(David Berger) Wie bereits im vergangenen Jahr war der Ansturm zum Neujahrsempfang der „Jungen Freiheit“ am Berliner Kudamm groß. Als Chefredakteur Dieter Stein in seiner Eröffnungsansprache eine kurze Bilanz des vergangenen Jahres und eine Vorschau auf das begonnene vortrug, ware die Räumlichkeiten bis auf den letzten Platz besetzt.

Vor allem Politprominenz war erschienen: besonders zahlreich natürlich die AfD, die mit Alexander Gauland (Foto r.), Beatrix von Storch, Dr. Malte Kaufmann (Foto l.) sowie Frank-Christian Hansel (Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD Berlin) um nur einige zu nennen.

Aber auch Politiker aus den Reihen der Union und der FDP sowie Medienvertreter waren reichlich vertreten.

Dieter Stein hob dann auch in seiner Ansprache den Einzug der AfD – als drittstärkste politische Kraft Deutschlands und wohl auch Oppositionsführerin in den Bundestag – als das politische Highlight des vergangenen Jahres hervor.

Sollte Deutschland in den kommenden vier Jahren wieder durch die Koalition von Union und SPD regiert werden, sei ohnehin die große Stunde für die AFD, begleitet von Medien wie der JF gekommen.

Die JF konnte wie bereits im Vorjahr im letzten Jahr einen kräftigen Zuwachs bei Abonnenten und Käufern verzeichnen.

Bastian Behrens

JF-Pressesprecher Bastian Behrens (Mitte), CDU-Politiker Stefan Friedrich (r.)

Stein hob aber auch die zentrale Rolle hervor, die in diesem Zusammenhang den alternativen Magazinen zukommt. Ausdrücklich erwähnte er – neben „Tichys Einblick“, der „Achse des Guten“ und „Cicero“ – auch die gewachsene Bedeutung, die nun Philosophia Perennis (PP) zukomme, ein Blog „der bei den Likes schon mal an der JF vorbeiziehe“.

Im Laufe des Abends kamen immer wieder Politiker und Kollegen aus dem Journalismus auf mich zu, die die Wichtigkeit der Arbeit von PP unterstrichen.

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Eigentlicher Redner des Abends war allerdings INSA-Chef Hermann Binkert (Foto oben), der die Arbeit von Meinungsforschungsunternehmen vorstellte und diese mit der Arbeit von INSA verglich.

Auffallend ist, dass bei den letzten Wahlen INSA immer die zuverlässigsten Prognosen erstellte.

Wichtigste Regel dabei sei, dass die Frage immer auch über die Qualität der Antwort entscheide. Wenn zum Beispiel Medien mit der Schlagzeile aufwarten: „Mehr als die Hälfte der Deutschen will Merkel als Bundeskanzlerin“, liege dabei eine „geschlossene Fragetechnik“ zugrunde. Das heißt das Meinungsforschungsinstitut habe zuvor gefragt: „Wen wollen Sie lieber als Kanzler: Merkel oder Schulz?“

Insa bediene sich aber in solchen Fällen einer offenen Fragetechnik. Das heißt die zufällig ausgewählten Befragten würden gefragt: „Wenn hätten Sie gerne als Bundeskanzler?“ Da sehe das Ergebnis dann schon anders aus: Nur etwa ein Drittel würde dann Merkel nennen, noch weniger Schulz und die meisten: keinen von beiden.

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