(David Berger) Messerattacken mit Toten und Verletzen, geplante Gift-Anschläge und eine Bombenentschärfung am Flughafen von Nizza. Der Ramadan hat begonnen und in Frankreich, das vom Islam-Terror besonders betroffen ist, haben die Sicherheitskräfte alle Hände voll zu tun.

Gestern – am ersten Freitag im Fastenmonat Ramadan – wurde nach einem angeblichen Bombenfund der gesamte Terminal 1 des zweitgrößten französischen Flughafens in Nizza evakuiert und dann für mehrere Stunden gesperrt. Ob es sich tatsächlich um eine Bombe handelte, wurde bis zur Stunde nicht bekannt gegeben. Auch die evakuierten Passagiere wurden nicht informiert, lediglich darauf hingewiesen, keine Fotos vom Geschehen zu machen.

Nach der Wiedereröffnung des Terminals gab es keinerlei Informationen für die Fluggäste, stattdessen überall zahlreiche, schwer bewaffnete Sicherheitskräfte (das Vorschaufoto entstand kurz nach der Aufhebung der Komplettsperrung) und Passagiere, die bis zu vier Stunden eigenständig nach ihrem Gepäck suchen mussten.

Vorausgegangen war die Festnahme von zwei ägyptischen Männern, die unter anderem eine Attacke mit Gift auf der Basis von Rizin vorbereitet hatten.

Die „Freie Welt“ schreibt: Wegen der Messerattacke vor wenigen Tagen sind die Polizei und die Sicherheitskräfte in Frankreich in besonderer Bereitschaft. Es gibt derzeit keinerlei Hinweise darauf, dass sich die Gefahr terroristischer Anschläge in Frankreich verringert.“

Frankreich war in den vergangenen Jahren besonders oft Ziel des Allahu-Akbar-Terrors. Alleine in Frankreich wurden seit Anfang 2015 mehr als 240 Menschen von fanatischen Muslimen im Namen des Islam ermordet.