Schockierend: Der IS präsentiert bosnische Kinder, die er für das Terrornetzwerk gewinnen konnte (c) Screenshot Youtube/ IS Propagandamaterial

Großbritannien finanziert Lehrbücher, die Kindern beibringen, sich selbst in die Luft zu jagen

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Ein Gastbeitrag von Douglas Murray (Gatestone)

Eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ergab 2016, dass England bei der Alphabetisierung in den Industrieländern an letzter Stelle steht. In derselben Studie wurde auch festgestellt, dass England bei der Rechenleistung in den Industrieländern an zweitletzter Stelle rangiert. Selbst unter den Absolventen englischer Universitäten hat die OECD-Studie festgestellt, dass jeder Zehnte über Lese- und Rechenkenntnisse verfügt, die als „niedrig“ eingestuft wurden.

Diese Ergebnisse sind erstaunlich, ganz zu schweigen von beschämend. Sie spiegeln die jahrzehntelange Fehlleistung in der britischen Bildung wider, einschließlich der Fehlleitung von Ressourcen. Verständlicherweise beklagen sich aufeinanderfolgende Regierungen über einen Mangel an Ressourcen. Aber all diese Klagen dienen nur dazu, die Merkwürdigkeit der jüngsten Prioritäten Großbritanniens bei der Finanzierung von Bildung in den Vordergrund zu rücken.

Kürzlich stellte sich heraus, dass die britische Regierung letztes Jahr 20 Millionen Pfund an palästinensische Schulen überwiesen hat. Eine Untersuchung des Institute for Monitoring Peace and Cultural Tolerance in School Education (IMPACT-se) ergab, dass diese Einnahmen für die Finanzierung eines Lehrplans verwendet werden, der nicht den Frieden lehrt, sondern den Einsatz von Gewalt – insbesondere den Dschihad – fördert und zum Martyrium ermutigt. Eine Analyse der Schulbücher, die in palästinensischen Schulen verwendet werden, die von der britischen Regierung finanziert werden, ergab, dass diese Schulbücher, die von der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) stammen, „Druck auf junge Palästinenser ausüben, Gewalttaten zu begehen“.

Ein wissenschaftliches Lehrbuch für 12-Jährige zum Beispiel bringt ihnen das zweite Newtonsche Bewegungsgesetz auf folgende Weise nahe:

„Während des ersten palästinensischen Aufstands benutzten palästinensische Jugendliche Zwillen, um die Soldaten der zionistischen Besatzung zu konfrontieren und sich gegen ihre verräterischen Kugeln zu verteidigen. Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Dehnung des Gummis der Schleuder und der sie beeinflussenden Zugfestigkeit?“

Ein weiteres Lehrbuch, das dazu gedacht ist, den 9-Jährigen Arithmetik zu lehren, geht sehr lokal verwurzelt vor. Mathelektionen, wie sie von der PA angeboten werden – mit freundlicher Unterstützung der britischen Regierung – lehren palästinensische Kinder die Addition, indem sie sie bitten, die Anzahl der „Märtyrer“ in verschiedenen palästinensischen Aufständen zu berechnen.

Andernorts, fand die Studie heraus, enthielten die Sozialkundebücher Bilder von Kindern in ihren Schulzimmern mit einem leeren Schreibtisch und einem Schild mit der Aufschrift „Märtyrer“. Immer wieder beziehen sich die Lehrbücher auf die „Besatzung“, auf „zionistische Besatzung“, „Zionisten“ und vieles mehr, was die Vorstellung verewigt, dass Israelis „Eindringlinge“ und „Unterdrücker“ sind. Mit anderen Worten, diese Lehrbücher sind eindeutig und konsequent darauf ausgerichtet, eine neue Generation palästinensischer Kinder zum Hass auf ihre Nachbarn zu erziehen. Jede Regierung, die wirklich daran interessiert ist, den Frieden zu fördern, würde jeder Entität, die Gewalt als einen solchen Kernbestandteil ihres Lehrplans lehrt – wo auch immer in der Welt sie sich befindet – das Geld entziehen.

Die britische Regierung ist jedoch seit langem seltsam schamlos, wenn es um die Finanzierung der Palästinensischen Autonomiebehörde geht. Die britische Regierung versteckt sich beispielsweise hinter der Behauptung, dass sich die von der Palästinensischen Autonomiebehörde genehmigten Schulbücher in den letzten Jahren verbessert haben. Tatsächlich findet dieser IMPACT-se-Bericht genau das Gegenteil. Letztes Jahr startete die PA einen viel gepriesenen neuen Lehrplan für Kinder der Klassen 5-11. Erst letzte Woche erklärte der Staatsminister für internationale Entwicklung, Alistair Burt, dass „alle ihre Schulen [der PA] im Westjordanland den überarbeiteten Lehrplan 2017 der PA verwenden“.

