(David Berger) Wie verroht inzwischen Deutschland ist, zu welchen Gewaltexzessen Rechte in unserem Land inzwischen bereit sind, zeigte gestern eine Demo in Cottbus. Journalisten, wie etwa vom Tagesspiegel, fühlten sich wie dem Höllenfeuer eines Kriegsgebietes. Manche leiden noch heute unter den Folgen.

Höchstens 700 bösartige Randalierer, Glatzen, Springerstiefel aus solch widerlichen Gruppe wie AfD-Politikern, Hass-Musikern, Rockern, Kampfsportlern, rechten, Hooligans und Mitarbeitern von Sicherheitsdiensten hatten sich künstlich über einige vorangegangenen einzelfallhafte Auseinandersetzungen in der Stadt aufgeregt und diese für ihr perfides politisches Nazitreiben instrumentalisiert.

Gegen die Medien kam es zu für zivilisierte Menschen nicht vorstellbaren Gewaltexzessen. nach Informationen des Tagesspiegel sollen Journalisten „selbst von älteren Damen beschimpft“ worden sein.

Eine von ihnen soll sogar in frechem Ton zu dem Kamerateam des RBB „Lügenpresse“ gesagt haben. Eine andere hielt ein Schild, auf dem stand: „Schnauze voll!“  … Eventuell ist sie die Rädelsführerin, die Redner bei der Demo so aufhetzte, dass diese sich mehrmals kritisch über die Berichterstattung der Medien über die „Auseinandersetzungen unter Männern in Cottbus“ äußerten.

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Springerstiefel, rechte Glatzen und Hassrufe gestern bei der Cottbus-Demo (c) Bildquelle: Youtube

Die Gewaltexzesse der dunkeldeutschen Rechten erreichten ihren Höhepunkt, als einer der Demonstranten mit einem der Journalisten arglistig Körperkontakt hatte und dessen Handy zu Boden fiel. Gegen den Angreifer wird nun wegen Sachbeschädigungen und versuchter schwerer Körperverletzung ermittelt.

Eventuell lagen sogar Mordabsichten vor. Es spricht für eine kriminelle Zusammenrottung, dass während dieser Attacke auf das Journalistenhandy die Masse „Scheiss rbb“ rief und über die Lautsprecher eines vorbeifahrendes Feuerwehrwagens gerufen wurde: „Wir grüßen die Patrioten in Cottbus.“

Einer der Journalisten, die anwesend waren, hat sich von den schockhaften Erlebnissen in Cottbus noch immer nicht richtig erholt, obwohl er gestern Abend noch mit einer extra Dosis Kanzler-Tavor behandelt wurde.

Mit letzter Kraft sprach er heute Vormittag kurz mit PP: Er habe schon viel erlebt, sei zuletzt in Hamburg bei den Krawallen beim G20-Gipfeltreffen gewesen:

„G20 ist ein netter Kindergeburtstag gewesen gegen das, was sich gestern in Cottbus abgespielt habe.“

– so der Journalist, der noch nicht genau weiß, wann und ob er überhaupt seinen wichtigen Beruf wieder ausführen kann.

Von ersten Journalisten kommt nun der Ruf nach einem Einsatz der Bundeswehr, sollte es wieder einmal solch eine Zusammenrottung rechtsextremer Gewalttäter geben. Nur so könne die Freiheit der Presse, die in Deutschland zurecht hoch angesehen sei, gewährleistet werden. Unterstützung erhalten sie von einem Extremismusexperten der Anarco Anatomio Stiftung, der bereits mehrmals in der ARD aufgetreten ist und für sich für sein Aufspüren von Nazis selbst in harmlosesten Edeka- oder Dove-Werbungen und bei asiatischen Christbaumkugelherstellern (ARD-Sondersendung: „Wohin man schaut, nur Nazis!“) einen Namen gemacht hat.

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