(David Berger) Im Oktober 2017 erhielten sie den Echo als Nachwuchskünstler des Jahres. Nun werden sie die Trophäe aus Proteste gegen die Verleihung des Preises an die Rapper Kollegah und Farid Bang in der letzten Woche zurückgegeben: Die vier Musiker des Notos Quartetts. Sie wollen nichts mehr mit dem zum „Symbol der Schande“ gewordenen Preis zu tun haben.

Wenige Stunden nach Verleihung des Echo an die Hassmusiker Kollegah und Farid Bang forderten die Blogs „Tapfer im Nirgendwo“ und „Philosophia Perennis“ die Echo-Preisträger auf, nun ihre Trophäen aus Protest zurückzugeben und so ein eindeutiges Zeichen gegen den (heutzutage meist importierten) Antisemitismus zu setzen.

Gestern Mittag wurde nun bekannt, dass die ersten Musiker diese Konsequenz gezogen haben.

In einem Post auf Facebook schreibt das „Notos Quartett“:

„Die Auszeichnung mit dem ECHO KLASSIK 2017 als Nachwuchskünstler des Jahres hatte uns sehr gefreut. Bis vor kurzem war der ECHO in unseren Augen der renommierteste und größte Musikpreis Deutschlands. Ein Preis, der schon viele großartige Musiker ausgezeichnet hat und unter dessen Gewinner wir uns gerne eingereiht hatten.

Die Tatsache, dass nun eben dieser Preis offenen Rassismus toleriert, ihm gar eine Plattform bietet und ihn auszeichnet, ist für uns nicht tragbar.

Über die Entscheidung der Verantwortlichen, antisemitisches und menschenverachtendes Gedankengut sowie die Verhöhnung von Opfern des Holocaust mit einem Preis zu würdigen, sind wir zutiefst erschüttert.

Daher möchten wir uns von unserer Auszeichnung mit dem ECHO entschieden distanzieren und geben hiermit den Preis zurück.

Wir bedauern diese Entscheidung sehr, doch die ECHO-Trophäe, die bis zuletzt noch in unserem Probenstudio in Berlin stand, ist für uns nun nichts mehr als ein Symbol der Schande.“

Es bleibt zu hoffen, dass nun viele Künstler diesem Vorbild folgen. Besonders jene, denen dieser Schritt viel weniger schwer fallen dürfte, als Nachwuchskünstlern. Es darf nicht nur bei Lippenbekenntnisse bleiben!

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41 Kommentare

  1. Der ECHO ist ein Publikumspreis, d.h. es geht bis auf wenige Kategorien („Lebenswerk“) nach Verkaufszahlen. Was man sich (wieder) bewußt machen sollte.

    Denn der Fall der beiden Rapper zeigt ja wohl, daß der Gesellschaft der moralische Kompass abhanden kommt.

  2. Ennoch zu Guttenberg (Difrignt) und Igor Lvit (Pianist) sind die Nächsten. M. Müller-Wsternhagen hat die Rückgabe ALLER seiner sieben „Echo“’s auf facebook angekündigt.

  3. Klaus Voormann gab ihn auch zurück. Die Älteren werden den Musiker und Grafiker noch kennen als Bassist bei Manfred Mann und Carly Simon und engen Freund der Beatles, für die er Plattencover entwarf.

    Und die anderen? Santiano? Helene Fischer? Keinen Ar… in der Hose?

    • Was soll das „und die Anderen“?Das Wort Demokratie nicht verstanden?Sollen vielleicht Alle ihren Führerschein abgeben nur weil irgendwelche Idi….. anders herumfahren.Nur Tote Fische schwimmen mit dem Strom.

  4. Der Echo Preis ging an: Ein Gehör traktierendes Rapper-Gedudel-Duo…..
    mit widerlich, abartigen Text Passagen, gekrönt von obszönen, sexistischen
    Bewegungen. Nur noch ekelhaft und zum fremd schämen. „Ja drehen denn alle nur
    noch am Rad auf dem Narrenschiff Germania!“

  5. Dem rotgrünen Mainstream geht es immer und überall ausschließlich um Subversion! Sie wollen alle Qualität, alles was gut und wertvoll ist auf allen Ebenen des Staates und der Gesellschaft, alle ideellen Werte kaputt machen und ins Negative verzerren. Wundern muß man sich, daß immer noch so viele Menschen diese Offensichtlichkeit nicht zu bemerken scheinen!

  6. Hut ab vor den wahren Künstlern, die sich nicht auf die gleiche Ebene von
    derartig schrägen Dilettanten begeben möchten und deshalb ihren Preis nicht
    mehr würdigen können und zurück geben.

  7. Soviel Charakter werden aber nur Künstler zeigen, die echte Kunst und deren Freiheit u.Verantwortung repräsentieren! Ich denke es werden kaum 20% sein. Der Rest ist subventionierte Machtanhänglichkeit, die sich jedem Regime und jeder Öffentlichkeit anbiedert (während sie gleichzeitig Leni Riefenstahl schmäht, weil man das heute so macht)! Dies ist ein Lackmustest!

  8. Bravo, nenne ich mal eine konsequente Haltung. Mittlerweile rudert ja man von Seiten des BVMI wieder zurück, hätte man doch besser vorher mal sein Hirn benutzt.

  9. Meine Achtung vor diesen Musikern, die sich nicht überall einreihen lassen – selbst wenn es im Mainstream ist (und sie damit wohl keinen ECHO-Preis mehr bekommen werden).

    Bei Wikipedia und der Site von ECHO kann man nachlesen, wem aus der Künstlerschaft egal ist, ob sie einen Preis in Händen halten, der auch gewaltverherrlichenden Rassisten (und zwar genau dafür!) verliehen wurde.

