Die GLS Bank oder besser: GLS Gemeinschaftsbank eG hat der Desiderius Erasmus-Stiftung  das Bankkonto gekündigt. Ein einmaliger Vorgang in Deutschland. Unser Kommentar.

Parteinahe Stiftungen stehen jeder im Bundestag vertretenen Partei zu. Der Bundesvorstand der AfD empfiehlt die von der langjährigen CDU Bundestagsabgeordneten und ehemaligen Vorsitzenden des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach, geleitete Desiderius Erasmus Stiftung zur offiziellen AfD nahen Stiftung zu machen.

Die Stiftung, bisher von einem ehrenamtlichen Vorstand geleitet und von einem Kuratorium beraten, in das auch unser Bloginhaber Dr. David Berger berufen wurde, hat nach eigener Aussage ein Konto bei der GLS Bank, Bochum eröffnet.

Die GLS Bank stellt sich als sozial-ökologische Bank dar, von demokratisch schreibt sie ehrlicherweise nichts. Denn dazu würde auch die heute von der Erasmus Stiftung mitgeteilte Kündigung des Kontos nicht passen.

Die Kündigung des Kontos einer politischen Stiftung, aus mutmaßlich weltanschaulichen Gründen, dürfte ein bisher einmaliger Vorgang in der Geschichte der Bundesrepublik sein.

Es wirft sicherlich ein fatales Licht auf ein Geldinstitut, wenn Kunden sich nicht sicher sein können, dass sie nicht aus Gründen der Weltanschauung gezielt diskriminiert werden. Muss sich jetzt jeder Kunde der GLS Bank fragen, ob er die richtige politische Meinung hat oder ob man ihm vielleicht auch sein Konto kündigen wird?

Besucht man die diversen Seiten der Bank im Web, stellt man fest, dass die GLS Bank stellenweise den Eindruck hinterlässt, dass es sich nicht um einen Dienstleister in Finanzangelegenheiten handelt, sondern dass man einer linken Bürgerinitiative mit angeschlossenem Bankschalter gegenübersteht.

Mehr als irritierend ist, dass eine Bank auf Twitter die Oppositionsführerin im Bundestag, Dr. Alice Weidel mit einem Tweet der linksaußen Organisation campact als „rassistisch und hetzerisch“ angreift.

Man stelle sich nur den Aufschrei vor, würde etwa die Deutsche Bank …
… nein, das kann man sich bei einem renommierten Institut wie der Deutschen Bank eben nicht vorstellen. Wer ist denn für die GLS Bank anscheinend politisch akzeptabel?

Greenpeace z.B. scheint ins politische Konzept zu passen. Ebenso wie Unternehmen der Asylindustrie. Oder auch islamische Wohlfahrtsorganisationen, die nebenbei das Hohelied auf die Burka singen und „keine einzige unterdrückte Muslima“ kennen.

Ja, dann: Willkommen bei der GLS.

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