(David Berger) In den vergangenen Tagen haben wir zahlreiche Anfragen bekommen, was aus dem Artikel über den Hund geworden ist, den Jugendliche an Silvester mit Böllern auf die Schnellstraße und damit in den Tod getrieben haben sollen.

Er war kurz bei uns online – als derjenige, von dem wir die Nachricht hatten, auf Nachfragen nicht mehr antworten wollte, wir erneut recherchierten und uns auffiel, dass der Text unter verschiedensten Hundehalternamen im Netz kursierte, haben wir den Beitrag gelöscht.

Jetzt gibt es einen sorgfältig recherchierten Beitrag dazu auf „Übermedien“: Während der Chefredakteur der „Welt am Sonntag“ die ganze Geschichte als komplett erlogen bezeichnete (und sich damit eventuell strafbar machte) und gleichzeitig in etwas freislerscher Art sofort „Volksverhetzung“ rief, schreibt „Übermedien“:

Doch so ist es nicht. Die Geschichte ist zumindest nicht ganz erlogen. Den Unfall mit dem Hund hat es nach Angaben der Polizei gegeben. Auf unsere Anfrage bestätigt die Polizei Hamburg, dass sich am Vorabend von Silvester auf der B5 in der Nähe von Hamburg-Billstedt tatsächlich ein Verkehrsunfall ereignet hat. Dabei wurde ein Hund tödlich verletzt. Vier Autos sowie ein Motorroller waren involviert. „

Die Untersuchungen der Polizei dauern an. Als eigentlicher Autor des Textes haben die „Übermedien“ einen Aloys Hoffman ausgemacht. Auch er hat auf Anfragen nicht reagiert. Dies könnte durchaus dafür sprechen, dass die Jugendlichen mit Migrationshintergrund, die den Hund auf die Straße gehetzt haben sollen, der Faketeil der Nachricht sind.

Das muss es aber nicht. Zahlreiche Erfahrungen, die wir bisher mit der genannten Gruppe machen mussten, sprechen für eine Wahrscheinlichkeit, dass es so passiert sein könnte.

Aber solche Wahrscheinlichkeiten sind eben nicht das letzte Kriterium: In diesem Sinne möchte ich mich bei den Lesern entschuldigen, dass ich zu übereifrig war. Eine Gefahr, die mit einem der Leitmotive von PP (Berichten, worüber deutsche Mainstream-Medien schweigen) immer gegeben ist.

Übermedien resümiert:

„Die ganze Geschichte ist ein beunruhigendes Beispiel dafür, wie kompliziert der Umgang mit echten oder vermeintlichen Fake News ist. Es ist ungemein schwer, der Wahrheit nahezukommen, und extrem leicht, eine unüberprüfte Geschichte weiterzuverbreiten – und eben auch die Geschichte von einem angeblichen Fake. Aber unabhängig davon, wie genau der Unfallhergang war, ist auch die Tatsache bestürzend, dass eine so gewaltige Zahl von Menschen in dem Vorfall einen Beweis für die vermeintliche Verkommenheit von Flüchtlingen insgesamt sehen oder sehen wollen.“

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13 Kommentare

  1. Ich hatte das „Vergnügen“ bezüglich dieses Artikels und der Frage, ob es sich hierbei um Wahrheit oder Fälschung handele, in einen Disput auf FB ausgerechnet mit einem Redakteur des SpringerVerlages zu geraten. Dieser Herr rief, nachdem sich heraus gestellt hatte, dass der Artikel wohl doch nicht „von vorne bis hinten erstaunen und erlogen“ war, zu einer Diskussion auf über die Frage, ob der Hundebesitzer den verdächtigen Jugendlichen auch dann einen Genickbruch gewünschte hätte, wenn es sich um deutsche gehandelt hätte. Da ich den Originaltext gelesen hatte, machte ich mir die Mühe, diesen Redakteur darauf hinzuweisen, dass diese Behauptung, der Hundehalter wünsche den Jugendlichen einen Genickbruch, so der Aussage des Hundehalters nicht zu entnehmen sei (er schrieb sinngemäß: ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr, und falls ihr euch dabei das Genick brechen solltet, hoffe ich dass eure letzten Gedanken meinen Gefühlen gelten) und bat ihn, korrekt zu zitieren, um weitere Falschmeldungen zu vermeiden.Daraufhin reagierte dieser mit der Antwort, es handele sich hierbei nicht um eine Falschmeldung, sondern „maximal um eine leichte Überinterpretation“, die er für gerechtfertigt hielt. Ausserdem unterstellte er mir Unsachlichkeit und Böswilligkeit und weigerte sich, mit mir weiter zu diskutieren.
    Diese Begebenheit gab mir doch sehr zu denken, denn von einer „leichten Überinterpretation“ zur Schlagzeile „Hundehalter wünscht Migrantenkindern den Tod“ ist der Schritt nicht allzu groß.
    Wenn dies die übliche Vorgehensweise der großen Verlage bei der Recherche und Vetbreitung von Nachrichten ist, wundert mich nichts mehr.

