Wenn Christen den Verstand an der Kirchentüre abgeben. Ein Gastbeitrag von Josef Hueber

„Jesus kommt nicht zum Katholikentag 2018 in Münster“. So könnte eine BILD-Meldung lauten, wenn er sich in unseren Tagen zu einem Zwischenaufenthalt auf der Erde entschlossen hätte. Sein Fernbleiben geschähe nämlich vorrangig aus Gründen nachhaltiger Verantwortung für den von seinem Vater geschaffenen blauen Planeten, also aus Verantwortung für die Umwelt. Um seine zu erwartende Weigerung, nach Münster zu reisen, zu verstehen, muss man nur einen Blick in das Leitbild und die Präsentation des Katholikentages im WWW werfen.

Es ist nämlich ein Katholikentag der besonderen Art. Er nennt sich „KLIMANEUTRAL“. Die Verstörung, welche sich bei manchem Leser des Mottos durch das eigenartige Attribut einstellen mag, bleibt zwar bei näherem Nachsehen bestehen, ist dennoch enträtselbar, geht man auf die Suche nach dem Hintersinn des Unsinns.

Der Katholikentag: „Nachhaltig, regional, saisonal, bio, fair und sozial“ – das sind die Richtlinien, nach denen der Katholikentag vorbereitet und durchgeführt wird. Dabei liegt den Verantwortlichen mehr als Jesus am Herzen, das „Klima zu schonen, Ressourcen einzusparen “.

Konkret sieht das so aus, dass bereits „Während der Vorbereitung“ ein Riesenpaket links-grün-ideologischer Maßnahmen eingehalten wurden, die dem Einfach-so-dahin-Lebenden Umweltignoranten bewusst machen, dass er von der Leberkäs-Semmel (nicht vegetarisch) bis zum nicht-recycelten Klopapier im Alltag so ziemlich alles, für sich selbst und die Umwelt schädigend, falsch macht ( Empfehlung: Schlecht Gelaunten sei empfohlen, dieses Paket umweltgerechten Verhaltens genauer zu lesen. Lachen garantiert!).

Zwischenfrage an die Veranstalter: Was ist daran katholisch?

Bringen wir mal ein wenig Mathematik, Physik und Chemie in die Theologie ein. Von Jerusalem bis Münster, wo sich Katholiken „nachhaltig“ treffen, sind es etwa 4500 km. Jesus müsste dann vermutlich mit dem Flugzeug kommen. Zu Fuß aufzukreuzen – da würde er seiner Verantwortung für die Umwelt zwar unübertroffen CO2- gerecht, aber einsehbar überfordert sein. Und einen Führerschein hat er vermutlich auch nicht. Das Auto als Transportmittel würde somit auch nicht in Frage kommen. Allenfalls anzudenken:

Jesus als Daumen-hoch-Tramper, mitgenommen von einem Autofahrer, der auf dem Heck seines bunt-verrosteten Gefährts einen Aufkleber „Jesus liebt dich“ angepappt hätte.

Summa summarum: Trotz der teuflischen Erfindung Flugzeug müsste Jesus davon Gebrauch machen, was er wiederum auch ablehnen müsste, in Kenntnis des auf der Webseite des Katholikentags installierten Umweltrechners. Dort wird nämlich empfohlen, anhand der errechneten, durch CO2 verursachten Umweltzerstörung, die umweltfreundlichste Fortbewegungsart zum Heiligen Ort der Öko-Katholiken zu wählen.

Und ein Flug, economy class, würde bedeuten, dass Jesus laut dem digitalen Sündenrechner, von Jerusalem bis Münster ca. 700 kg CO2 in die Luft blasen würde und damit den Jüngsten Tag, den er schon in seinem Kalender vorgemerkt hat, früher abhalten müsste, als geplant. Warum? Ganz einfach deswegen, weil der unaufgeklärte, egoistische Selfi-Mensch den Planeten mit seinem un-nachhaltigen CO2 Energie-Fraß früher abfackeln würde, als eschatologisch vorausgesehen. So wie wir Aufrechtgeher, die wir nicht Krone, sondern Vernichter der Schöpfung, mit der Erde umgehen, braucht sie nicht darauf zu warten, bis sie – nach Berechnungen von Astrophysikern – von der Sonne in Millionen von Jahren verbrennen wird. Frage: Muss das Jüngste Gericht terminlich etwa vorverlegt werden?

