„In eine Regierung von Angela Merkel werde ich nicht eintreten.“ (Martin Schulz)

„Wenn wir uns am Wahltag entschieden haben, wie machen keine GroKo, dann gilt das auch noch zwei Monate später.“ (Ralf Stegner)

(David Berger) Mit einem äußerst knappen Ergebnis von 56 % hat sich der SPD-Sonderparteitag gerade eben für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der Union entschieden.

26992718_1597124927048976_7257122084629228063_nNachdem sich die SPD am Bundestagswahl-Abend und auch noch über die nachfolgenden Wochen hin (siehe Bild links, (c) twitter) klar gegen die Neuauflage einer GroKo ausgesprochen hat, da dies ein Selbstmord für die Partei sei, ist sie nun umgefallen und votiert für die Aufnahme der Koalitionsgespräche mit CDU und CSU.

Zugunsten eines kurzfristigen Machterhalts – besonders Joberhalts von Martin Schulz – hat sie sich damit aber auch – nolens volens – für den endgültigen Untergang der ehemaligen Volkspartei SPD entscheiden. Einen Pressesprecher hat Frau Merkel schon. Warum Schulz den Job nun vier Jahren machen will, ist von der Sache her unerklärlich.

Dies wäre an und für sich keine Katastrophe, da die SPD in der Form, in der sie seit etwa 8 Jahren vor sich hin vegetiert, ohnehin überflüssig ist. Die weiteren vier Jahre an der Seite einer Kanzlerin, die sozusagen die „Qualitäten“ von linksgrün in ihre Regieren integriert hat und so für Deutschland das größte Übel seit 1945 darstellt, wird dieses Überflüssigsein erst so richtig deutlich machen.

Der Traum von Juso-Chef Kühnert, heute Zwerge zu sein, um morgen wieder Riesen sein zu können, ist endgültig geplatzt.

Am Ende der vier Jahre der anstehenden GroKo wird die SPD froh sein, wenn sie es überhaupt noch mit einem halbwegs respektablen Ergebnis im einstelligen Bereich in den Bundestag schafft.

Die große Gewinnerin der jetzt unaufhaltsam auf uns zukommenden GroKo wird die AfD sein. Denn im Bundestag wird sie nun die stärkste Oppositionspartei sein.

Inhaltlich ist sie dies bereits in den letzten Wochen längst geworden, aber sie wird es nun auch quantitativ sein. In dieser Oppositions-Rolle kann die AfD dann noch deutlicher als bislang zeigen, dass sie die Interessen des deutschen Volkes (des demos bzw. Populus) gegen das System Merkel verteidigen wird.

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