Ein Gastbeitrag von Philip Carl Salzman (Gatestone)

Im letzten Jahrzehnt haben viele im Westen an einem historisch beispiellosen Narrativ geschliffen – einem, das nicht nur auf die Kultur verzichtet, die sie geerbt haben, sondern das ihre Existenz leugnet.

[Lesen Sie dazu auch: Keine spezifisch deutsche Kultur? Nachhilfe-ABC für Frau Özoguz!]

Ein paar Beispiele: So begann der damalige Präsident Barack Obama bei einer Pressekonferenz in Straßburg im Jahr 2009 damit, die Einzigartigkeit der Vereinigten Staaten herunterzuspielen. „Ich glaube an den amerikanischen Exzeptionalismus, so wie ich vermute, dass die Briten an den britischen Exzeptionalismus und die Griechen an den griechischen Exzeptionalismus glauben.“

Darüber hinaus sagte Mona Ingeborg Sahlin, die damalige Vorsitzende der schwedischen Sozialdemokratischen Partei, im Jahr 2010 vor einer Versammlung der türkischen Jugendorganisation Euroturk:

„Ich bringe einfach nicht zusammen, was schwedische Kultur ist. Ich denke, das ist es, was viele Schweden neidisch auf Einwanderergruppen macht. Ihr [Immigranten] habt eine Kultur, eine Identität, eine Geschichte, etwas, das euch zusammenbringt. Und was haben wir hier? Wir haben Mittsommernacht und so dumme Sachen.“

Im Oktober 2015 sagte Ingrid Lomfors, Leiterin des „Forum for Living History“ der schwedischen Regierung, später zu einer Gruppe von Beamten: „Es gibt keine einheimische schwedische Kultur“.

Im November 2015 gab der neu vereidigte kanadische Premierminister Justin Trudeau der New York Times ein Interview, das einen Monat später veröffentlicht wurde, in dem er sagte:

„Es gibt keine Kernidentität, keinen Mainstream in Kanada. Es gibt gemeinsame Werte – Offenheit, Respekt, Mitgefühl, Bereitschaft, hart zu arbeiten, füreinander da zu sein, Gleichheit und Gerechtigkeit zu suchen. Diese Eigenschaften machen uns zum ersten postnationalen Staat.“

In 2015 sagte der kanadische Premierminister Justin Trudeau: „Es gibt keine Kernidentität, keinen Mainstream in Kanada. Es gibt gemeinsame Werte – Offenheit, Respekt, Mitgefühl, Bereitschaft, hart zu arbeiten, füreinander da zu sein, Gleichheit und Gerechtigkeit zu suchen. Diese Eigenschaften machen uns zum ersten postnationalen Staat.“ (Bildquelle: Büro des kanadischen Premierministers)

Im Dezember 2015 gab der ehemalige schwedische Premierminister Fredrik Reinfeldt, 2009 Präsident des Europäischen Rates, TV4 ein Interview, bevor er sich von der Führung der Moderaten Partei verabschiedete, in dem er rhetorisch fragte:

„Ist dies ein Land, das sich im Besitz derer befindet, die hier seit drei oder vier Generationen leben, oder ist Schweden das, was die Leute, die hier in der Mitte des Lebens herkommen, ausmacht? Für mich liegt es auf der Hand, dass es letzteres sein sollte und dass es eine stärkere und bessere Gesellschaft ist, wenn sie offen ist… Schweden sind als ethnische Gruppe uninteressant.

Solche Aussagen stammen vor allem von führenden Persönlichkeiten in den Vereinigten Staaten, Schweden und Kanada – Ländern mit unterschiedlicher Literatur, Musik, Kunst und Küche sowie unterschiedlichen Justiz- und Regierungssystemen. Was die Ansichten der fünf Staats- und Regierungschefs jedoch gemeinsam haben, sind eine postmoderne Ideologie und das Bedürfnis nach Minderheiten- und Migrantenstimmen.

Die Postmoderne hat zwei Schlüsselelemente: den kulturellen Relativismus und den Postkolonialismus.

