Ein Gastbeitrag von Adam Elnakhal.

Mit Entsetzen beklagt der Zentralrat der Juden in Deutschland auf Facebook wie auch in einer Pressemitteilung auf seiner Internetseite den Mord an der erst 14-jährigen Jüdin Susanna Feldmann.

Moment einmal! Bei allem gebotenen Respekt:

Welche Rolle spielte der Zentralrat der Juden in der jüngsten Vergangenheit – und insbesondere in den letzten drei Jahren – als Deutschland mit einer historisch beispielslosen Anzahl an jungen männlichen Muslimen geflutet wurde?

  • War es nicht ausgerechnet der Zentralrat, der sich auf die Seite der Merkel’schen ‚Flüchtlings’politik stellte und die humanitäre Verantwortung Deutschlands und auch des Judentums betonte?
  • War es nicht ausgerechnet die Jüdische Allgemeine, das Zentralpresseorgan des Zentralrates, das bei jeder Gelegenheit und fast jeden Donnerstag bei ihrer wöchentlichen Erscheinung gegen die AfD, Trump und andere „Rechte“ gewettert hat?
  • War es nicht ausgerechnet Frau Charlotte Knobloch, die von 1997 bis 2006 Vizepräsidentin und anschließend bis 2010 Präsidentin des Zentralrates war, die am 14. März dieses Jahres Frau Merkel zur Wiederwahl als Bundeskanzlerin gratulierte?

„Ich gratuliere Frau Dr. Angela Merkel von Herzen zu ihrer erneuten Wahl zur Bundeskanzlerin. Sie hat Herausragendes für unser Land geleistet. Ich schätze Sie als integ[e]re Persönlichkeit, ihre besonnene und zugleich bestimmte Politik und ihre geschichts- und verantwortungsbewusste Haltung, die sie zu einer Garantin für Freiheit und Demokratie macht. Ich habe tiefes Vertrauen in ihre Amtsführung und bin überzeugt, dass es ihr gelingen wird, die enormen nationalen und internationalen Herausforderungen zu meistern. Es geht jetzt darum, die destruktiven Kräfte in unserem Land und die Fundamentalisten jeder Couleur entschlossen und konsequent zu bezwingen. Die gesellschaftliche Spaltung darf sich nicht vertiefen und muss überwunden werden. Die europäische Einigung ist auf allen Ebenen zu festigen. Ich bin erleichtert, dass wir ab heute wieder eine stabile und engagierte Regierung haben, die um ihre Verantwortung weiß. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten einen demütigen, selbstkritischen und hoch engagierten Einsatz für unser Land und das Wohl der Menschen. Dann wird es auch gelingen, verlorenes Vertrauen wiederherzustellen. Und das ist dringend nötig.“    (Charlotte Knobloch in einem Facebook-Post vom 14. März d. J.)

Bei allem Respekt einer jüdischen Überlebenden der NSDAP-Diktatur gegenüber, darf dieser tiefe Respekt nicht dazu führen, dass man ein solches Statement einer Person des öffentlichen Lebens nicht kritisieren darf.

Denn mit ihrer Merkelbegeisterung tun sich Frau Knobloch und der Zentralrat nicht nur keinen Gefallen. Mit ihrer Merkelbegeisterung beklatscht der Zentralrat jene Politikerin, die dafür verantwortlich ist, dass das Mitglied der Jüdischen Gemeinde Mainz, Susanna Feldmann, den Tod fand bevor sie erwachsen wurde.

Der Zentralrat beweint das gewaltsame Martyrium der 14-jährigen Susanne und beklatscht zugleich jene politisch Verantwortlichen, welche die Grenzen für diese Gewaltverbrecher (zur Einreise und zur Flucht vor Strafverfolgung) sperrangelweit offen lassen und die Verbrechen und Vergehen im Inland nicht mehr mit der notwendigen Konsequenz verfolgen lassen.

Das ist nicht nur nicht rational und inkonsequent. Es ist vollkommen ignorant gegenüber dem Mordopfer und den Gefühlen der Angehörigen, Freunde, Gemeindemitglieder und anderer, die von ihrem Tod berührt sind.