  2. Lieber Herr Dr. Berger, herzlichen Dank für eben diesen Artikel, der nicht nur Hundefreunde betrifft. Geschöpfe zu quälen, die sich nicht wehren können, ist gegen die Natur – und gegen Gottes Ordnung. Allein die Vorstellung, daß der Hund durch Böller o.ä. in Panik gerieben wurde, ist schon grausam.
    Ob die Geschichte sich jetzt so abgespielt hat, wie Sie berichteten, sei dahingestellt. Sie haben wenigstens Aufmerksamkeit erregt und auf die Würde einer „Kreatur“ (Schöpfung) hingewiesen. Alle Achtung – und herzlichen Dank! P.H., Hunde- und Katzenhalter, http://www.conservo.wordpress.com

  3. Freut mich, daß auch hier Übermedien gelesen wird. Das Tolle, Seltene und Vorbildliche an Niggemeier im Besonderem ist ja: Klar hat auch er einen eindeutigen politischen Standpunkt, und der dürfte sehr weit von dem von PP liegen, aber wenn die AfD Recht hat, dann hat die AfD Recht. Einer der wenigen hierzulande, der sich wirklich bemüht, rauszukriegen, was Sache ist, und nicht nur zu kolportieren, was in seine Linie paßt.

  4. Genau das ist es, weshhalb ich die Seite hier mag. Man hat die Möglichkeit, alles auf dessen Wahrheitsgehalt zu checken. Und im Zweifelsfall gibt es noch eine Erklärung des Verantwortlichen, weshalb und wieso. Und wenn man sich geirrt zu haben glaubt sagt man das und entschuldigt sich.Gut so! Gibt es im ZDF nicht, da könnte ich Geschichten erzählen….

  5. Es gibt Leute, die augenscheinlich, ob ihrer Rasse, dem Mohammedanismus zugeordnet werden könnten. Von diesen verhalten sich viele, die meisten möchte ich sagen, friedlich gegenüber meinem Hund und den anderen Hunden beim Gassi gehen, viele sind sogar sehr freundlich.
    Diejenigen, besonders die Frauen, die erkennbar, am Gewand, den Mohammedanismus nach aussen offen vor sich hertragen, diesen sprüht der Hass auf den Hund förmlich aus den Augen. Das Gleiche gilt dann auch fürs Herrchen, also mich. Der Hund reagiert verständlich ungehalten und bellt, denn er kennt keine political correctness und erzwungene Toleranz, auf die die ihn erkennbar hassen.
    Die halbstarke mohammedanistische Brut wähnt sich ob dieser kruden Ideologie im Recht solche Dinge zu tun.
    Wenn sie grundlos irgendwelche Leute abstechen, warum sollten sie nicht auch einen Hund in den Tod jagen. Ihn abzustechen wagt sich solchen feige Pack nicht.
    Je mehr Vorfälle unterdrückt werden, je mehr zur Toleranz gezwungen wird, je milder die Urteile ausfallen, umso mehr stellt sich das Bild der allgemeinen Verkommenheit der Anhänger dieses merkwürdigen Propheten ein.
    Wenn die islamistische Schülervertretung in Kandel den Namen des Opfers tilgt, während für den Täter Verständnis gefordert wird, dann darf einem gar nichts mehr wundern. Dazu kommt, dass bei geringster Kritik, wie bei von Storch, Anzeigen sich aufhäufen, während ein Hamburger Elternvertreter die Deutschen eine Köterrasse, gerichtlich bestätigt, nennen darf.

