(David Berger) Mit großer Spannung sieht nicht nur die SPD dem kommenden Sonntag entgegen. Dann werden nämlich die SPD-Mitglieder beim Bundesparteitag in Bonn darüber entscheiden, ob sie Schulz & Co das gewünschte grüne Licht für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen geben.

Schon jetzt zeichnen die eher „Konservativen“ in der SPD, wie etwa Edgar Franke vom Seeheimer Kreis, ein desaströses Bild ihrer Partei, sollte es nicht zu einer GroKo kommen:

„Wenn sich die SPD am Sonntag doch noch einer GroKo verweigern sollte, riskiert sie bei Neuwahlen einen Absturz auf 15 bis 16 Prozent. Und davon wird sie sich langfristig kaum mehr erholen“.

Eben dieses Desaster sieht der linke Flügel der SPD gerade dann eintreffen, wenn die SPD einer GroKo zustimmt. Bereits kurz nach der Bundestagswahl war auch Schulz & Co noch klar, dass eine erneute GroKo dem langfristigen Suizid seiner Partei gleichkommt.

Eine Ministerposten für sich unter Merkel hatte er schon vor der Bundestagswahl mit aller Klarheit ausgeschlossen: Siehe Video am Ende des Artikels!

Schon jetzt liegt die nach der GroKo gierende SPD nur noch bei 18 % (Insa), die drittstärkste Oppositionspartei (AfD) bei 14 %. Die 18 % dürften der SPD-Höchstwert für dieses Jahr bleiben. Zumindest wenn sie in die GroKo einwilligt.

Tut sie dies nicht – und da lagen die ersten Reaktionen der SPD-Größen kurz nach der Bundeswahl durchaus richtig – hat sie noch die Chancen durch echte, von Belastungsgrößen wie Schulz befreite Oppositionsarbeit irgendwann einmal wieder über 20 % zu kommen.

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