Und was Frau Knobloch angeht, die vor wenigen Tagen erst wieder Alexander Gauland kritisierte: Zum Tod der Jüdin Susanne Feldmann findet man auf ihrer Facebookseite (Stand: Freitagmorgen, 08.06.) keinen noch so kurzen Kommentar des Bedauerns oder der Anteilnahme.

Schade!

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36 Kommentare

  1. Die Person im Hintergrund ist bei genauem Hinschauen das als Wachmann verkleidete Schneewittchen mit der verträumten Frage: Wer ist die schönste im ganzen Land?
    Über die Verlogenheit unserer Negativ-Elite kann man nur noch spotten.

  2. Was für Gesichter, da kann es einem wirklich Angst werden. Wer guckt wohin? Und wer denkt was dabei? Grauselig das ganze Gedöns! Denn sie wissen nicht, was sie tun oder doch? Nur eine scheint es nicht zu wissen, wer wohl?

  3. Deutschland mit seiner Dt. Bevölkerung auf dem unwiderruflichen Weg politisch vorgeschriebenen – für die Islamischen Unterwerfung als Andersgläubigen als muslimischen u.arabischen Knechte u. Sklavinen unter der Scharia – Warum malochen u. investieren für
    unsere soziale, gelangweilten oft kriminellen Peinigern u. zukünftige absoluten BRD-Herrschern ???

  4. Wundert mich gar nicht! Bei uns in Polen meinte der Hauptrabbi Schudrich Ende 2017 er unterstütze Muslime im Kampf gegen die „Xenophobia“ in Polen. Komischerweise sind Asiaten nicht betroffen. Wahrscheinlich weil sie sich Integrieren.Im Radio (RFM) jammerte einer der wenigen Imane er hätte Angst davor mit tätowiertem! Barcode in einem KZ! zu landen.Tolle „Bereicherung“.

  5. Ja, bei allem Respekt, die Frage an den Zentralrat ist korrekt gestellt. Wer die Ursachen nicht erkennen will, kann die Folgen auch nicht bekämpfen. Diesen Widerspruch kann nur der Zentralrat selbst lösen. Dazu gehört eine klare Position zur verfehlten Merkel-Politik.

  6. Ich habe einen israelischen Migrationshintergrund.Ich habe den Zentralrat nie ernst genommen. Die repräsentieren nicht alle Juden in Deutschland. Sie verweigern sich der Realität. Der linke Mainstream und die muslimischen Einwanderer sind m.E. die größten Gefahren f. jüd. Leben in Deutschland u. den Staat Israel!

  7. Ich beglückwünsche den Autor und Herrn Berger zu dieser Veröffentlichung eines weiteren Aspektes des realen, nicht GEZ-kastrierten Meinungsspektrums. Man sollte das Thema moderat, aber durchaus aus christlich-patriotischer Sicht beleuchten.

    • Gibt es noch christliche Patrioten in Deutschland, wo die Kirche einem besorgten Priester, der mit PEGIDA demonstrierte, Predigtverbot erteilte,wo Kardinal Marx für Moscheen kämpft – statt dagegen!!… wo die Käßmann die tödlichen Folgen islamischer Gewalt in zig Staaten auf der Welt verleugnet.
      Unsere christl Politiker sind fast ALLE Lügner und willige Umsiedlungsfans (UN:AFRIKA NACH EUROPA)

  8. charlotte knobloch ist keine juedin,da ihre mutter keine juedin war.das mal zum passus ‚Bei allem Respekt einer jüdischen Überlebenden der NSDAP-Diktatur gegenüber‘
    der zentralrat der juden in deutschland ist keine vertretung der juden in deutschland
    wir juden hier in Israel,besonders die deutschstaemmigen,halten den ZJD fuer laecherlich

    • Genau so ist es. Der ZdJ, gerade mal ca. 100 000 Mitgl. masst sich an für „die Juden“ zu sprechen. Seine Hauptaufgabe sieht er darin, sich bei jeder Gelegnheit über die Zustände in D zu beklagen und „die Juden“ als ewige Opfer (möglichst weltweit) darzustellen. Schon H. Broder hat dies vor Jahren empört. So was nervt und schafft Feinde.

  9. Für diesen Zentralrat sind wir nach wie vor die sehr bösen und ständig zu bekämpfenden Deutschen, die jedoch zu jeder Zeit immer wiederkehrende Reparationszahlungen leisten dürfen. Ich hatte mich vor einiger Zeit aktiv auf der FB-Seite derer beteiligt (diskutiert) und durfte diesbezügliche Aufrufe Seitens des ZRdJ lesen.

