(Haolam) Ein islamischer Imam hat Schwule und Lesben als „verbrecherisch“ und als „Krebsgeschwür“ bezeichnet.

In Basel (Schweiz) hat ein Imam, der auch eine eigene Moschee mit dem blumigen Namen „Peace and Blessing“  („Frieden und Segen“) betreibt, Homosexuelle angegriffen und verächtlich gemacht.

Imam Ardian Elezi verbreitet seinen Hass insbesondere über Youtube und soziale Netzwerke, in der Vergangenheit war er bereits mehrfach mit antisemitischen und frauenfeindlichen Hasstiraden aufgefallen.

Wie die Zürcher Tageszeitung berichtet, hielt Elezi nach dem CSD in Zürich eine albanischsprachige Predigt, in der er Homosexualität unter anderem als „Krebsgeschwür gegen die Moral“ und als „Krankheit“ bezeichnete. Homosexuellen würden durch ihre Trieben Krieg gegen den Islam und gegen Allah führen, seien also Verbrecher.

Ihre sexuelle Veranlagung, die Vermehrung nicht kennt, sei darauf angelegt, die Menschheit zu vernichten.

Erstveröffentlichung: Haolam

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Und wenn das ein katholischer Bischof gesagt hätte?

Kommentar von Michael van Laack

Ich stelle mir gerade vor, was heute bereits in den 12.00 Uhr-Nachrichten los gewesen wäre, wenn der Generalobere der nun wirklich unbedeutenden traditionalistisch-katholischen Priesterbruderschaft St. Pius X. mit Sitz in Menzingen (Schweiz) – Bischof Bernard Fellay – sich um 11.00 Uhr in einem Interview zu einer solchen Aussage hätte hinreißen lassen.

Spätestens am heutigen Nachmittag würden Basel, Genf, Zürich und andere Atavismus-Zentren in ein Meer von Regenbogenfarben getaucht; in pinke Tracht gehüllte lesbische „Nonnen“ würden mit schwulen „Priestern“, die ihre aus dem Kostümverleih stammenden schwarzen Soutanen mit dem (nicht nur) anlässlich solcher Aktivitäten beliebten Perfect Fit Zoro Strap-On „Silicon Purple“ kombiniert hätten, öffentlich scheinkopulieren; die Schweizer Bischofskonferenz müsste sich öffentlich und TV-live von dem Generaloberen, „der ohnehin nicht zu uns gehört“, distanzieren; die deutschen Medien würden die Frage stellen, wann der Papst endlich die Faschisten aus seiner Kirche vertreibt, denn Geschichte dürfe sich bekanntlich nie wiederholen.

Was aber geschieht im Fall dieses Imams? Man bedauert, dass es immer noch einzelne nicht liberale Muslime gibt, deren Zahl aber selbstverständlich in rasender Geschwindigkeit rückläufig gegen Null tendiere und plant das nächste staatskirchlich interreligiöse Event.

Mit zweierlei Maß messen…. dies gibt es freilich schon, so lange die Menschheit existiert. Selten aber wurde so dreist und öffentlich dieses schwankende Maß angelegt und als alternativloses Instrument zur Bewertung der Größe des Guten und Schlechten als Chip in die Moral-Waagen aller öffentlichen Einrichtungen und Medienanstalten implementiert.

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