Die Untersuchung von IMPACT-se ergab jedoch, dass „Radikalisierung in diesem neuen Lehrplan allgegenwärtig ist“. Und nicht nur allgegenwärtig, sondern „in größerem Maße als bisher“. Die Studie ergab, dass in Lehrbüchern, die vorgeben, „Gleichberechtigung“ zu lehren, Mädchen ermutigt werden, ihr Leben zu opfern. Ein Lehrbuch für Kinder der 5. Klasse (d.h. Kinder im Alter von 10 Jahren) lehrt, dass „das Trinken des Bechers der Bitterkeit des Ruhms viel süßer ist als ein angenehmes langes Leben, das von Erniedrigung begleitet wird“. In einem anderen Lehrbuch heißt es: „Leben geben, Opfer bringen, kämpfen, Dschihad und Kampf sind die wichtigsten Bedeutungen des Lebens“.

In einer Erklärung, als Reaktion auf die Sunday Times (GB), die die Story als erste brachte, enthüllte Alistair Burt, Parlamentsabgeordneter und Staatsminister für den Nahen Osten im Außen- und Commonwealth-Büro und Staatsminister im Ministerium für internationale Entwicklung, dass die britischen Steuerzahler weiterhin diesen radikalen Lehrplan der Aufstachelung unterstützen. Er gab zu, dass der britische Steuerzahler die Löhne von 33.000 Lehrern im Westjordanland finanziert, die diese Lehrpläne benutzen. „GB-finanzierte Beamte und Lehrer…. sind daher beteiligt“, sagte er. Anstatt diese Ergebnisse zu untersuchen oder die sofortige Einstellung der Finanzierung der Palästinensischen Autonomiebehörde anzukündigen, bis sie aufhört, einer weiteren Generation palästinensischer Kinder Aufstachelung zu predigen, reagierte das britische Ministerium für internationale Entwicklung auf die Ergebnisse mit einer typischen Form von bürokratinesisch:

„Mit unserer Unterstützung helfen wir jährlich rund 25.000 jungen Palästinensern, zur Schule zu gehen. Die britische Regierung verurteilt auf das Schärfste alle Formen von Gewalt und Aufstachelung zur Gewalt.“

Nun, die britische Regierung ist ganz eindeutig nicht so sehr gegen „alle Formen von Gewalt und Aufstachelung zur Gewalt“, dass sie nicht gerne weiterhin Millionen von Pfund des britischen Steuerzahlers dazu verwendet, um die Palästinensische Autonomiebehörde bei der Radikalisierung und Anstiftung palästinensischer Kinder zu unterstützen.

Abgebildet: Ein Screenshot aus dem Artikel der Sunday Times, der die Finanzierung eines palästinensischen Lehrplans durch die britische Regierung enthüllt, der die Anwendung von Gewalt – insbesondere dschihadistische – fördert und zum Martyrium ermutigt.

Die Abteilung für internationale Entwicklung kündigte weiterhin an, dass sie nun „eine gründliche Bewertung des palästinensischen Lehrplans und der Beweise“ plane. Er fügte hinzu: „Wenn wir Beweise für Material finden, das zu Gewalt aufstachelt, werden wir handeln.“ Beweise dafür gibt es in Hülle und Fülle, nicht erst jetzt, sondern seit Jahren.

Das ist der wahre Skandal für Großbritannien: Während die britische Regierung es versäumt, die notwendigen Mittel dahin zu pumpen, kleinen britischen Kindern zu helfen, in Großbritannien lesen und schreiben lernen zu können, pumpt sie Millionen von Pfund in die Palästinensische Autonomiebehörde, um sicherzustellen, dass junge palästinensische Kinder denken, dass eine Karriere der Gewalt eine Karriere ist, die sich lohnt. Während die britische Regierung es versäumt, britischen Kindern beim Aufwachsen zu helfen, hilft sie palästinensischen Kindern, sich selbst in die Luft zu sprengen. Es ist ein schreckliches Vermächtnis für jedes Land, doch für Großbritannien ein besonders beschämendes.

