Während die Mauermörderpartei als normale Partei behandelt wird, will man beim Katholikentag an der Aussetzung der AfD festhalten. Es ist ein weiterer Akt in einem Foulspiel, welches sondergleichen sucht. Ein Gastbeitrag von Adam Elnakhal

Die eine Partei fordert die völlige Legalisierung der Tötung Ungeborener, hat für die „Ehe für alle“ gekämpft und hält vom Tanzverbot und von christlich geprägten gesetzlichen Feiertagen nicht sehr viel.

Die andere Partei kämpft für den Lebensschutz der ungeborenen Kinder ein, versteht die Ehe weiterhin als gegengeschlechtlich und tritt für den Erhalt der christlich-abendländischen Kultur ein.

Die eine Partei hat eine Vergangenheit als staatliche Systempartei, in der sie in über 40 Jahren Oppositionelle verfolgte, die innerdeutsche Grenze samt Schießbefehl verteidigt hat, Familien getrennt, Kirchen gesprengt und das christliche Leben unterdrückt hat.

Die andere Partei wurde erst 2013 ins Leben gerufen, aufgrund des Linksrittes der CDU und FDP, und hat kein einziges Menschenleben auf dem Gewissen.

Welche Partei wollen die katholischen Theologen nun naturgemäß vom Katholikentag ausschließen?

Die eine Partei? Die antichristliche Linkspartei (Ex-SED)? Nein! Natürlich wollen sie, dass die andere Partei, die AfD, wie schon 2016 in Leipzig, vom diesjährigen Kirchentag in Münster ausgeladen wird. Denn die AfD verbreite ja nur Hass.

47 katholische Theologen aus der gesamten Bundesrepublik haben deswegen am Montag (26.03.) in Münster eine Erklärung (mit politisch korrekten Gendersternchen) veröffentlicht, in der sie die Wiederausladung des kirchenpolitisches Sprechers der AfD-Bundestagsfraktion Volker Münz fordern.

Vorangegangen war bereits im Februar eine Ausladungsforderung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDJK), der wahrscheinlich so deutsch und so katholisch ist wie die Jugend der türkischen-islamischen DITIB – nämlich kein bisschen.

Der langjährige Bischof von Fulda Johannes Dyba (1929-2000) wusste bereits 1991, dass der BDJK ein Zusammenschluss aus „linken Grünen und kirchenfeindlichen Ideologen“ ist.

Seit jenem Jahr 1991 hat die katholische Kirche in Deutschland rund fünf Millionen Kirchenmitglieder an der Gesamtbevölkerung eingebüßt. Der Anteil der katholischen Bevölkerung sank von 35,4 Prozent zum Zeitpunkt der Deutschen Wiedervereinigung auf nur noch 28,5 Prozent am Silvesterabend 2016. (Foto: Vielleicht besser einen Zaubertanz gegen Kirchenaustritt statt gegen rechts? Bildquelle: Screenshot Youtube)

Inzwischen sind die Katholiken auch in einst katholisch geprägten Ländern Deutschlands nur noch eine Minderheit: Im Freistaat Bayern sank der Bevölkerungsanteil allein innerhalb zehn Jahren von 57,2 Prozent im Jahr 2006 auf 50,5 Prozent im Jahr 2016. Die Zahlen für 2017 wurden noch nicht veröffentlicht. Nunmehr im fortschreitenden Jahr 2018 dürfte die katholische Kirche im „katholischen Bayern“ nur noch die Minderheit der Bevölkerung beheimaten.

Es gäbe für die katholischen Verbände also Grund genug zur ernsthaften Besorgnis. Zumindest gäbe es diesen Grund, wenn man nicht möchte, dass das Christentum in Deutschland wie im Nahen Osten in den nächsten Jahren und Jahrzehnten zu einer kleinen Minderheit im einstelligen Prozentbereich oder gar Promillebereich zusammenschrumpft.