Der Kulturrelativismus – entwickelt von der amerikanischen Anthropologin Ruth Benedict, Autorin des weltweiten Bestsellers Patterns of Culture („Kulturmuster“) von 1934, und ihrem Mentor, dem „Vater der amerikanischen Anthropologie“ Franz Boas – postulierte, dass die Forscher ihre eigenen kulturellen Werte und Vorurteile beiseite legen und einen offenen Geist gegenüber den Kulturen anderer Völker bewahren müssen, um sie zu verstehen. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts dehnten anthropologische Theoretiker dies auf den Bereich der Ethik aus und argumentierten, dass Urteile, die sich aus einer Kultur ergeben, nicht auf andere angewendet werden könnten – wodurch alle Kulturen gleich gut und wertvoll würden. Diese Ansicht veranlasste die American Anthropological Association 1947, die Erklärung über die Rechte des Menschen abzulehnen, die zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen wurde, die 1947 von der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen ausgearbeitet wurde.

Der Postkolonialismus vertritt die Auffassung, dass Völker auf der ganzen Welt gut und friedlich miteinander auskamen, bis westliche Imperialisten sie überfielen, spalteten, eroberten, ausnutzten und unterdrückten.

Im Gegensatz zur Postmoderne, die die westliche Kultur als nicht besser als andere Kulturen sieht, hält der Postkolonialismus die westliche Kultur für minderwertiger als andere Kulturen.

Drei Faktoren scheinen dieser Ablehnung der westlichen Kultur zugrunde zu liegen: Schuldgefühle, Globalisierung und Demografie. Viele westliche Gesellschaften – wie z.B. Großbritannien, Frankreich, Belgien, Holland, Spanien, Portugal und Italien – hatten zwischen dem 17. und 20. Jahrhundert Weltreiche. Heute jedoch werden diese vergangenen Eroberungen von den Ländern, die sich an ihnen beteiligt haben, als böse angesehen und auch von nicht-imperialen Nationen, wie Schweden und Kanada, die selbst eine westliche Kolonie sind, negativ betrachtet. Deutschland, eine späte und marginale imperiale Macht, scheint immer noch schuldbewusst wegen dem Holocaust zu sein.

Ironischerweise hat die Aufnahme unzähliger Neuankömmlinge nach Europa, als wären sie die „neuen jüdischen Flüchtlinge“ dieses Jahrhunderts, die zweite Flucht der Juden verursacht.

Die Schuld endet damit noch nicht. Die westlichen Länder sind wohlhabend, wobei die meisten ihrer Bürger zumindest einen komfortablen Lebensstandard genießen, während große Bevölkerungsgruppen in Afrika und Asien in Armut leben. Viele Westler sind daher der Meinung, dass eine Erlösung erforderlich ist – in Form von finanzieller Hilfe für Ex-Kolonien und in Form der ungehinderten Einreise von Migranten und Flüchtlingen aus diesen Gebieten in westliche Länder.

Unterdessen hat die wirtschaftliche Globalisierung dazu geführt, dass westliche Länder Kunden und Investoren auf der ganzen Welt haben, aus einer Vielzahl unterschiedlicher Kulturen, aber der westliche Triumphalismus wird als ungeeignet für produktive Geschäftsbeziehungen angesehen.

Was die Demographie betrifft, so ist in den letzten Jahrzehnten eine Zunahme der Bevölkerungsströme zu verzeichnen, die zum Teil durch die niedrige Geburtenrate im Westen bedingt ist – häufig weit unter dem Ersatzniveau. Das wiederum hat die Notwendigkeit unterstrichen, dass Arbeitskräfte die Volkswirtschaften stützen, wenn nicht sogar wachsen lassen müssen. Das Ergebnis ist, dass die Bevölkerung in jedem westlichen Land ethnisch, religiös und kulturell gemischt ist. Um die Einwanderer willkommen zu heißen und ihnen bei ihrer Integration in, und Solidarität mit, ihren neuen Gesellschaften zu helfen, haben die westlichen Länder eine multikulturelle Offenheit gefördert und gleichzeitig die Besonderheit ihrer eigenen Kulturen heruntergespielt.

