Eine Kunstaktion vom 13. bis 16. April vor dem Kulturpalast in Dresden deckt auf künstlerische Weise die Parallelen zwischen dem Mythos vom trojanischen Pferd und unserer Gegenwart im System Merkel auf.

In jeder Sage steckt etwas Wahrheit.  Der Mythos vom trojanischen Pferd war inder Geschichte immer wieder geeignet eine bildhafte Parallele zu der jeweiligen Gegenwart zu ziehen.  In unserer Zeit kann es zum Sinnbild für Leichtgläubigkeit und die Verwehrung von demokratischer Mitbestimmung in existenziellen Fragen werden.

Ein Großteil der Trojaner, unter anderem der Priester Laokoon warnten den König Priamos.

„Das Pferd bringe den Untergang Trojas“. 

Entgegen aller Warnungen wurde es auf Geheiß des Königs dennoch in die Stadt gezogen. In der Nacht kletterten die Soldaten aus dem Pferd, öffneten die Stadttore und zerstörten Troja.

Seit Anfang des Jahres 2018 trifft sich eine unabhängige Gruppe von Dresdner Bürgern, geeint in dem Gedanken, eine temporäre und künstlerische Metapher für die Situation in unserem Land zu schaffen.

Die Gruppe schreibt: „Unser Kunstwerk, das „Trojanische Pferd“ wollen wir in die Reihe der von der Dresdner Stadtspitze initiierten Kunstinstallationen stellen. Kontrovers, zum Nachdenken anregend und mit dem Herzen fühlend, was unsere Dresdner Bürgerschaft wirklich beschäftigt.

Wir wollen gleichberechtigter Teil eines öffentlich geführten Diskurses sein.

Wir wollen mitbestimmen und einer Entwicklung entschieden entgegentreten, die unser Land, unsere Tradition und unsere Kultur zerstört. 

Wir möchten in Frieden leben, in dieser Stadt, in diesem Land mit all Jenen, die unsere Kultur und unseren Glauben wertschätzen.“

500 Kilo schwer und 5 Meter hoch ist das Trojanische Pferd, das ab heute für einige Tage vor dem Kulturpalast in Dresden stehen wird. Heute um 18 Uhr findet in Dresden die feierliche Einweihung statt.

Angekündigt sind  Wortbeiträge von Gritt Kutscher, René Jahn, Daniel Heimann und Andreas Hofmann alias Happy Vibes von der Initiative „Kunst ist frei“ und auf die Reden von den Bürgerrechtlern Angelika Barbe und Dr. Hans-Joachim Maaz.