Also zelebrieren wir, weil Jesus nicht kommt, den Katholikentag ohne ihn.

Wie versteht sich die fromme Goodwill-Öko-Veranstaltung selbst? Im Programmheft redet man Klartext: „Katholikentag, das ist Erleben, Begegnen, Auftanken auch in den Konzerten, Lesungen, Ausstellungen, in dem ganzen breiten Programm“.

Erneut die Frage: Was ist daran katholisch? Die Ergebnisse einer Online-Suche im Programmheft mit dem Begriff „Jesus“ fällt relativ karg aus. 

Dies bestätigt die Vermutung, dass man den Gründer des Christentums und Infragesteller angepassten religiösen Mainstream-Denkens auch nicht wirklich braucht. Er wird zwar als „Pazifist“ thematisiert. Und er wird auch als Urvater der froschfarbenen Hofreiter-Truppe und der dazu gehörigen Insektenschützer, die jedem Summsumm einer in ihrer Existenz gefährdeten Biene höchste Aufmerksamkeit schenken, nicht explizit namentlich erwähnt. Und man braucht ihn schon gar nicht als Verteidiger der geschätzten 100 000 in Deutschland jährlich abgetriebenen Embryos, deren „stumme Schreie“ in einem Film mit zerrissenem Herzen beweint werden können. Vor lauter Ökologie hat Jesus die leider vergessen.

Der Katholikentag wäre aber nicht so selbstbewusst fröhlich in seiner Vorankündigung, wenn sich die Organisatoren bewusst wären, was hinter den großphrasigen Beschönigungen des ZdK-Präsidenten, Dr. Thomas Sternberg, an tatsächlichen Herausforderungen impliziert ist, wenngleich missachtet wird.

In seinem Grußwort, heißt es:

„Zur Friedenssuche gehört zu streiten (…). Beim Katholikentag ist es gute Tradition, dass kontroverse Themen auf den Tisch kommen. Nicht die größtmögliche Auseinandersetzung steht im Mittelpunkt, sondern das Ringen um die besseren Argumente.“

Klingt denkoffen und einladend. Wäre da nicht eine Meldung, die den Inner-Circle-Frieden des Katholikentages bedroht und deswegen populistische „Abschottung“ angesagt ist.

Lisi Maier, die Bundesvorsitzende des Bundes der Katholischen Jugend, spricht sich nämlich, ganz abgeneigt der Friedenssuche ihres Herrn, gegen die Teilnahme der AfD am Katholikentag aus. In einem Artikel der katholisch geprägten „Tagespost“ fordert sie, die AfD ins Visier nehmend, eine „Abgrenzung von gewählten Rassistinnen, Völkischen und Rechtspopulisten“. (Warum sind eigentlich in der AfD nur RassistINNEN die Bedrohung?). Trotz offensichtlich abwesender Kenntnislage kommt Lisi zu dem Ergebnis:

„Die religionspolitischen Vorstellungen der AfD bedrohen dabei in letzter Konsequenz die Katholikinnen und Katholiken nicht weniger als islamische Glaubensgemeinschaften.“

Luft holen! Als Katholik bin ich überrascht, dass mich die AfD wegen der kritischen Einstellung zum Islam in meiner Religionsausübung als Katholiken behindern will. Darüber habe ich noch nie nachgedacht.

Ich habe mich deswegen mit folgenden Fragen an o.g. Lisi Maier gewandt, als ich erfahren hatte, dass sie sich gegen eine Teilnahme der AfD am Katholikentag ausgesprochen hatte.

1. Was wissen Sie über die AfD und deren „unchristliches“ Menschenbild“ ganz konkret, nicht nur die Phrasen, die man in den Medien so oft und so lange hört, bis man sie glaubt? Welche Zitate können Sie dazu anführen?

