(David Berger) Viel verwirrende, oft hinten und vorne nicht zusammenpassende Nachrichten, vom drogenabhängigen Kleinkriminellen bis zum wohlhabenden designer mit 4 Wohnungen und Autos, vom kurdischen Passdeutschen (Rumänisches TV) bis zum blutrünstigen Neonazi, wurden von den Manstreammedien seit der Van-Attacke von Münster in die Welt gesetzt. Update 09.04.18, 16.20h am Ende des Beitrags!

Heute beherrschen irgendwelche Belanglosigkeiten wie eine eventuelle Impotenz des als Täter präsentierten Jens R. die Medienlandschaft. Was dabei unterzugehen droht, sind die wirklich brisanten Fragen. 

Der bekannte Ex-Polizist und Bestsellerautor Stefan Schubert („No-go-Areas“), mit dem ich gerade ein längeres Hintergrundgespräch führen konnte, hat bereits wenige Stunden nach dem „Vorfall“ ein Video gepostet, das ihm exklusiv von einem Augenzeugen aus Münster zugespielt wurde.

Es zeigt einen kurz nach der Van-Attacke aufgezeichneten Polizeieinsatz gegen arabisch aussehende Männer, die Ansprache der Polizei an diese Männer erfolgte auf englisch („get on the ground“).  Dazu wie Schubert zu dem Video kam, nach dem Video mehr.

Das Video ist – so eine Bürgerin von Münster, die in der Nähe wohnt – vom Gebäude gegenüber dem Rathaus aufgenommen. Es ist nur einige Gehminute vom „Kiepenkerl“, wo die Attacke stattfand, entfernt. Die kleine Baustelle befindet sich derzeit tatsächlich dort vor einem Cafe.

Gestern meldete sich Schubert erneut mit wichtigen Fakten zu Wort und schrieb: „Ich kenne ein Dutzend Menschen, die in Münster leben, studieren und arbeiten. Eine davon arbeitet 50 Meter vom Tatort entfernt. Wir telefonierten unmittelbar nach der Van-Attacke und sie berichtete von panischen Menschen, die in ihr Geschäft stürmten und Schutz suchten. Nur kurze Zeit später wimmelte es von bewaffneten Polizisten, einer mit vorgehaltener Maschinenpistole, untersagte es Mitarbeitern und Kunden das Geschäft zu verlassen, da »sich noch zwei Männer auf der Flucht befinden würden.«

Einige Zeit später folgte eine entgegengesetzte Anweisung der Polizei, nun sollte jedermann das Geschäft verlassen, der gesamte Innenstadtbereich würde evakuiert und abgesperrt werden.

Zu dieser Zeit hatten sich in Münster bereits mehrere WhatsApp-Gruppen gebildet, die sich untereinander informierten und warnten. Viele von ihnen mussten nun durch diese gefährdeten Bereiche nach Hause und wussten nicht, ob der öffentliche Nahverkehr noch funktionierte, sie in einen Polizeieinsatz stolperten und ob der Bahnhof überhaupt noch zu erreichen war.

In diesen Gruppen wurde der Film des Polizeieinsatzes gepostet, um sich gegenseitig zu informieren und diesen Bereich zu meiden, da jeder Münsteraner diesen Straßenzug sofort erkennt. Wegen meiner Reichweite und Münsteraner Bekannten in meiner Freundesliste, wurde ich gebeten auch dieses Video öffentlich zu posten. Was ich gerne gemacht habe, auch weil die Fahndung nach »zwei Männern« der jetzigen veröffentlichen Darstellung widerspricht.

Mehrfach hatte ich auch Kontakt mit eingesetzten Polizisten, die von einem »totalen Chaos« sprachen.

Es häuften sich widersprüchliche Aussagen innerhalb der Polizei, dazu Meldungen, die von Fahrzeugkotrollen in ganz NRW und mit Schwerpunkt an der niederländischen Grenze berichteten.

Ein Münsteraner Polizist sagte mir dazu: »Ganz schön viel Aufwand für einen bereits erschossenen Einzeltäter«.

Viele Polizisten waren zudem extrem sauer über den Ablauf des Einsatzes, da sie mehr Infos aus den Medien erfuhren, als von der eigenen Führung. Das sind dir mir zurzeit bekannten Informationen, die ich nun mit Euch geteilt habe. Falls ich mehr erfahre, werde ich diese hier veröffentlichen.“

Auffällig ist auch, dass bislang keine wirkliche Pressekonferenz stattfand, in den sich die Verantwortlichen für den Einsatz und Politiker zu der Van-Attacke äußern und kritischen Fragen der Öffentlichkeit stellen.“

Stattdessen eisernes Schweigen der Medien und der Verantwortlichen zu dem Video! Daher ist davon auszugehen, dass uns im Staate des betreuten Denkens dieses Detail „zu sehr beunruhigen würde“.

Update 09.04.18, 16.20h: Nachdem PP bereits gestern auf das Video hingewiesen hatte und dieser Artikel heute Vormittag bei uns erschienen ist, hat sich nun die Polizei – auf eine nachfrage der HuffPost hin – in Münster doch zu dem Video geäußert:

Die Szene habe sich tatsächlich am Tag der Amokfahrt um 18 Uhr am Michaelisplatz ereignet. Man sei den Zeugenhinweisen auf zwei flüchtige Täter, die es aber nicht gegeben habe, nachgegangen.

Zwei Inder habe man dann gestellt und weil diese nicht verstanden hätten, worum es ging, so massiv angegangen. Die beiden hätten aber nichts mit dem „Vorfall“ zu tun gehabt.

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