Der zwar tabubrechende, aber doch etwas verschwurbelte Protest von Merkelfan Campino war nicht genug. In einem Land, das kaum noch gegen den rapide anwachsenden migrations- bzw. islambedingten Antisemitismus ankommt, kann es nicht bei ein paar kritischen Worten bleiben.

Alice Weidel hat zu der Preisverleihung kritisch bemerkt: „Die Texte sind frauenfeindlich, verhöhnen Terrorismusopfer, sind antisemitisch. Auf der Bonus-CD zum Album heißt es unter anderem:

‚Mein Körper definierter als von Auschwitz-Insassen‘ oder an anderer Stelle: ‚(Ich) mache wieder mal ‘nen Holocaust, komm an mit dem Molotow‘.

Viele Bürger haben sich mittlerweile mit Recht über die Echo-Nominierung dieser Rapper beschwert. Der zuständige Echo-Beirat unter Vorsitz des CDU-Politikers Wolfgang Börnsen unternimmt jedoch nichts. Man distanzierte sich lediglich von den Aussagen mit ‚Missbilligung‘ – auftreten dürfen die beiden Rapper trotzdem.

Es ist skandalös, dass solche ‚Künstler‘ überhaupt für einen Musikpreis nominiert und dann mit ihm bedacht werden.

Das Argument, es werde nach Verkaufszahlen und Download-Klicks gewertet, darf in einem solchen Fall nicht gelten. Gewaltverherrlichende, diskriminierende und antisemitische Ergüsse sollten nicht auch noch mit Preisverleihungen aufgewertet werden.“

Und der bekannte Blogger, Künstler und Kämpfer gegen den Antisemitismus, der Kölner Gerd Buurmann hat sofort nach der Bekanntgabe der ECHO-Preisverleihung an das Album „Jung, brutal, gut aussehend 3“ von Farid Bang und Kollegah gefordert, dass nun alle anständigen Preisträger des Echo ihren Preis zurückgeben sollen.

Er schreibt: „Die Deutsche Phono-Akadamie hat das Album „Jung, brutal, gut aussehend 3“ von Farid Bang und Kollegah mit dem ECHO gewürdigt. Somit geht ein deutscher Preis an ein Album, in dem es in einem Song heißt: „Mein Körper definierter als von Auschwitz-Insassen“.

Es herrschen Kunst- und Meinungsfreiheit in Deutschland […] Die Deutsche Phono-Akadamie hat sich dazu entschieden, Kollegah & Farid Bang mit dem ECHO für das Album „Jung, brutal, gut aussehend 3“ zu ehren. Die Künstler sind bekannt für sexistische, schwulen- und judenfeindliche Äußerungen. Sie dürfen diese Äußerungen tätigen. Es herrscht Meinungsfreiheit. Es ist auch die Freiheit der Deutschen Phono-Akademie, das zu ehren. Ich verteidige diese Freiheit. Sie ermöglicht es mir, deutlich zu sehen, wo die Künstler stehen und wo die Akademie steht.

Es ist ebenfalls die Freiheit aller Künstlerinnen und Künstler, die den ECHO irgendwann einmal bekommen haben, diesen Preis zurückzugeben oder zu behalten.

Wer unter diesen Umständen den ECHO behält, zeigt, wo er steht.“

Natürlich wissen wir, dass es dazu nicht kommen wird. Zu sehr ist der migrationsbedinge Antisemitismus inzwischen zu einem Teil Deutschlands geworden.  Das sah man auch an den Reaktionen des Ethikrates des ECHO, der sich für die Preisverleihung an die beiden „Hasskunst“- Schaffenden entschlossen hatte. Und am Publikum. Der Kommentator der „Bild“ dazu:

Denn trotz all der Preise für Zivilcourage, die dieses Land regelmäßig vergibt, trotz aller Kritik im Vorfeld konnte nicht nur die Jury zu ihrem unglaublichen Urteil kommen, nein, auch im Publikum der „Echo“-Verleihung fand sich kaum jemand, der zumindest den Anstand hatte, einfach aufzustehen und zu gehen. Nur einige wenige verließen den Saal.

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