(David Berger) Die AfD-Führung distanziert sich in aller Deutlichkeit von den absurden Äußerungen des Landesvorsitzenden der niedersächsischen AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative“, Lars Steinke. Nicht nur solche Äußerungen, auch solche Personen, die sie tätigen, haben in der AfD nichts verloren.

Wieder einmal sorgt ein Mitglied der „Jungen Alternative“ für Aufregung. Der Landesvorsitzende der niedersächsischen AfD-Jugendorganisation Junge Alternative, Lars Steinke, hatte den Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg in einem Facebook-Post als „Verräter“ und „Feigling“ bezeichnet. Und die „Welt“ als erste Zeitung darüber genüsslich berichtet.

Nun wird der Bundesvorstand der AfD in der Sache tätig. Zu der Welt-Meldung „Lars Steinke diffamiert Stauffenberg“ erklärt der AfD-Bundessprecher Prof. Dr. Jörg Meuthen: „Die Äußerungen des Herr Steinke sind komplett inakzeptabel, offenbaren ein absurdes Geschichtsverständnis und haben in der AfD absolut nichts zu suchen. Der Bundesvorstand wird sich zu Beginn der kommenden Woche mit der Angelegenheit befassen.“

JA-Chef Damian Lohr: Facebook-Post Lars Steinkes zu Claus Schenk Graf von Stauffenberg untragbar (Update 14:30 h)

Auch der JA-Bundesvorsitzende Damian Lohr hat sich inzwischen unzweideutig in der Sache geäußert:

„Der Text Lars Steinkes widerspricht eklatant den Wertvorstellungen der Jungen Alternative für Deutschland. In seinem Beitrag bezeichnet er Graf von Stauffenberg als Verräter und Feind des deutschen Volkes, der mit seinem Attentatsversuch der kämpfenden Truppe in den Rücken gefallen sei. Man muss die Person Stauffenberg nicht auf ein Podest stellen, aber wer die völlig anwidernde Behauptung aufstellt, Stauffenberg wäre ein Feind und Verräter des deutschen Volkes, weil er den tatsächlichen größten Feind des deutschen Volkes, Adolf Hitler, ausschalten wollte, der hat in der AfD und der Jugendorganisation der Partei definitiv nichts verloren.“

Über mögliche Konsequenzen werde der JA-Bundesvorstand in enger Rücksprache mit der Mutterpartei entscheiden, so Lohr abschließend.“

Völlig absurde Äußerungen

Wie JouWatch bereits gestern berichtete, hat sich auch der niedersächsische AfD-Landesvorstand unter seiner Vorsitzenden Dana Guth von den Äußerungen Steinkes distanziert: „Mit größtem Befremden hat der Landesvorstand der AfD-Niedersachsen die Facebook-Veröffentlichung des Herrn Lars Steinke zum Thema Widerstand gegen Hitler durch Claus Schenk Graf von Stauffenberg zur Kenntnis genommen“, heißt es in einer Mitteilung des AfD-Landesvorstands.

Steinkes Meinung spiegele „in all ihrer Absurdität weder die Meinung des Landesvorstandes der AfD-Niedersachsen noch die der AfD insgesamt“ wider. Steinkes Post wurde auf Facebook ausführlich diskutiert. Der „Welt“ liegen Screenshots von Kommentaren vor, in denen sich mehrere AfD-Landtagsabgeordnete ablehnend äußern.“

Wie bei Poggenburg auch, bedarf es hier einer klaren Maßregelung

Nach der klaren Maßregelung von André Poggenburg angesichts dessen unseligem Auftritt zum Aschermittwoch, wäre ein Parteiausschluss Steinkes, der nicht zum ersten mal zum Schaden der Partei auftritt, ein weiterer wichtiger Schritt der Partei hin zu einer echten Volkspartei, die fähig ist, die dringend notwendige Ablösung des Systems Merkel voranzutreiben.

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