Das bringt uns zu den Wahlen: Politiker in westlichen Demokratien, die nach Wahlen suchen, verharmlosen oft ihre eigene Kultur, um Stimmen von Einwanderern und Minderheiten zu sammeln. Je größer die Migrantengemeinschaften sind, desto stärker ist der Anreiz, sich mit ihnen zu verbünden. Einige wachsende Minderheitengruppen, wie z.B. Muslime in Europa, gründen jetzt ihre eigenen politischen Parteien, um mit den traditionellen Parteien zu konkurrieren.

Diese Vermählung von Postmoderne und Wahlpolitik hat schreckliche Auswirkungen auf Gesellschaften, die auf Offenheit und Vielfalt stolz sind. Anstatt die westliche Kultur durch die Bereicherung zu fördern, die verschiedene ethnische und religiöse Gruppen in Ländern mit jüdisch-christlicher Grundlage bieten, lehnen Multikulturalisten ihre eigene westliche Kultur ab. Während sie die Vielfalt von Rassen, Religionen und kulturellem Erbe fördern, verbieten sie die Meinungsvielfalt, insbesondere jene, die nicht dem postmodernen Narrativ entspricht, die den Westen ablehnt. Sie scheinen auch nicht anerkennen zu wollen, dass der Westen, selbst wenn er fehlerhaft ist, dennoch mehr Freiheiten und Wohlstand für mehr Menschen geschaffen hat als jede andere Kultur zuvor in der Geschichte.

Diese verzerrte Sicht auf den Westen ist nur möglich, wenn man sich hartnäckig weigert zu sehen, wer historisch gesehen die wahren Kolonisatoren waren. Wie, denken sie, ist praktisch der gesamte Nahe Osten, Nordafrika und halb Indien muslimisch geworden – durch ein demokratisches Referendum? Muslime drangen in das christlich-byzantinische Reich ein und verwandelten es in eine zunehmend islamisierte Türkei; Griechenland, den Nahen Osten, Nordafrika, den Balkan, Ungarn, Nordzypern und Spanien.

Wenn die westliche Zivilisation diese Diffamierung überleben soll, täte sie gut daran, die Menschen an ihre historischen Errungenschaften zu erinnern:

  • ihren Humanismus und ihre Moral aus jüdisch-christlichen Traditionen,
  • den Aufklärungsgedanken, technologische Revolutionen, landwirtschaftliche und industrielle Revolutionen des 18. Jahrhundert und die digitale Revolution des 20. Jahrhunderts;
  • seine politische Entwicklung zur vollen Demokratie;
  • die Trennung von Kirche und Justiz vom Staat;
  • sein Engagement für die Menschenrechte und vor allem seine ernsthaft bedrohte Redefreiheit.

Auf der ganzen Welt haben alle fortgeschrittenen Gesellschaften viele Merkmale der westlichen Kultur ausgeliehen; sie könnten kaum als fortgeschritten bezeichnet werden, wenn sie es nicht getan hätten.

Vieles von dem, was in der Welt gut ist, ist nur der westlichen Zivilisation zu verdanken. Es ist wichtig, sie nicht wegzuwerfen oder zu verlieren.

***

Philip Carl Salzman ist Professor der Anthropologie an der Universität McGill, Mitglied des Middle East Forum, und Frontier Centre Senior Fellow. Sein Beitrag erschien zuerst beim Gatestone Institut. Die Übersetzung ins Deutsche stammt von Daniel Heiniger.

20 Kommentare

  1. Zur Erinnerung noch einmal: Wie, denken sie, ist praktisch der gesamte Nahe Osten, Nordafrika und halb Indien muslimisch geworden – durch ein demokratisches Referendum? Muslime drangen in das christlich-byzantinische Reich ein und verwandelten es in eine zunehmend islamisierte Türkei; Griechenland, den Nahen Osten, Nordafrika, den Balkan, Ungarn, Nordzypern und Spanien.

    Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Zukunft nicht bestimmen.

    Aufmerksam lesen hilft.:

    632: Tod Mohammeds. Der Islam hat zu Mohammeds Lebzeiten durch Angriffskriege weite Teile der Arabischen Halbinsel unterjocht und verwüstet. Das riesige Gebiet ist jetzt juden- und christenfrei. Auch nach Mohammeds Tod wird der Jihad fortgesetzt und verwandelt den gesamten Mittelmeerraum für über 1.300 Jahre in einen Schauplatz permanenter Kriege.

