Als jemand, der Deutschland und Europa liebt, bleibt mir kein anderer Weg als die CDU zu verlassen, erklärt Theologe und Buchautor David Berger seinen Austritt aus der Partei. Er kann eine weitere Mitgliedschaft mit seinem Gewissen nicht mehr länger vereinbaren.

15 Kommentare

  1. Gut so. Aber warum erst jetzt? Das C im Parteinamen ist doch schon längst heimlich ein stilisierter Halbmond geworden. Ich erinnere an den Parteitag vom Februar 1994 in Hamburg. Auszüge und Quelle kann ich hier nicht setzen sonst dauert die Veröffentlichung ewig lange.

    Suchmaschiene hilft.

  2. Ein sicher auch schwerer Schritt für jemanden, der für die Sache und für seine Überzeugungen kämpft wie Herr David Berger ! Ich kann gut nachvollziehen, dass man solange wie möglich bleibt. Gerade wenn man sich für Inhalte einsetzt und sieht, es läuft hier was ganz falsch, ist für tapfere Menschen nicht der erste Gedanke an Flucht. Man bleibt und hofft, und sagt sich sicher auch, es geht um die Sache und um die Werte, darum bleibe ich.
    Mit geht es so mit der Kirche. Wenn ich Sonntag für Sonntag in der Messe zum Beispiel zu Informationsveranstaltungen zum neuen Moscheebau da und dort eingeladen werde, dann weiß ich, hier läuft gehörig etwas falsch. Aber wenn ich dann denke, jetzt trete ich hier aus, dann komme ich mir vor, als würde ich Jesus und seine gute Sache nun kampflos den Verrätern überlassen. Und ich bleibe. Viel Glück und auch hier wieder, meine Hochachtung für Herrn Berger und das Beispiel das er gibt.

  3. Im Verlaufe meines Lebens in D habe ich das eine oder andere Mal eine Einladung von Parteien bekommen, jedoch nie darauf geantwortet.
    Mir geht es stets darum meine persönliche politische Freiheit zu erhalten.
    Vor allem aber ging und geht es mir darum vorbehaltlos kritisieren zu können ohne irgendwelche Rücksichten diverser Art nehmen zu müssen.

    Desweiteren hat noch niemals irgendeine Partei mir ein gutes „Angebot“ machen können.
    So da wären, – sozial ja, konservativ ja, umweltfreundlich ja, ehrlich sein ja, kritikfähig sein ja, …
    Jede Partei hatte an irgendeiner Stelle ein Manko für mich. Gestaltet werden muß m.M.n. stets von unten nach oben, niemals anders herum. Ein Grundsatzproblem bei allen Parteien.

    Und ich will und muß mich politisch auch nirgendwo „zuhause fühlen“. Wenn ich meine klägliche Freizeit schon für etwas opfere, dann sollte es sich in jeder Hinsicht lohnen, also Erfolge bringen. Meine Zeit mit sinnfreien Endlosdebatten zu verbringen … also nein, das brauche ich nun nicht wirklich.

    Summa sumarum, – kein Interesse meinerseits an Parteien. Meine Meinungen und Ansichten vertrete ich eben besser zusammen mit Gleichgesinnten bei wechselnden Themen. Alles Andere ist Unterwerfung.

    Insofern kann ich mir für die Entscheidung von Herrn Berger zum damaligen Eintritt in die CDU ebenso wenig eine Meinung anmaßen wie jetzt zu seinem Austritt. Es war und bleibt stets seine Entscheidung aufgrund seiner privaten Kriterien. Ich nehme es einfach mal zur Kenntnis.

  4. Gratuliere für diesen Schritt. Ich habe 30 Jahre diese Partei gewählt. Seit 2013 habe ich das Vertrauen an diese Partei nicht mehr. Für mich vertritt die CDU zu wenig christliche Werte und kümmert sich zu wenig um die Bevölkerung. Es kann nicht sein, dass die ganze Welt für sie wichtiger ist als die eigenen Bürger.

  5. David Berger hat im Vatikan gearbeitet und kennt sich im katholischen Traditionalismus aus. Niemand muss ihm ein X für ein U vormachen. Der Austritt aus der CDU ist eine richtige Entscheidung. Besser jetzt als später diese Ignoranten um Merkel zu verlassen, die sogar Morde an Frauen billigend in Kauf nehmen, anstatt die hier lebenden Menschen wirksam zu schützen vor einer unkontrollierten Masseneinwanderung.

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