    Die pc hat das gesellschaftliche Klima so ausserordentlich vergiftet, dass solche Sachen, ob Fake oder nicht zuerst mal einer bestimmten Gesellschaftgruppierung zugeschrieben wird. Viele, vielleicht sogar die meisten, wollten das nie so sehen, sie wurden gezwungen, das erst mal so zu sehen, sie müssen das erst mals so sehen. Der Mensch hat nicht umsonst Vorurteile, die hat auch das Vieh, aus gutem Grunde.

    Die „gewaltige Zahl“ ist eine Folge des Kleinhaltens durch Politik, Verwaltung und MSM. Das Kleinhalten auf breiter Front hat diese „gewaltige Zahl“ produziert. Es ist genau das passiert, was sie zu vermeiden suchten. Die erzungene Toleranz produzierte erzwungene Intoleranz.

  6. Hier dazu ein Gleichnis:

    Frage an Radio Erewan:

    Ist es war, daß Iwan Ivanowitsch aus Moskau in der Lotterie eine Million gewonnen hat?

    Im Prinzip – ja!
    Nur war es nicht Iwan Ivanowitsch, sondern Petr Petrowitsch.
    Und es war nicht in Moskau, sondern in Leningrad.
    Außerdem auch nicht in der Lotterie, sondern auf dem Bahnhof.
    Er hatte auch keine Million gewonnen, man hatte ihm dort sein Fahrrad geklaut!!!!!!!!!

    Soweit mein Kommentar zum Qualitätsjournalismus.

    • Oder auch den:

      Adenauer und Ulbricht lifern sich einen Wettlauf. Adenauer gewinnt. Die „DDR-Presse“ berichtet über dieses Ereignis folgendermaßen: „Der Genosse Staatsratsvorsitzende hat bei diesem Wettkampf einen hervorragenden 2. Platz belegt, Adenauer wurde nur Vorletzter!“

  7. Ihr werdet sehen, am Ende stellt sich doch heraus, daß sich die Geschichte so zugetragen hat, wie berichtet und von Dick-Wams als „Volksverhetzung“ bezeichnet. Aber wir wissen ja inzwischen, dass der Naziparagraph auch nicht sehr viel anders als in seiner Enstehungszeit inzwischen bei uns eingesetzt wird. Insofern verstehe ich, das Ihr vorsichtig seit.

  8. Genau das ist es, was ich an Philosophia Perennis so schätze. Absolute Transparenz, wenn es um die Zugriffszahlen geht: wo haben wir das bei den Mainstreammedien? Transparenz und Ehrlichkeit, wenn so etwas wie mit dem Hundebeitrag vorkommt. Sogar eine Entschuldigung, die gar nicht nötig gewesen wäre. Sorry, liebe professionelle Medien, aber so geht Qualitätsjournalismus, auch wenn es ein ganz einfacher Blog ist. Ihr könnt euch warm anziehen. Danke dafür, lieber Herr Dr. Berger. Spende ist raus

  9. Hallo Herr Berger, dass was hier machen, dass würde ich mir auch von den Politikern, ach was sage ich von jedem Menschen wünschen. Wir alle sind Menschen, und wir machen Fehler, um dann aus den Fehlern zu lernen. Und ja, auch Politiker sind nur Menschen, das Problem, die meisten lernen nichts aus ihren Fehlern, und es ist ihnen egal, wenn sie Fehler machen. Sogar, wenn durch die Fehler Hunderte von Menschen verletzt, oder sogar getötet werden. Das ist der Unterschied zu Normaldenkenden und denen links von der AfD.
    Aber, wie Sie schon sagten, es ist nicht wahrscheinlich, daß sich sowas zugetragen hat. Hatten wir vor der Invasion auch schon auffällige Kinder, die sich daran ergötzten Tiere zu quälen, der Weg eines Psychpathen, so kommen jetzt noch Psychopathen dazu, die auch noch islamisch verstrahlt sind. Wenn niemand einschreitet, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis sie sich zusammen tun.
    Danke für Ihre Ehrlichkeit und ein gesundes, glückliches und friedliches neues Jahr.

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