    633: Muslimische Araber unter der Führung von Khalid ibn al-Walid attackieren und erobern die Festung Al-Hirah. Schlacht von Zumail, das islamische Heer schlachtet die komplette Armee der arabischen Christen ab.

    634: Überfall auf Caesarea (Gasa), ca. 4.000 christliche, jüdische und samaritanische Bauern sollen ermordet worden sein.

    635: Ein muslimisches Heer erobert Damaskus, die Hauptstadt des byzantinisch-christlichen Königreichs Syrien. Stadt und Land werden ausgeraubt und niedergebrannt, die Einwohner getötet oder versklavt. Sofort beginnt die Zwangsislamisierung. Das bedeutet: Nichtmuslime müssen eine Kopfsteuer zahlen und sind praktisch aller Rechte und Schutzes beraubt. Nur wer kollaboriert, wird verschont.

    636: Schlacht am Jarmuk (heutiges Jordanien): Das christliche byzantinische Heer wird von den Muslimen geschlagen. Ende der christliche Herrschaft in Syrien und Palästina. Schlacht von Kadesia: Eroberung Mesopotamiens samt der sassanidischen Hauptstadt Ktesiphon. Sofort nach dem Gewaltsieg beginnen ausgedehnte Plünderungen. Khalif Umar ließ bei der Eroberung als Maßnahme der Zwangsislamisierung die große Bibliothek von Madâin (vergleichbar der Bibliothek zu Alexandria) verbrennen, und auch später noch suchte der mohammedanische Fanatismus alle antiken Schriften zu vernichten, wo er ihrer nur habhaft wurde.

    Weiterlesen: https://madrasaoftime.wordpress.com/2010/04/23/unvollstandige-chronologie/

  2. Carl Salzmann ordnet die an sich richtig beschriebenen heutigen Fehlentwicklungen der „Postmoderne“ zu. Das ist falsch! Offenheit, Grenzenlosigkeit und Gleichheit sind Prämissen der „Moderne“ und deren Grundlage ist die seit 250 Jahren bestehende „Aufklärung“. Mit `Multikulti`, `Buntheit` und `Diversity` will sich die sozialistische Linke aus der Zwangsjacke des monistischen, grauen orthodoxen Marxismus befreien.

    Was die „Postmoderne“ angeht, so müsste man zunächst klären, ob es sie überhaupt noch oder schon gibt. Nicht wenige Autoren verabschiedeten sie in den 60iger Jahren. Für Andere befindet sie sich erst in den Anfängen (Prof. W. Welsch u.A.). Da sie vom intellektuellen Establishment ohne eine Spur von Selbstkritik nur abgewertet wurde, fehlt dem Westen nun eine evolutionäre oder revolutionäre neue (Leit-) Kultur. Vielmehr arbeiten die „Aufgeklärten“ mit ihrem eliminativ reduzierten Rationalismus unverdrossen weiter an einer „katastrophalen Moderne“ (P. Sloterdijk, H.–J. Heinrichs, 1983). Sie erkennen nicht einmal den rationalistischen Irrationalismus ihrer Ideologie. Die westliche Zivilisation untergräbt sich selbst.

    Die „Nach-Moderne“ fußt auf einer gezielten Kritik an der „Moderne“, bedeutet deshalb nicht „anything goes“. „Post–Moderne“, „Post–Physikalismus, „Post–Materialismus“ usw. heißt nicht, diese Bereiche zu ignorieren, sondern sie im Rahmen einer holistischen Perspektive zu sehen. Das beinhaltet Komplexität und Individualität und diese benötigen den oft so verpönten „Relativismus“, allerdings auch eine neue „Einheit in der Vielfalt“. Ein Flickenteppich aus diversen Kulturen oder Unkulturen führt zu Kriminalität und Anarchie.