2. Wie oft haben Sie mit Vertretern der AfD auf nationaler Ebene gesprochen?

3. Falls ja, was wurde Ihnen da „ Unchristliches“ in den Äußerungen bewusst?

4. Würden Sie es begrüßen, wenn Vertreter der Muslime, z.B. von DITIB, am Katholikentag als Zeichen von muslimischer Toleranz und Integrationswilligkeit, als Redner anwesend wären?

5. Würden Sie Herrn Mazyek, dem Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Gelegenheit geben, in einem Referat zum Thema „ Christen und Muslime in Deutschland“ zu sprechen?

6. Würden Sie einem Vertreter der AfD Gelegenheit geben, zum Thema

„Gesinnungsethik und Verantwortungsethik – Gedanken zur Einwanderung in Deutschland“ zu sprechen?

7. Halten Sie es für möglich, dass Katholiken Sympathisanten oder Mitglieder der AfD sind? Und halten Sie diese für „verirrte“ Schafe?

Ich habe keine Antwort erhalten.

Vielleicht bin ich selbst schuld. Denn mit „Bio“ und „ Nachhaltigkeit“ haben meine Fragen nichts zu tun. Und dem Anspruch des „Ringens um die besseren Argumente“ widerspricht die gefühlte Nestwärme unter Gleichgesinnten.

Umarmen von Gedankenfreunden ist halt schöner, als mit Andersdenkenden zu „ringen“.

Womöglich geht es beim Katholikentag doch nicht um das „Ringen um die besseren Argumente.“ Dabei wäre das ein Dienst am „Geist der Wahrheit“, der den Christen nach Aussage ihres Stifters beistehen will.

Aber anscheinend ist die Suche nach Wahrheit in der Auseinandersetzung mit der Realität in „meiner“ Kirche schon länger deaktiviert.

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Wird es auch diesmal zu solch spannenden Interventionen kommen?

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St. John
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St. John

Grüne werden oft als etwas naive Gutlinge dargestellt. Ich kann an millionenfachen Abtreibungstötungen, den Opfern von Multikulti und bei gendergefügig gemachten Kindern, die zum „Experimentieren“ mit entfremdeter Sexualität angehalten werden, nichts naiv-lustiges erkennen. Wenn die Europäer einmal in der Minderheit sein werden, wird es nicht bei ein „paar“ messertoten Mädchen bleiben.

Lausitzer
Gast
Lausitzer

Das Bild erinnert mich an Taize.
Ich war vorletzten Sommer für drei Stunden in Taize, Bildungslücke schließen. Die große Mehrheit der Gäste waren europäische Frauen unter 20 und das Begrüßungskommando waren afrikanische Männer mitte 20.

Das Wahrheitsministerium
Gast
Das Wahrheitsministerium

Da Personen wie Lisi Maier die Deutungshoheit im gesellschaftlichen Diskurs für sich beanspruchen, sehen Sie natürlich das Monopol fürs „Entzaubern“nur bei sich selbst.

Es entspricht der Geisteshaltung einer Marie Antoinette.

R. Schröder
Gast
R. Schröder

Die Kirchen sind nur noch Gutmenschen-Vereine. Gott muß man wo anders suchen.
Ob man wohl eine neue Gemeinschaft humanistisch-christlicher Nachdenker gründen könnte? 😉

R. Schröder
Gast
R. Schröder
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Das wird so ein grüner Parteitag wie bei den Lutheranern im Lutherjahr, ein Jahrmarkt für naive, klimagläubige Genderisten und Islamversteher. Piep, piep, piep, wir ham uns alle lieb! Wer braucht da noch Jesus? Wir retten doch die Welt!
In der schwedischen Kirche wird Jesus ja nur noch als Migrations-Aktivist gehandelt.

Mona Lisa
Gast
Mona Lisa

Ist eben eine „geschlossene Gesellschaft“, da will man sich ideologisch selbst beweihräuchern und keine Kritiker sehen.
Der angeblich offene Diskurs, ist nur ein Frohlock-Angebot für Unentschiedene.

alberto
Gast
alberto

jetzt vereinigt sich die Katholiken wie schon vorher die Evangelischen mit dem Marxismus in Form der Gruenen ,die ja grossenteils nichts anderes sind als der getarnte KBW (kommunistische Bund Westdeutschlands )
dabei kommt dann vermutlich eine islamisch christliche marxistische Oekoreligion raus ??