  10. Ich bin immer noch über den Tod von Susanna entsetzt.
    Und es ist mir wurscht, ob es sich bei dem Opfer der Merkelschen Politik um eine Jüdin, Christin, Buddhistin oder was auch immer handelt!
    Jeder denkt nur an sich – doch wer denkt an UNS, das Deutsche Volk?

  11. Die upper class hält eben zusammen. Egal, ob Jude Christ, Muslim, oder sonst etwas. Man trifft sich hier und da, bequatscht, wie man den Mob bei Laune und im Griff behält, um selber oben zu bleiben…

  12. Ich vermute mal, dass der Zentralrat der Juden nicht die Interessen des jüdischen Volkes vertreten soll, genauso wie durch die Unterwanderung der christlichen Amtskirchen die Interessen der Christen nicht mehr vertreten werden sollen, es sind Institutionen die die Weltherrschaft der UNO voran treiben sollen gegen ihre eigenen Völker und Gläubigen. Ich wünsche ihnen, das sie das erkennen.

    • Vor nicht allzu langer Zeit erkannt. Vor allem das Verhalten von Kardinal Reinhard Marx und EKD-Vorsitzender Bedfordt-Strohm haben mir die Augen. Den ZdJ habe ich schon seit langem als schizophren erkannt.

  13. Warum gibt es massenhaft Stolpersteine und Kranzabwurfstellen für Juden einerseits – und Geschäfte mit dem Iran und Geld für die Hamas andererseits? Wann wird dieser putzige Zentralrat begreifen, daß dieses politische Establishment sich nur für tote Juden einsetzt? Auch Antisemiten haben mit toten Juden noch nie Probleme gehabt!

  14. Explizit danke für diese deutlichen Worte. Diese Worte waren überfällig! Zeigen sie doch auf, wie Teile des Zentralrates der Juden ticken: Deutlich antideutsch-rassistisch. Nur wenn die Flutung Deutschlands mit (muslimischen) Asylanten zulasten der hier lebenden Juden geht, kommt ein Aufschrei. Dass jedes Opfer ein Opfer zuviel ist, zählt nicht.

    • >Deutlich antideutsch<
      Ach was, das ist einfach der Marxisten-Siff, der da durchschimmert. Was glauben Sie denn wohl, wieviel jüdische (!) Israelhasser (!) gerade in Berlin herumlaufen? Auch die gehören exakt einer politischen Ausrichtung an: links.

  15. Ich glaube das Frau Knobloch wie Merkel im satanistischen UNO Geflecht ihre Rollen als globale Elite voran bringen wollen und genau so wenig wie Merkel hinter der deutschen Bevölkerung steht, steht Knobloch hinter der jüdischen Bevölkerung, sonst würde sie auch Einspruch erheben gegen die Waffenlieferungen in den Iran der danach strebt Israel aus zu löschen oder gegen Merkels Import von Antisemit

  16. Feindbilder geben dem Tag Struktur, wie Volker Pispers bemerkte. Sich mit „diskriminierten Minderheiten“ gegen den hässlichen Deutschen zu verbrüdern ist bewährte Praxis jüdischer Organisationen, selbst wenn diese Minderheit „Juden ins Gas“ fordert. Bleibt zu hoffen, dass die jüdischen Mitbürger schlauer sind als ihre Organisationen.

  17. Tja, die jüdische Gemeinschaft scheint auch ziemlich gespalten zu sein.
    … wobei Befürworter wie Gegner der Merkelpolitik doch eine große Gemeinsamkeit eint : ihre Religion und Herkunft.
    Diesen Umstand können wir bei uns Christen leider nicht mehr wahrnehmen.
    Bei uns klappt das besser mit der Spaltung.

    • och, „zur Kenntnis genommen“ wird hier alles, dein Statement bezieht sich also eher auf die anschließende Reaktion der Kenntnisnahme – würde ich vermuten.