  3. Verfechter einer Ideologie zeichnen sich dadurch aus, dass sie zur Verwirklichung ihrer Ziele massiv in den Lebensentwurf ihrer Mitmenschen eingreifen.
    Nach dem Untergang des real existierenden Sozialismus verweigert heute die Mehrheit die Gefolgschaft der „reinen Lehre des Sozialismus“ und damit den neuerlichen Weg in die Irre.
    Um aber dennoch am Umkrempeln der Gesellschaft zu basteln, mithin die verhasste bestehende Ordnung zu zerstören, wurde von den Sozialisten die neu ersonnene Ideologie des Multikulturalismus adaptiert. Das klingt gut und berechtigt genauso von den Mitmenschen bedingungslose Gefolgschaft und „Solidarität“ einzufordern. Es gilt das Dogma: Jede Kultur muss willkommen geheißen werden, außer der eigenen.
    Das impliziert nicht mehr nur massive Eingriffe in persönliche Lebensentwürfe, sondern ist längst dabei in Totalitarismus abzugleiten: Unterdrückung von Opposition und Vernichtung des politischen Gegners sind wieder hoffähig geworden.
    Fazit: Wenn wir nicht aufpassen und endlich entschlossen gegensteuern begeben wir uns inhaltlich (Überfremdung/Islamisierung) wie politisch (Demokratieabbau/EU-Diktatur) neuerlich auf den Weg in die Irre.

  4. Und soeben wird berichtet, NRW-CDU-MerKill-OberSpeichellecker A. Laschet fordert die CDU auf in der ‚Flüchtlingsfrage (-> ‚Familien‘-Nachzug) ‚kompromissbreit‘ zu sein und ‚auf die SPD ‚zuzugehen‘!

    Also wohl massive Ausweitung dieses Schwachsinns a.k.a. ‚Familien‘-Nachzug zu erwarten?

    Diese Widerlinge lernen NICHTS, aber auch GAR NICHTS dazu!

  5. Mich würde mal (ernsthaft) interessieren, ob in diesem noch kaputteren Land als unserem sich ernsthafter Widerstand, sei es politisch-parlamentarisch oder seitens Freiheitskämpfern, gibt. Man liest bei den üblichen Verdächtigen, daß es eine Partei „Schwedendemokraten“ gibt, die bei den letzten Reichstagswahlen in der Größenordnung der AfD gewählt wurde. Was etwas her sein muß, die nächsten sollen im September 2018 sein. Konkret habe ich folgende Fragen: Gibt oder gab es Regionalwahlen, aus denen eine Entwicklung abzusehen ist und haben die Regionen die Möglichkeit der Einflußnahme wie bei uns? Gibt es regionale Unterschiede (daß Malmö und Stockholm am schlimmsten sein sollen, ist mir von PI News bekannt)? Wie sieht die Parteienlandschaft aus? Was sagen Umfragen und wieweit sind die seriös? Wie weit sind Institutionen und „Zivilgesellschaft“ (ekliges Linksunwort) bereits zersetzt? Sind die Gerichte und Staatsanwaltschaften genauso von Alt-68ern durchsetzt? Besteht überhaupt noch die Möglichkeit einer radikalen Umkehr um 180°? Gibt es einen schwedischen Björn Höcke? Wenn jemand einen Tip für weitergehende – verläßliche! – Quellen hat, wäre ich demjenigen verbunden.

    • IN Schweden gibt es seit 2014 eine „Allparteienregierung“, eine Allianz aus Rot-Grün und vier vier bürgerlichen Parteien. Diese Allparteienregierung soll den Einfluß der Schwedendemokraten so gering wie möglich halten.
      Zudem wurde ein Pakt der Regierungsparteien abgeschlossen der bis zur Reichstagswahl 2022 gelten soll. Damit steht heute schon fest, dass die nächsten Regierungen 2018 und 2022 eine Mindeheitenregierung bestehend aus der Allianz bilden.
      Auf diese Weise erübrigen sich die nächsten Wahlen, da damit schon heute die Regierung feststeht.

      Demokratie geht anders.

      https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/12/27/schweden-etablierte-parteien-ersetzen-wahlen-durch-einen-pakt-bis-2022/

      Würde mich nicht wundern, wenn in Berlin ein ähnliches Allparteienbündnis, natürlich ohne AfD und Linke gebildet würde.

  6. Es geht nicht nur um kulturelle Identität.
    Es geht um die Auslöschung oder auch Vernichtung der europäischen Völker.

    Erst wenn man diese Erkenntnis anerkennt ergibt der ganze Wahnsinnn den wir alle erleben einen Sinn.