Dwarsdryver
Gast
Dwarsdryver

Diesen Deutkatholen (deut, weil erhobener moralischer Zeigefinger) ist schon lange Jesus Christus abhanden gekommen.

Rasio Brelugi
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Rasio Brelugi

Schade, dass man denen, die den Weltenunterschied zwischen Woodstock und der Kölner Domplatte nicht erkennen wollen oder können, nicht das Outfit und das Nachäffen der Hippies verbieten kann.

F.Feld
Gast
F.Feld

…oder folgen sie den ungeistigen Ersatzreligionen wie Klimarettung, oneworld-Verblödung etc..
Beispielhaft lässt sich am Klimarettungs-Glauben zeigen, daß es gar nicht um das Leben geht, denn das erklärte Ziel der absoluten CO2-Absenkung verlangt in Konsequenz v.a. die Reduktion der nicht photosynthetisierenden Biomasse (dazu gehören u.a. alle höher entwickelten Lebewesen…).

F.Feld
Gast
F.Feld

Als AfD-ler und praktizierender Katholik, der eigentl. bei den Benediktinern gelandet wäre, der früher selbst Gruppenleiter beim BDKJ war, stelle ich angesichts dieses Wirrsinns zeitgeistiger Geistlosigkeit fest, daß sich der Katholikentag und die Teilnehmer entscheiden müssen, an welchen Gott sive an welche Götzen sie glauben! Sucht ihr Herz und Geist den biblisch christlichen Gott oder…

Emmanuel Precht
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Emmanuel Precht
Meine Artikelbewertung ist :
     

Möglich dass es eine frühere Inkarnation der Gender-Lisi-Maier war, nach der Luther das Tintenfass warf.
Wohlan…

Klapauzius
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Klapauzius

„Der Dienstleister zur Reinigung der Geschäftsstelle wurde verpflichtet, ökologische Kriterien zu berücksichtigen. Es werden zu 98 Prozent biologisch abbaubare Reinigungsmittel verwendet und Recyclingprodukte eingesetzt (z.B. Papierhandtücher, Toilettenpapier).“

Eine Frage hätte ich ja noch:
Soll der Dienstleister selbst nach getaner Arbeit auch zu 98% abbaubar sein?

Albatros
Gast
Albatros

„Wirf die Gläser an die Wand, Deutschland ist ein buntes Land“ vom Titel Moskau geliehen und am Ende liegen sich Marx, Wölki, Käßmann, Bimmelhahn Bedford Strohm zur Verbrüderung für Welteinheitsreligion im Arm und Katrin Göring E Spatzenhirn wird zur Prophetin gekürt, die erotische Zwangsnächstenliebe vom Kind bis zum Greis Gesetz, welch Horrorkabinett.

Micky Mouse
Gast
Micky Mouse

Sind die Grünen jemals ihren Windeln entsprungen ? Sie plärren bockig sie wollen dies, wollen das, aber das der Wohlstand von Generationen mit Sach- und Fachkenntnis erarbeitet wurde, ignoriere sie und plärren terroristisch das alles nach ihrer Pfeife zu springen hat und wenn der Futtertrog leer ist, wollen sie es nicht gewesen sein und einsehen das sie dafür verantwortlich sind, dumm wie sie sind

r.v.d.m.
Gast
r.v.d.m.

Herr Berger, wenn es um den katholischen Glauben
geht, merkt man das Sie nicht unbefangen sind.
Sie stützen Ihre Begründungen auf Theorien, die
in der Praxis nicht vorhanden sind.
Als Jahrzehnte langer Kirchensteuerzahler versuche ich Sie zu verstehen, trotzdem ist es sehr interessant
Ihren geschätzten Standpunkt zu erfahren.

