(David Berger) Der Qualitätsjournalismus, für den das Magazin „Vice“ schon länger steht und der niveaumäßig bislang meist nur noch von der HuffPost (gibts die eigentlich noch?) überboten wurde, hat unter dem Titel „Das sagt dein Geruchsempfinden über deine politische Einstellung aus“ eine faszinierende Erkenntnis in die Manege geworfen: Wer von stinkenden Menschen Abstand hält, ist rechts, hasst Fremde, liebt Autorität und wählt Donald Trump.

Dabei bezieht sich der Artikel auf Studien, die dies angeblich belegen:

„In drei Studien hat eine Forschergruppe untersucht, ob es einen Zusammenhang gibt zwischen empfundenem Ekel vor üblen Gerüchen und dem Wunsch nach einer autoritären Gesellschaft. Das Ergebnis: Wer vor menschlichen Ausdünstungen stärker zurückschreckt, tickt politisch häufiger rechts als jene, die Gestank weniger stört.“

Immerhin hat es eine der Studien geschafft 160 Propanden für zwei Tests zu finden:

„Der erste bestimmte, wie sehr die Probanden sich vor den Gerüchen von Schweiß, Kot, Urin, Atem und Blähungen ekeln. Der zweite, wie autoritär sie eingestellt sind.“

Und das erstaunliche Ergebnis: Autoritäre Gesinnung und extremer Ekel vor diesen Gerüchen gehen häufig Hand in Hand. Die, die sich besonders ekeln, hassen auch Fremde, wählen rechts bzw. in den USA Donald Trump.

Die Forscher der Universität Stockholm, die diese großartige Studie erstellt haben, erklären sich das so:

„Dahinter könne eine tiefsitzende Angst vor Krankheiten stecken, sagt Olofsson. Weniger Kontakt zwischen unterschiedlichen Kulturen und härteres Vorgehen der Polizei würden manchen Menschen das Gefühl vermitteln, eine geringere Chance zu haben, sich mit Krankheiten zu infizieren.“

Dass diese Einstellung nicht so verkehrt sein kann, zeigen die Pressemeldungen des Robert Koch Instituts und die zahlreichen Berichte von Ärzten, Angestellten in Krankenhäusern, Apothekern usw. für Merkels grenzenloses Deutschland nach 2015.

Zudem ist der Ekel ein überlebenswichtiger Instinkt – auch beim Menschen, der ihm im Verlauf der Evolution antrainiert wurde – und ohne den wir vergammeltes Fleisch und andere Dinge essen würden, was unserer Gesundheit tatsächlich in der Regel nicht gut tut.

Wenn man diese Studie anschaut, wie sie „Vice“ wiedergibt, könnte man auch fragen: „Sind die Rechten vielleicht die Klügeren und stinken Ausländer mehr als die indigene Bevölkerung?“ Wer der in diesem Fall  auf üble Ausländerfeindlichkeit herein gefallenenen „Vice“ glaubt, könnte auch zu diesem kaum haltbaren Ergebnis kommen. Aber wer tut das schon?

Auch der Nutzen der Studie sei nur begrenzt sichtbar, muss sogar die Vice erkennen. Und treckt die Flügel:

Die Abschaffung des Rassismus sei leider durch häufigeres Füßewaschen bei der Antifa und ihren Schützlingen nicht möglich, da eine solche rechte Einstellung ja noch durch andere Motive hervorgerufen werde.

Also Entwarnung bei den Linken: Ihr dürft weiter stinken! Und wir Rechten verzichten weiter drauf, jeden Immigranten erst mal sauber zu lecken, wenn er bei uns eintrifft.

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