***

Douglas Murray, britischer Autor, Kommentator und Analyst öffentlicher Angelegenheiten, lebt in London, England. Sein jüngstes Buch, ein internationaler Bestseller, ist „The Strange Death of Europe: Immigration, Identity, Islam.“ 

Der Beitrag erschien zuerst beim Gatestone Institut. Die Übersetzung stammt von Daniel Heiniger, dessen Blog wir hier gerne ausdrücklich empfehlen:   https://politisches.blog-net.ch

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Brockenteufel
Gast
Brockenteufel

„Es ist ein schreckliches Vermächtnis für jedes Land, doch für Großbritannien ein besonders beschämendes.“ Warum für GB? GB ist ein souveränes Land und hat keine „Schuld-Kult- Mentalität“ aufgebaut. Wir , sollten uns da nicht einmischen, wie übrigens bei allen ausländischen Dingen.

***

Berger der Spinner bezahlt von Merkel
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Sie sind defacto ein Systemdiener Herr Berger…und ich werde es öffentlich machen das Sie ein Spinner sind !!!

Chalpaida
Gast
Chalpaida

Auch Deutschland sponsert die „Palästinenser“ mit Milliardenbeträgen, ohne zu kontrollieren, für was das Geld verwendet wird. Die „palästinensischen“ Behörden prämieren u.a. damit „erfolgreiche“ Terroranschläge in Israel und finanzieren diese Schulbücher, in denen die Geschichte grob verfälscht und die Kinder zu judenhassenden Terroristen erzogen werden.

Albatros
Gast
Albatros

Nachtrag: May hätte die Chance des Brexit nutzen können, stattdessen biegt sie sich wie eine Zitterpappel im Wind. Nach einer Durststrecke wäre wieder Land in Sicht gewesen, aber May ist blind wenn sie nicht sieht, das Macron die uralte Fehde für sich entscheiden will. Die Queen ist eine alte Lady, die nichts zu sagen hat in der Politik und May erweist sich als Null zur Rettung des Empires, im

Albatros
Gast
Albatros

Man sieht wie die Briten von muslimisch islamischen Einwanderern besetzt sind. Lady Di mahnte Hilfe vor Ort an, Prinz Charles, ignorierte dass die einheimische Bevölkerung für Einwanderer vertrieben wird und nutzte nicht die Chance den Politikern ins Gewissen zu reden. Magret Thatcher hätte alle nicht integrierbaren Menschen wieder zurück geschickt und das Sterben des Empires verhindert.

ceterum_censeo
Gast
ceterum_censeo

Wundert nicht wirklich. Ein – vollislamisiertes – GB ist inzwischen auch ein ‚failed state‘.
Da ändert auch kein ‚Brexit‘ etwas daran. Wie recht hatte doch Enoch Powell schon vor 50 Jahren!
‚Rivers of Blood‘!

Cloé
Gast
Cloé

Das sowohl Schweden als auch UK dem Islam gehören sollte inzwischen jeder mitbekommen haben. Frankreich kämpft noch, Belgien ist am Verlieren, Österreich versucht die Kehrtwende ebenso wie die Schweiz und Dänemark … D macht weiter wie gehabt und ist dabei schneller als alle Anderen. Man will ja wieder „Primus“ sein.

Emma
Gast
Emma

Was regen wir uns auf……

Emma
Gast
Emma

Was Regen wir uns auf, Deutschland,Schweden, Österreich und Belgien kein Deut besser.

Emma
Gast
Emma

GB war das erste europäische Land was Multikulti förderte, das Ergebnis sieht man heute – beispielsweise in LONDON wo die Gewalt,Terror und Kriminalität in die Decke schießt.

Tinas Senf
Gast
Tinas Senf

Gibt es eigentlich noch Politiker und deren Berater, die normal im Kopf sind? Sind denn jetzt wirklich alle irre geworden?

Dracula
Gast
Dracula

Der europäische Adel scheint von Sinnen zu sein für eigene Machtgelüste die Rückkehr zum Feudalismus zu erwägen und dafür mittelalterliche Verhältnisse in Kauf zu nehmen. Die Kirchen unter Papst Franziskus der die Menschheit wieder knechten will steht dem in nichts nach. Menschen Verachtung pur, eine Elite feiert sich selbst aber es kann ihr auch zum Verhängnis werden.

Inge
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Man findet fast keine Worte mehr, über so viel irrsinniges Verhalten.Ich denke,dass das nur die Spitze eines Eisberges ist.