    Den europäischen Völkern wird die kulturelle Identität genommen. Dafür ist es auch notwendig Grenzen zu verwischen. Nicht nur geographische Grenzen, auch Grenzen der gesellschaftlichen Normen darunter auch die Geschlechtergrenzen. Auf diese Weise werden die europäischen Kuturen und Völker in ihrem Innersten zersetzt (s. hierzu die o.g. Zitate).
    Die Zersetzung führt zur Schwäche. Die Schwäche wird dazu ausgenutzt die europäischen Völker mit Zuwanderern aus fremden Kulturräumen zu fluten. Da die europäischen Völker geschwächt wurden fällt es den Zuwanderern leicht eigenen Werte und Normen also kulturelle Werte zu installieren.

    Was wir gerade erleben ist eine neue Form der Kriegführung.Der Krieg wird mit den sogenanten Flüchtlingen gegen die europäischen Völker und Kulturen geführt.
    Das Ziel mag einmal gewesen sein einen pankuturellen Raum mit einer heterogeniserten Bevölkerung zu schaffen. Aber Am Ende wird die europäische Kultur untergehen und durch eine afrikanisch, asiatisch geprägten Kultur und Bevölkerung ersetzt.

    Zu dem Krieg gegen die europäischen Völker gehört auch ein Wirtschaftskrieg.
    Ein Wirtschaftskrieg der u.a. dazu führt Millionen Menschen aus Afrika und Zentralasien zur Einwanderung in die Siedlungsgebiete der europäischen Völker zu bewegen. Gleichzeitig soll der Witschaftskrieg dazu führen, dass die einst stabilen Ökonomien und Sozialsysteme geschwächt werden. Denn für ein stabiles gesellschaftliches Miteinander sind funktionierende Ökonomien und Sozialstrukturen unabdingbar. Insofern sind CO2-Abgaben, Energiewende, Wirtschaftsboykotte und auch Milliardenklagen gegen einzelne Automobilkonzerne, TISA, TTIP etc. Methoden der Kriegführung.

    Begleitet wird dieser Krieg durch geeignete Propagandamaßnahmen. Die viel zitierte Willkommenskultur ist ein Beispiel dafür. Wer sich nicht bedingungslos und kritiklos der Willkommenskultur unterwirft ist der Systemfeind. Der wird ausgegrenzt, kriminalisiert und verfolgt. Noch geschieht dies auf einem relativ niedrigen Level. Aber die Waffen (Zensur, Überwachung des Internet, Sperrungen, Löschungen, Hass-Gesetze und Organisationen zur Verfolgung der Kritiker (Kahane-Behörde)) werden schon geschärft.

    In jedem Krieg ist es wichtig die Kommunikation des Gegners zu stören oder zu kontrollieren. Die klassischen Medien sind längst in der Hand derjenigen die den Krieg befördern. Deshalb ist das Internet ein wichtiges Schlachtfeld.
    Denn im Internet haben aufgeklärte und kritische Menschen noch die Möglichkeit sich unabhängig zu informieren, miteinander zu kommunizieren und noch weitere Menschen aufzuklären.

    Wenn dann noch konventionelle Kriegführung gegen Staaten oder Gruppen hinzukommen, werden einerseits die vorgenannten Effekte verstärkt, andererseits für die Mehrheit der Menschen Feindbilder geschaffen, die aber nur dazu dienen von den Tatsächlichen Problemen und Zielen abzulenken.

    Der Krieg hat längst begonnen und wir sind die Feinde.

    • @Eggbert. Was ich schon lange sage, der tückische clash of civilisations ist in vollem Gange. Dieser Leserkommentar lässt an Deutlichkeit nichts missen, Kompliment, sehr differenzierte Darstellung der bitteren Realität. Die Frage ist nur noch, wird der Kampf weitgehend gewaltfrei ablaufen wie es der Zivilisationsdschiad eigentlich beabsichtigt oder werden noch Bürgerkrieg und Zivilisationsbruch daraus? Aber wie soll man sich gegen den inneren Feind wehren, der für den Zerfall der Strukturen verantwortlich ist, wenn der bereits anderen Hebeln der Macht sitzt, nämlich das linksgrüne Establishment, was nichts anderes heißt, als dass Deutsche gegen Deutschhasser kämpfen. Kommt es so, wie von luisman auf seinem blog beschrieben:DIE 4 PHASEN DES BÜRGERKRIEGES IN EUROPA, in Phase 2 befinden wir uns schon?

