gemacht worden ist.

Die Führungsspitze der Partei sowie der „Jungen Alternative“ hatten sich bereits vergangene Woche in aller Deutlichkeit von den Äußerungen Steinkes distanziert.

Hitler-Attentäter Stauffenberg als „Verräter“ bezeichnet – Was will der AfD-Nachwuchspolitiker Lars Steinke wirklich?