Anstatt sich also mit den massenhaften Kirchenaustritten und mit der immer stärker werdenden Konkurrenzsituation durch das Erstarken des Islam auseinanderzusetzen, bündelt der Linkskatholizismus die Kräfte, um jene auszuschließen, die diese Konkurrenzsituation, die Islamisierung und die Entchristlichung Deutschlands, ansprechen.

Das kann man kirchenpolitisch nur noch als schwere Schizophrenie diagnostizieren.

Diese Schizophrenie wird dadurch gesteigert, dass die SED-Nachfolge (DIE LINKE), wie alle anderen Bundestagsparteien auch, welche die Islamisierung der Bundesrepublik fördern, den Verlust der Inneren Sicherheit (und Menschenleben) zu verantworten haben, ungeborenes Leben für nicht so wichtig betrachten, weiterhin gern gesehene Gäste auf dem „Tag der Katholiken“ sind.

Man erinnere sich an die beiden Turteltauben Kardinal Woelki und Volker Beck (Bündnis 90/Die Grünen), die 2016 in Leipzig zusammen auf dem Katholikentag gut gestimmt in die Kameras lachten.

Zur Erinnerung: Es handelte sich um jenen Volker Beck, der in den 1980ern Mitglied der „Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule, Päderasten und Transsexuelle“ (kurz BAG SchwuP) bei der grünen Bundestagsfraktion war, die die Legalisierung von pädosexuellen Handlungen – deutlicher formuliert: von Kindesmissbrauch – forderte.

Da die politische Linke in Deutschland aber per se human und christlich ist, war das kein Problem für Herrn Woelki. Menschenrechte? Kinderrechte? Nicht so wichtig!

Hauptsache ist, dass die AfD nicht den Bau von Minaretten und den Muezzin stoppt. Das wäre wider der kunterbunten Vielfalt.

Für den amtskirchlichen und verbandspolitischen Katholizismus ist es eben kein Problem, wenn eine Partei gegen sämtliche christliche Grundgesetze handelt.

♦ Für den Katholizismus in Deutschland ist es ein Problem, wenn eine Partei für christliche Grundsätze eintritt.

♦ Für den Katholizismus in Deutschland ist es ein Problem, wenn eine Partei die islamisch motivierte Verfolgung von Christen, Juden, Atheisten, Andersgläubigen, Homosexuellen, Apostaten und Religionskritikern anspricht und offen missbilligt.

♦ Für den Katholizismus in Deutschland ist es ein Problem, wenn eine Partei, die über Jahre in mühevoller Gehirnwäsche erbauten rosafarbenen Luftschlösser in wenigen Sätzen zum Platzen und zum Einsturz bringt.

Christus selbst forderte die strikte Trennung von staatspolitischen und religiösen Angelegenheiten.

„So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!“

…steht bis heute in der katholischen Bibelübersetzung (Matthäus 22, 21).

In dieser Tradition wäre es vielleicht auch Mal anzudenken, dass politische Parteien an kirchlichen Veranstaltungen generell nicht teilnehmen sollten.

Wenn man sich nun aber entscheidet mit allen relevanten politischen Parteien auf einer kirchlichen (ZdK-)Veranstaltung in den Dialog zu treten, sollte dies – der christlichen Tugend der Gerechtigkeit folgend – für alle Parteien gleichermaßen gelten.

Die alleinige Ausschlussforderung gegen die drittstärksten Bundestagsfraktion, die im Bundesland Sachsen sogar die stärkste politische Kraft geworden ist, kann man nur als ungerecht, unanständig und unchristlich bezeichnen.

Sollte es tatsächlich zum Ausschluss der AfD auf dem im Mai stattfindenden Katholikentag kommen, sollten alle Christen mit einem verbliebenen Rest an Gerechtigkeitsempfinden und Glauben diese Veranstaltung boykottieren und das ersparte Geld sinnvolleren Zwecken zuführen.

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