(David Berger) Das Sterben jener Medien, die früher als Leitmedien und „Sturmgeschütze der Demokratie“ galten, ist nicht mehr aufzuhalten. Spiegel, Focus und Stern stellen bei den Leserzahlen einen Negativrekord nach dem anderen auf.

RT meldet: „Der Spiegel hat mit seiner letzten Ausgabe das schlechteste Verkaufsergebnis seiner gesamten Geschichte erzielt. Auch Stern und Focus blieben weit unter einstigen Verkaufszahlen. Alle drei Magazine verkauften sich insgesamt 361.948 Mal – ein neuer Minusrekord.“

Laut Meedia fand die Spiegelausgabe der Kalenderwoche 47 von 2017 nur noch 165.354 Einzelkäufer – noch nie gab es eine Ausgabe dieses Magazins, die weniger Menschen interessierte. Ein Einbruch um 20 % auf einem ohnehin niedrigen Niveau (205.600 Exemplare Monatsdurchschnitt).

Zum Vergleich: Philosophia Perennis verzeichnete in der vergangenen Woche 568.801 Zugriffe bei knapp 140.000 Besuchern. Die Relation zeigt, dass ein Großteil der Leser immer wieder kommt und im Schnitt mindestens 4 Artikel liest. Die Zahl 140.000, die nahe an die jüngste verkaufte Katastrophenauflage des Spiegel heranreicht, dürfte also als eine Art „Auflagenzahl“ gelten.

Noch schlechter als beim Spiegel sieht es beim Focus aus: Der verzeichnet einen Lesereinbruch um 21 %. Der aktuelle Stern-Titel „Trumps russisches Geheimnis“ fand an den Kiosken nur 147.220 Interessenten.

RT dazu: „Alle drei Titel zusammengenommen erreichten in der 47. Kalenderwoche nur 361.948 Einzelverkäufe – ein neuer gemeinsamer Negativrekord. Erst fünfmal in der gesamten Historie der drei Magazine landete das Trio unter der 400.000er-Marke, davon dreimal innerhalb der letzten drei Wochen. Ein besorgniserregender Trend für die Macher von Spiegel, Stern und Focus.“

Die Botschaft der Leser, die sich in diesen Zahlen spiegelt, ist eindeutig:

Wir brauchen und wollen keinen gleichgeschalteten Nanny-Journalismus mehr. Den bekommen wir bereits fast inhaltsgleich – zu hohen Kosten, die uns mit Zwang abgenommen werden – von ARD und ZDF. Warum sollen wir da wöchentlich nochmal 15 Euro drauflegen, um das Staatsfernsehen jetzt auch noch mit Zeitverzögerung – und mit einem ähnlichen Drang zur politisch korrekten Lücke – nachlesen zu können?

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