Ein Gastbeitrag von Adrian F. Lauber

Wer den „Cicero“ gestern online oder David Bergers Kommentar auf Philosophia Perennis gelesen hat, wird mitbekommen haben, dass die Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld, die sich gegen die diktatorischen Anwandlungen der Merkel-Kamarilla und gegen illegale Masseneinwanderung stark macht, auf eine sehr unanständige Weise diffamiert worden ist.

Unterm Strich wurde ihr unterstellt, nur von Verbitterung angetrieben zu sein. Ich sehe es völlig anders:

…ich behaupte, ein Mensch wie sie, die eine Diktatur erlebt hat, hat ein feineres Gespür als viele wohlstandsverwahloste Redakteure und merkt, was Menschen wie Maas und Merkel aus diesem Land machen.

“Gemeinsame Erklärung 2018”: Der “Cicero” richtet Vera Lengsfeld hin

Gerade vom „Cicero“, den ich eigentlich für eines der wenigen lesenswerten Blätter dieser Republik hielt, hätte ich einen solchen Tiefschlag und eine solche Realitätsverweigerung nicht erwartet. Ich bin schwerstens enttäuscht.

Der Autor des entsprechenden Artikels behauptete, die von Vera Lengsfeld mitverantwortete „Gemeinsame Erklärung“ gegen die illegale Masseneinwanderung sei ja sowieso obsolet, denn es „tröpfeln“ ja nur noch wenige Menschen rein, längst keine Massen mehr.

Dazu sind zwei Dinge zu sagen:

– Erstens sind seit 2015 ja schon Massen hereingekommen, die weiterhin da sind und in der Regel nicht des Landes verwiesen werden, selbst wenn kein Asyl bewilligt wird.

– Zweitens gibt es einen Unterschied zwischen Flüchtlingen und Zuwanderern, aber die von ihren ideologischen Traumvorstellungen erfüllten Journalisten und Politiker scheuen es wie der Teufel das Weihwasser, diesen Unterschied zu benennen. Dabei hat der Publizist Torsten Heinrich dazu in einem kurzen Video schon alles Notwendige gesagt.

Flüchtlingen (den echten, meine ich) muss man helfen, das ist überhaupt keine Frage, aber sie sind Gäste auf Zeit. Sie sollen vor einer aktuell bestehenden Bedrohung geschützt werden. (Bsp. Syrien-Krieg)

Nun zeigen aber Studien, dass die Ankömmlinge was ganz anderes wollen. Eine Umfrage des BAMF ergab schon vor einer ganzen Weile, dass 85 Prozent (!) hier bleiben wollen. Damit sind sie, wie sie selber unfreiwillig zugeben, keine Flüchtlinge.

Dazu: BAMF-Studie – 85 % aller Flüchtlinge vollen in Deutschland bleiben (Epoch Times)

Und: Fast alle Flüchtlinge dürfen dauerhaft bleiben (Welt)

Es spricht für die weite Verbreitung ideologischer Wahnvorstellungen, dass diese Menschen zu einer großen Chance für die deutsche Wirtschaft verklärt werden, während doch bekannt ist, dass

1) der Fachkräftemangel widerlegt ist, dass

2) die Neuankömmlinge in ihrer Mehrheit kaum richtig lesen und schreiben können, dass sie

3) die deutsche Sprache sowieso nicht sprechen und dass

4) schon lange eine Einwanderung in die Sozialsysteme stattfindet. Bis zum Jahr 2007 hatte die Bundesrepublik laut FAZ für Migranten, die mehr aus den Sozialsystemen entnehmen als einzahlen, eine Billion (!) Euro (kein Schreibfehler) Sonderschulden gemacht.

Die öffentlichen Kassen werden ruiniert von Politikern, die das Steuergeld wie Spielgeld behandeln. Da nicht wenige Politiker nie in ihrem Leben in der freien Wirtschaft tätig waren, kann ich mir ganz gut vorstellen, dass viele überhaupt keine Beziehung dazu haben. Dass dieser Wohlstand erst einmal erwirtschaftet werden muss, ist vielen wohl gar nicht klar. Glauben die, das Geld wächst an Bäumen? Ein Unternehmensberater hat Merkels Regierung einen „Pseudo-Sozialismus“ bescheinigt und ihr attestiert, dass sie Deutschland ruiniert. Immer mehr vom Sozialsystem abhängige Menschen – nur wer finanziert dieses System am Ende?

Von wirtschaftlichen Aspekten mal ganz abgesehen, verweise ich nochmal darauf, dass Radikalismus unter Muslimen keineswegs ein Minderheitenphänomen ist. Siehe dazu meinen Artikel über Studien zum islamischen Fundamentalismus, den ich Euch auch als Word-Dokument geschickt habe. Man sollte wissen, was man hier willkommen heißt, u. a. den alltäglichen Judenhass, den jüdische Kinder an deutschen Schulen jetzt wieder zu spüren bekommen.

– Drittens ist die Behauptung, dass jetzt ja nur noch wenige Menschen hier rein „tröpfeln“ geradezu lachhaft. Henryk Broder hat dazu das Nötige gesagt:

„Wie viele im Jahr 2017 über die deutsche Grenze tröpfelten, hätte Elitz in der BILD nachlesen können: 186 644 registrierte Asylsuchende, also im Schnitt etwa 500 jeden Tag oder 15.000 Menschen jeden Monat. Viel weniger als in den vorausgegagenen zwei Jahren, aber unterm Strich mehr als in einer kleinen Großstadt wie Regensburg oder Heidelberg leben. Seit dem 3.4. muss der Begriff „tröpfeln“ neu definiert werden.“

Und da Deutschland es bislang ablehnt, seine Grenzen zu schützen, ist das wohl nur die Vorhut des nächsten Massenansturms. Und ich gehe jede Wette ein: mindestens 80 Prozent davon sind wieder keine echten Flüchtlinge.

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