  10. Wer schaut sich schon den Echo an. Immer die selbe Beweihräucherung. Da muss man sich schon was einfallen lassen. Ist alles nur PR um Zuschauer zu ködern umd im Gespräch zubleiben. Würden sich die Verantwortlichen also Produzenten u.s.w. ihrer Verantwortung bewusst und so’n Schrott nicht zulassen naja man kann ja mal Träumen weil so’n Schrott bringt Geld und nur darum geht’s.

  11. Da jetzt erstmalig mit der Vergabe des Preises eine politische Aussage der ,,Künstler“ gewürdigt wurde, ist die Rückgabe der Auszeichnung und die Erklärung des Notus Quartetts konsequent. Eine vorbildliche und ermutigende Haltung ebenso. Dies verdient Unterstützung und Anerkennung in jeder Hinsicht.

  12. Antisemitismus darf inzwischen (endlich) thematisiert werden, ein öffentlicher Diskurs über die Ausbreitung des ANTIGERMANISMUS bleibt hingegen immer noch verboten.

  13. Ich habe noch nie etwas vom Notos Quartett gehört und habe keine Ahnung, welchen Musikstil sie spielen. Aber ab heute haben sie einen Fan mehr.

  14. Der Echo – ein Symbol der Schande!

    Sehr gute Bezeichnung!

    Das Notos Quartett hat noch Ehre und genau das Richtige getan: Diesen
    Preis der Schande mit einem freundlichen Grunzen zurückgegeben.

  15. Gute und mutige Entscheidung. Allerdings diesen Protest nicht gleichsetzen mit einer angedockten Refugee Welcome Idee. Wenn solch ein Bogen gespannt wird, hat es wieder einen hypermoralistischen Nachgeschmack.

  16. Weniger Preise Zuhause bedeutet auch weniger Staubfänger. Ich würde daher auch alle Versionen des Bundesverdienstkreuzes mit und ohne Band verzichten.
    Erstens könnte das Kreuz als Islamfeindlich angesehen werden und zweitens weiß ich nicht ob die Baumwolle des Bandes Bio-angebaut wurde, fairtrade gehandelt und ohne krebserregende Fabrstoffe gefärbt wurde.
    Wer es trotzdem will sollte bei ebay…

  17. Ich habe das Gefühl, dass Regime Merkel, geht
    nun in die Offensive !
    Sie fühlen sich schon (noch) stark genug um den
    Islam in allen Positionen zu fördern.
    Offener Juden und Israel-Hass werden nicht nur
    ignoriert, sondern auch ausgezeichnet.
    Der Lebensstil von mittelalterlichen Völkern und
    einer „Religion“, die nicht mit unseren Gesetzen
    vereinbar ist, gefördert. ..schlaft weiter !

    • Viel sinnvoller fände ich es, dass die Pro/Contra-Klicks einzeln aufgelistet wären und sich nicht gegeneinander aufrechnen. So wie es jetzt ist, kann man leider nicht sehen, wieviele Menschen der gleichen Meinung sind und ob z.B. bei einem bestimmten Thema die Linken sich gegenseitig zum abstimmung-kapern animiert haben.

  18. Es wird höchste Zeit, dass die Bürger dieses Landes dafür sorgen, dass dieser widerwärtig SUMPF ein für alle Male ausgetrocknet wird.

    Dry the swamp (Trump)

  19. Lieber David Berger, es ist sehr schwer, in 400 Zeichen die eigene Aussage zu komprimieren und alles rüberzubringen. Bitte die Kommentarlänge noch mal überdenken, 1000 Zeichen wäre sinnvoller, wenn denn schon eine Beschränkung sein muß.

    • Macht euch nicht lächerlich. Bei Sozialpädagogen mit Erziehungsauftrag um etwas zu betteln, bringt sowieso nicht!
      Hier geht es um Masse und Klickzahlen, nicht um wirkliche Qualität und inhaltlich Wertvolles.

  20. Generell scheint ein Überdenken der „preisgekrönten“ Musik- und „Kulturschaffenden“ (DDR-Sprech) notwendig auch inbezug auf Civis-Preis und Grimme-Preis, deren Resultate ähnlich volksfeindlich sind wie die „Musik“-Preise für antisemitischen und antideutschen Müll und das schließt die „Toten Hosen“ ausdrücklich mit ein!

  21. Mutige Entscheidung von echten Künstlern!
    Etablierte “Künstler“ werden sich wohl eher zurückhalten, da sie lieber nicht an dem berühmten Ast sägen. Die nehmen vielmehr alles als merkelgegeben hin, ohne jemals kritisch zu hinterfragen.

  22. Jetzt wird sich ja zeigen, wer noch Moral und Anstand im Bauch hat oder wer als Systemling der korrupten Filzokratie der Giftspinne sich outet.

  23. Mal eine Frage ? Warum muss man heute ALLES politisieren ? Geht das irgendwann so weit dass ich sage „In der FrittenBude wurden schonmal Pegidaleute bedient, deshalb werde ich eine Bürgerbewegung gründen um diese Frittenbude zu schliessen“?! Kann es nicht sein dass auch Hassmenschen Gute Musik fabrizieren können ? Gerade weil sie von starken Emotionen oder irratinalen Gefühlen geplagt werden ?

    • Ich höre und schaue mir solche Affen-Musik ja nicht
      an. Aber das was ich bis heute gelesen habe, geht
      es doch um den Text und wenn der Text Hass und Gewalt
      verbreitet, kann es unmöglich „gute Musik“ sein.

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