Die aktuelle Ausgabe der „Jungen Freiheit“ hat die AfD zu einem der Schwerpunktthemen gemacht. Einer der Höhepunkte: Ein Interview mit Alice Weidel. Ein weiterer: eine INSA-Umfrage zu wichtigen Fragen im Zusammenhang mit der AfD.

In dem Beitrag heißt es:

„Ein erheblicher Teil der AfD-Wähler wünscht sich eine deutlichere Abgrenzung der Partei nach rechts. Dies ergab eine im Auftrag der JUNGEN FREIHEIT Anfang der Woche erstellte Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA. Dazu wurden 2.066 Personen zwischen dem 16. und 19. März befragt.

Auf die Frage „Sollte sich die AfD Ihrer Meinung nach stärker vom rechten Rand abgrenzen?“ antworteten von allen Befragten 38 Prozent mit „Ja“, von den aktuellen AfD-Wählern stimmten 45 Prozent dieser Auffassung zu.

Von den Personen, die die AfD derzeit nicht wählen, sich dies jedoch potentiell vorstellen können, bejahten 59 Prozent diese Frage. Lediglich 29 Prozent der AfD-Wähler und 19 Prozent der potentiellen AfD-Wähler verneinten diese Forderung.“

Interessant ist in diesem Zusammenhang: 46 Prozent der AfD-Wähler halten Björn Höcke für unglaubwürdig und nur 54 Prozent für glaubwürdig. 

Beste Glaubwürdigkeitswerte dagegen bei Alice Weidel und Alexander Gauland.

Hier geht es zu den Ergebnissen der Umfrage: JUNGE FREIHEIT

***

Wir haben hier aufgrund technischer Schwierigkeiten unsere eigene Umfrage erst einmal wieder entfernen müssen. Sie kommt aber in funktionierender Form wieder! Wir bitten um Nachsicht.

****

Kritisch zu der Aufarbeitung des Schwerpunktthemas äußert sich Wolfgang van de Rydt bei „Die Unbestechlichen“: JUNGE FREIHEIT TITELT: BJÖRN HÖCKE IST DER UNGLAUBWÜRDIGSTE AFD-POLITIKER

„Ob sich die Junge Freiheit mit diesem Artikel einen Gefallen getan hat? In jedem Fall wird er für heftige Diskussionen sorgen, vor allem auch, weil auf eine typische und nicht gerade sehr kostengünstige Methode der Altmedien zurückgegriffen wird, die Beauftragung eines Umfrageinstituts und dann noch die kostspielige Verbreitung über News aktuell.“