  18. Es ist Zeit, auch die „Heiligen Kühe“ kritisch zu hinterfragen. Täglich werden unfassbare Lügen und Täuschungsmanöver enttarnt, die dem Souverän blankes Entsetzen verpassen. Warum sollte man sich den ZdJ o. Frau Knobloch nicht einmal genauer anschauen? JEDER, der sich demonstrativ loyal an die Seite von A.M. stellt, ist doch per se mit Skepsis zu betrachten. Wahrheitsfindung ist „in“.

  19. Frau Knobloch sollte sich in Grund und Boden schämen für diese Schleimereien gegenüber der Frau, die Judenhasser in rauen Menge nach Deutschland gelotst hat. Und für ihr mieses Gehetze gegen die AfD, die einzige Israel-freundliche Partei in unserem Land. Mir ist diese Frau ebenso unsympathisch wie Michel Friedmann. Das schreibe ich als großer Freund des israelischen Volkes.

    • Da haste recht. Besonders was den Friedmann betrifft.
      Ich find‘ es schon allein eine Ungeheuerlichkeit, dass der angebl. „Michel“ mit Vornamen heißt.
      Tarnung ist alles !

  20. Besser konnte man es nicht in Worte fassen, auch wenn ich persönlich nicht zu den Freunden von Israel gehöre, so doch zu den Menschen jüdischen Glaubens in Europa und gerade deshalb kann und darf es nicht sein, das der Zentralrat der Juden die Islamisierung in Deutschland begrüßt und den Vorgängen so unkritisch gegenüber steht. Die verantwortung von Frau Merkel kann man nicht wegleugnen

  21. Diese Attitude werden wir noch öfters zu sehen kriegen, e.g. Kirchen die sich im Moment sehr stark dafür einsetzen die Grenzen offen zu halten werden irgendwann aufwachen und merken das Islam nur tolerant ist wenn in der absolute Minderzahl. Was der Zuzug von sehr konservativen muslimischen menschen mit unseren Gleichberechtigung und Toleranz Kultur anrichten wird werden wir zu sehen bekommen.

    • Odin,

      das werden wir nicht zusehen bekommen. Vorher knallt es in unserem Land und so ein Donnern und Grollen haben selbst die ISIS-Kämpfer noch niemals gehört, wenn der Furor Teutonicus erwacht. Glaube an Dein Volk und bleibe in Deiner Mitte, dann wird alles gut. All das Miese und Schlechte wird in nicht mehr all zu ferner Zukunft einfach verschwinden und der Schlüssel dazu liegt bei uns.

  22. Ich denke nicht, dass Frau Knobloch und Herr Schuster für alle Juden in Deutschland sprechen, denn , Frau Merkel hat mit ihren Gesetzesbrüchen Juden und Schwule verraten.
    Im Falle von Susanna dürfte ihre Religionszugehörigkeit aber unerheblich sein, dass das irakische Goldstück sich an ihr verging. Selbst wenn das arme Mädchen katholisch wäre, dürfte es weder Marx noch Woelki interessieren.

  23. Der ZdJ, der ungefähr so wenige Mitglieder hat wie der 1.FC Köln, verfolgt natürlich -wie die Moslemverbände auch-primär eigene Interessen. Solange es darum geht, Defizite in unserem Land aufzuzeigen, sehr lautstark. Gegen den antisemitischen Islam haben sie noch nie demonstriert, da tauchen sie genauso feige ab, wie die Kirchen.
    Und Claudia Roth ist einfach nur peinlich. Erspart sie uns.

    • Das schlimmste hat sich Claudia Roth ja heute Vormittag geleistet. Als die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag ihr Rederecht von Thomas Seitz zu einer Schweigeminute für Susanna nutzte, wurde dieser von Roth des Rednerpults verwiesen. Vor dieser auch geistig unförmigen Frau kann man nur angewidert ausspucken! Ich hoffe, PP thematisiert diesen unglaublichen Vorfall noch in einem eigenen Artikel.

      • Ich hab es nicht gesehen. Was sollte die Roth-Aktion denn postulieren ?

        Evtl. : Ein AfD-Abgeordneter versucht Susannas Tod für die Partei zu instrumentalisieren und muss von ihr des Rednerpultes verwiesen werden ?

        Das dieses schrille, häßliche, unerzogene Kind seit Jahrzehnten keinen Kindergartenplatz bekommt, kann nicht verwundern, aber muss man es deswegen gleich im Bundestag parken ?

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