    • 👍 Gewinnmaximierung für einige wenige. Die Zusammensetzung der Bevölkerung ist dafür wurscht. Tumbe Arbeitslohnsklaven und kritiklose Konsumenten sind für eine Diktatur des Kapitals oder des Islams oder welche auch immer, die bestgeeignetesten Menschen, denn sie sind fügsam.

  7. Natürlich gibt es keine spezifisch schwedische Kultur. Kulturräume sind viel größer als Nationalstaaten. Schweden hat Teil an der abendländischen Kultur, ebenso wie Deutschland, Frankreich, England, Spanien etc.pp. Das Problem ist, daß diese Verrückten glauben, weil es keine spezifisch schwedische Kultur gibt, gäbe es in Schweden überhaupt keine Kultur, es sei denn die von Einwanderern. Das ist natürlich Kokolores. Aber wer Kultur nicht in Köttbullar, Ikea und Astrid Lindgren sehen will, der muß schon klarstellen, daß Kulturen nationenübergreifend sind. Und für Schweden gilt wie für uns alle: Christentum und heidnische Antike machen im wesentlichen unsere Kultur aus: Athen, Rom, Jerusalem.

  8. Ich hoffe, dass immer mehr Menschen erkennen, welch‘ irrsinnigen Kurs ihre Regierungen verfolgen und dagegen aufbegehren er werden.

    • @free yourself. Mit der Erkenntnis und dem Aufbegehren ist es nicht weit her, das große Manko generell. Bitte schlagen Sie und alle Leser und Interessierten jouwatch auf und lesen Sie 3 Teile des PLANS Merkels TITTYTAINMENT. Dann wird klar, worin genau die Absichten liegen, die schon seit Mitte der 1990-erverfolgt werden. Das hört sich alles plausibel an, weit von Hysterie entfernt. Dieser Beitrag muss unbedingt zur Aufklärung der naiven Bevölkerung genutzt werden. Ich habe Dr. Berger gebeten, den aufschlussreichen Artikel Teil 1-3 zu veröffentlichen.

      • Mir als Linkem ist tittytainment schon lange ein Begriff. Die Verblödungsmaschinerie arbeitet schon länger. Dennoch ist ja nicht die Intelligenz an sich rapide gesunken, sondern vielmehr die Fähigkeit, diese kritisch einzusetzen. Durch Aufklärung kann diese wieder reaktiviert werden, so meine Auffassung. Klar werden viele in ihrer bekifften Ideologieblase verhaftet bleiben, dennoch wird es viele geben, die man zum Nachdenken anregen kann. Machen wir also weiter hier und im richtigen Leben. Aufklärung wirkt; das ist meine Erfahrung. MfG

  9. Der Sinn des Abendlandes

    “… Erst als die jungen Völker Europas, mitbringend nur ihr reiches Blut, ihre ungebändigte edle geistgerichtete Kraft und Leidenschaft, aber auserlesen, das Wertvollst zu empfangen, was die Welt hatte, auf ihren säftestrotzenden Stamm das köstliche Reis übernatürlichen Lebens gepfropft erhalten hatten, entstand auch eine Natur und nätürliches Leben umfassende Literatur; indes auch sie war christlich, niemals die unsichtbare Welt verleugnend, sie immer durchscheinen lassend.

    Die lateinisch sprechende und schreibende Kirche hat die Nationen Europas deren eigene Sprache sprechen und schreiben gelehrt. Und damit war der Sinn Europas gegeben und enthüllt. Europa ist das Kind des Einen Glaubens und als dieses Kind der einzige Erbe des griechischen und römischen Geistes, der westlichen Kunst mit der Prävalenz und der Leichtigkeit und Lichtheit strenger Form vor aller Schwere und Nacht chaotischen Inhalts; der westlichen Philosophie mit der Herrschaft des lebendigen Logos über Trieb und Drang und Leidenschaft; der westlichen Wissenschaft mit der Idee des Gesetzes und der Regel und der Humanität.

