(David Berger) Wie die Medien melden, hat die AfD-Spitze im Hinblick auf die Aschermittwochsrede Poggenburgs die Initiative ergriffen und André Poggenburg öffentlich abgemahnt.

Die ARD berichtet: „Der AfD-Politiker Poggenburg hat in seiner Aschermittwochsrede Türken unter anderem als „Kameltreiber“ bezeichnet – und damit viel Empörung geerntet. Jetzt mahnt der AfD-Vorstand den Politiker ab.

Für seine abfälligen Äußerungen über Türken in Deutschland ist der AfD-Politiker André Poggenburg vom Bundesvorstand der Partei abgemahnt worden. Der Vorstand sprach Poggenburg wegen dessen Äußerungen in seiner Aschermittwochsrede eine Abmahnung aus, wie Parteisprecher Christian Lüth mitteilte.“

Wer meine Kritik an der Rede Poggenburgs kennt, kann sich vorstellen, dass ich diese Abmahnung begrüße. Sie zeigt, dass auch meine Kritik keineswegs pauschal gegen die AfD gerichtet war, sondern gegen jene, die mit ihrem Verhalten vieles kaputt machen, was die Parte in den letzten Monaten mühevoll aufgebaut hat.

Die Abmahnung ist auch ein klares Signal zunächst an jene aus dem Sympathisantenkreis der AfD, die eine offene Diskussionskultur genauso wenig vertragen wie die Linksradikalen und Maas-Jünger.

Aber ebenso an rechtsradikale Kreise, die der AfD ohnehin feindlich gegenüber stehen – und mit ihren Sympathiekundgebungen für Poggenburg diesen für eine Spaltung und Schwächung der AfD – sicher gegen seinen Willen – instrumentalisierten.

Und schließlich an die Mehrheit der AfD-Wähler: Wir als liberalkonservative Partei grenzen uns klar zum demokratiefeindlichen rechtsextremen Rand ab.

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