Sonntag, 2. Oktober 2022

Alice Weidel: Gündogan und Özil sollen in Zukunft für Türkei spielen

Die Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Alice Weidel, hat die Fußballer Ilkay Gündogan und Mesut Özil aufgefordert, nicht mehr für die deutsche Nationalmannschaft zu spielen.

„Herr Gündogan ist ein trauriges Beispiel, wie gering die Identifikation der türkischstämmigen Jugend in Deutschland mit der Wahlheimat ihrer Eltern ist“,

sagte Weidel der Wochenzeitung Junge Freiheit.

Gündogan hatte am Sonntag Erdogan in London ein Trikot seines Vereins Manchester City überreicht, auf das er „für meinen Präsidenten, hochachtungsvoll“ geschrieben hatte. Auch Özil hatte Erdogan am Mittwoch ein Trikot seines Vereins Arsenal London überreicht.

Weidel legte Gündogan sowie Özil daher nahe, bei Länderspielen künftig für die Türkei statt für die deutsche Nationalmannschaft anzutreten. „Trotz jeder noch so fröhlichen Integrations-Kampagne des DFB sieht Gündogan Erdogan als „seinen Präsidenten“ an.

Und Mesut Özil macht Wahlkampf für dessen Partei AKP. Sie sollten am besten gleich ihr Glück in der türkischen Nationalmannschaft suchen, denn diese Art von ‘Doppelpaß’ funktioniert auch im Fußball nicht.“

Hier lesen Sie mehr: JUNGE FREIHEIT

Der Auftritt der beiden bei Erdogan scheint kein einmaliger Ausrutscher zu sein:

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European). Seine Bibliographie wissenschaftlicher Schriften umfasst ca. 1.000 Titel.

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