Ein Gastbeitrag von Uwe Linke

Metaphorische Vergleiche erklären so viele Dinge in einer Eindeutigkeit, die anders kaum in ihrer Komplexität offenbar werden. Was hat eine Bundeskanzlerin mit einem Busfahrer gemeinsam? Sehr vieles – und da werden sogar die Anhänger von Frau Dr. Merkel zustimmen …. müssen.

Was hat eine Bundeskanzlerin mit einem Busfahrer gemeinsam?

Nehmen wir ein Busunternehmen – nennen wir es Deutschland und eine Busfahrerin, die ihren Auftrag, den Bus „Deutschland“ sicher durch diese Welt zu steuern, zu erfüllen hat. Ihr Arbeitsauftrag – also ihr Eid – ist eindeutig. Von den darin zu ihrer Ernennung befindlichen Fahrgästen und dem Unternehmen Schaden abzuwenden!

Der Bus ist ziemlich gut besetzt – eben mit deutschen Bürgern – dem VOLK!

Die haben alle ihre Fahrkarten gelöst und zahlen in ein – noch – funktionierendes Busunternehmen ein.

Frau Merkel lenkt also diesen Bus, für dessen Mitfahrberechtigung es bestimmter Legitimationen bedarf – übrigens nicht als Einzellösung, sondern in einem Verbund – einer „Europäischen Busvereinigung“. Die Busfahrerin muss ihren Arbeitsauftrag erfüllen, um nicht entlassen zu werden.

Frau Merkel nimmt alle Schwarzfahrer gerne mit

Doch alles kommt anders. Da stehen Menschen an den Straßen, die weder Legitimationspapiere, noch Fahrkarten haben, aber in dem Bus dauerhaft mitfahren möchten. Frau Merkel entscheidet eigenmächtig, ohne sich mit dem Unternehmen oder dem einzahlenden Volk abzustimmen, anzuhalten und eine große Anzahl an „Schwarzfahrern“ mitzunehmen.

Sie weiß um die fehlenden Fahrkarten und Legitimationspapiere, aber lässt sich dennoch gern mit einigen netten neuen Fahrgästen in Selfies ablichten. Unter den Zugestiegenen sind einige wenige Straftäter, die leider alte Fahrgäste“ belästigen. Da werden Frauen unsittlich berührt und sogar vergewaltigt und ermordet – danach dann achtlos aus dem Fenster geworfen. Ein paar erkennbar Homosexuelle werden verprügelt.

Die anderen neuen Mitfahrenden verstehen die gewachsenen Regeln im Bus auch kaum, aber verbünden sich immer mehr mit ihren aggressiven Verwandten. Außerdem ließ die Busfahrerin die neuen Fahrgäste sehr großzügig gratis versorgen. Die Angehörigen der getöteten Fahrgäste werden von ihr ignoriert, wobei sie demonstrativ die Schwarzfahrer über ihre Probleme tröstet.

(c) Uwe Linke
Ihre Durchsage lautet „Wir müssen akzeptieren, dass die neuen Fahrgäste straffälliger sind und wir schaffen das!“

Jetzt kommt verbaler Streit im Bus auf, der aber von einer Gruppe der linksorientierten Mitfahrgemeinschaft schnell niedergebrüllt wird. Der Begriff „Toleranz“ macht im Bus schnell die Runde und lässt viele Kritiker aus Angst schnell verstummen.

Einige Transsexuelle und Befürworter der Aufnahme der neuen Fahrgäste ohne Fahrkarten tanzen sogar für den neuen Modebegriff Toleranz. Den vielen jungen Männern unter den neuen Gästen gefallen diese Tanzenden aber nicht und sie fordern dazu auf, das alles zu unterlassen und sich intensiver zu verhüllen, weil sie sich in ihrer Religionsausübung gestört fühlen.

Damit keine weiteren Unruhen im Bus entstehen, wird dem Fahrkartenkontrolleur untersagt, über die Straftaten der Schwarzfahrer zu sprechen, aber alle Negativereignisse der alten Fahrgäste laut auszurufen.

„Das ist doch eine außerbusmäßige Lösung“

Die Busfahrerin weist alle Verantwortung von sich und spricht von einer „Außerbusmäßigen Lösung“. Sie verbreitet die Falschnachricht, dass sie so eine schon längst besprochen hat.

Wohin diese Reise bei weiterer Betrachtung gehen muss, kann sich jeder denken, aber hier bleiben unter anderem zwei Fragen zu klären:

–        Hat die Busfahrerin entgegen ihres Auftrages dem Busunternehmen und seinen Gästen Schaden zugefügt?

–        Passen alle Reisewilligen weiterhin gratis mit in den Bus, wo doch absehbar ist, dass denen die Mitfahrt sogar noch bezahlt wird?

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