Emma
Gast
Emma

Die GRÜNEN wollen schon lange “ Monokulturelle Staaten ausradieren“ genauso wie Brüssel.
2.Frederica Mogherini,eine hohe Vertreterin der EU Außen und Sicherheitspolitik sagte folgende Aussage:“Sharia-Islam ist fester Bestandteil Europas, der ISLAM gehört zu Europa, hat einen festen Platz in unseren westlichen Gesellschaften.Der Islam gehört in Europa ………. ( guckst du:michaelmannheimerblog)

Demokrat
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Demokrat

Demnächst: DENKNEUTRAL! Damit auch wirklich alle mitmachen können.

KleineKarotte
Gast
KleineKarotte

Gemeinschaft und Sakrament gibt es also demnächst nur noch, wenn man sich der gleichzeitigen Zerstörung ihrer Grundlagen nicht entgegenstellt und bei solchen Mainstreaming-Versammlungen mitmacht? Das ist eine besonders fiese Ausbeutung menschlicher Bedürfnisse, Verletzung des Vertrauens und Missachtung der christlichen Lehre überhaupt. Es gnade denen Gott.

KleineKarotte
Gast
KleineKarotte

Deshalb trete ich auch nicht aus. Allerdings gerate ich zunehmend in die Situation, mich von Sozialpropaganda-Messen, wie sie hier zunehmend angebliche „Liturgiekreise“ etc. „gestalten“, distanzieren zu wollen. Dann kommt es praktisch zum Verlust der Sakramente und der Gemeinschaft, auch das ist gewollt. Man sieht wie perfide das abläuft und solche „Lisi“s halten sich auch noch für Weltenretter.

KleineKarotte
Gast
KleineKarotte

Übrigens dient all das, also die innere Zerstörung christlicher Konfessionen und Gemeinden durch Unterwanderung mit dem Bösem dazu, dass sich suchende Menschen von der Kirche entfernen. Es ist ja nur allzu verständlich, wenn die Wahrnehmung des Glaubensabfalls von Klerikern und kirchlichen Einrichtungen zu einem Angewidertsein führt. Es sollen leider möglichst Viele von Christus entfernt werden.

F.Franke
Gast
F.Franke

Als Atheist, vielleicht sogar Agnostiker, als Mensch, der seine Umgebung und das Erlebte betrachtet und reflektiert, komme ich zu der Überzeugung, das Glaube und Religion zwei verschiedene Dinge sind. Diese Art und Weise, wie die “Führer“ der deutschen Katholen und Evangelen mit ihren Mitmenschen umspringen, hat mit christlicher Nächstenliebe nichts am Hut.

KleineKarotte
Gast
KleineKarotte

Die Schöpfung ist liebend zu behandeln. Als Ökowahn jedoch ist das die Ersatzgüte eines im Hedonismus pervertierten gottesfernen Menschen. Und das wird auch als Tarnung der Bosheit genutzt, die sich dahinter verbirgt. Dies geschieht aus der inneren Erkenntnis darüber und wird externalisiert und sozialisiert. Lügen in der medialen Gemeinschaft gepaart mit Macht über Menschen durch Pharisäertum.

Merlin
Gast
Merlin

Katholiken sind verirrte Wesen. Sie beten zur Jungfrau Maria, obwohl diese in der Bibel eine völlig andere Bedeutung hat. So finden sie nie den Weg zu Gott. Denn „… niemand kommt zum Vater, als nur durch mich!“, sagt Jesus in Johannes 14,6. Es ist schade um diese Menschen, denen ihr Papst verbietet, zu Jesus selbst zu beten. Jemand muss ihnen sagen, dass sie dadurch kontrolliert werden.

maru
Gast
maru

Anscheinend erwischt es jetzt auch die Katholiken, daß wie bei den Evangelen nur noch SÄKULARE Themen behandelt werden.
Das ist aber nicht die Aufgabe des Glaubens.

sadhu
Gast
sadhu

—„Wenn Christen den Verstand an der Kirchentüre abgeben“—
Würde ein Christ heute überhaupt noch eine Kirche betreten? Herr Hueber.
Ich meine, Christ sein hat doch was mit Jesus und seinen Lebensweisheiten zu tun.
Da davon aber so gar nichts mehr in den Kirchen vermittelt wird, ja, stattdessen sogar gegen den Nächsten gehetzt wird, macht es zumindest keinen Sinn mehr, sich dort aufzuhalten.