    Das ist der “Westen” und das der Sinn des Westens und seiner Literatur, auch wenn sie nicht direkt davon, sondern sachlich von anderen Dingen spricht, was sie muss uns soll: im Gehorsam des einen Glaubens, welcher das erste ist an das Heil, das von den Juden kam, die Erben zu sein der Griechen, der Dämonie wie der Heiterkeit ihrer Kunst, der Exaktheit ihrer Wissenschaft, der Erhabenheit ihrer Metaphysik und ihrer großen Idee, der Humanität – Erben nicht Sklaven, legitime Erben in aller Unmittelbarkeit ihres eigenen Lebens mit allen Rechten ihrer eigenen unvergleichlichen Natur, in der Freiheit und Gebundenheit ihrer eigenen mitgegebenen an die Nationen einzeln verteilten Gaben: dieses aber zuerst den Glauben haben, das ist der geistige Sinn der europäischen Völker, das und das allein, ist ihre verborgene Einheit.

    Verlieren sie ihn ganz, sterben sie, wenn auch schreiend und schreibend. Ohne den christlichen Glauben ist Europa nur ein Sandkorn im Wirbelwind der Meinungen, Ideen und Religionen und wird morgen auf den Knien liegen vor den Russen, übermorgen vor den Japanern, in drei Tagen vor den Chinesen, in vieren vor den Indern, am letzten aber ganz gewiss die Beute der Afrikaner sein. ….”

    Theodor Haecker (1879 – 1945)

  10. Die Schweden sehen ja jetzt schon, was sie von ihren Goldstücken und Kulturbereicherern haben. Diese dringen immer mehr in die inneren Strukturen ein, was freilich auch erst mal zugelassen werden muss. Die Polizei wird schon nicht mehr Herr der Aufstände und Prophezeiungen gehen dahin, dass die Schweden das erste 3. Welt Land in Europa werden. Nachfolgeländer stehen bereit, wie Frankreich, England, Belgien und nicht zuletzt schließt sich Deutschland diesem Trend ungebremst an. Da wird ein BK Kurz in Österreich von einem Grotten Schauspieler wie Armin Rohde als neuer Hitler bezeichnet, jener Kurz, der einen Plan hat, wie Migration wirksam bekämpft werden muss. Wie niederträchtig kann ein Mensch sein, wenn er etwas verurteilt, was dringend notwendig ist, nämlich Eigenschutz vor Fremdschutz. Jedes Volk, welches sich nicht gegen Eindringlinge, die zu einer gefährlichen Minderheit wachsen, wehrt und Grenzen setzt, ist in der Geschichte eliminiert worden. Jegliche Selbstverleugnung und Relativierung ist der Anfang vom Ende. Kolonosierung bzw. Ansiedelungspolitik findet in der Tat spätestens seit 2015 spürbar statt und sie kann nur gewollt sein, da man sonst von berufener Stelle aus schon längst Gegenmaßnahmen ergriffen hätte. Ich schlage denjenigen vor, die nicht genug Multikulti (übersetzt wird das Wort wohl mit auch mit Zivilisationsdschiad) haben können bzw. ihre Schuldgefühle aus der Geschichte mit der NS Zeit (die sie als Nachkriegsgeneration nicht mal erlebten) nicht unter Kontrolle haben bzw. ihren Reichtum gerne teilen und sich einschränken möchten, teilen Sie mit den Armutsmigranten, nehmen Sie welche davon aus oder bürgen Sie, setzen Sie sich ein bis zur Erschöpfung und warten Sie ab, welchen Dank Sie bekommen, wenn die Asylanten ihr Ziel erreicht haben, respektieren Sie trotzdem, dass nicht alle Bürger diese Haltung mittragen werden, denn aus den oben genannten Gründen kann nie eine moralische Verpflichtung entstehen, die wird höchstens eingeredet. Denn hierzulande, man nennt das erfolgs- und leistungsorientierte Gesellschaft, muss jeder sein eigenes Wohl im Auge haben und bekommt nichts geschenkt. Wie weit haben Länder mit Diktatur und Misswirtschaft in anderen Kontinenten es denn gebracht? Für deren Missstände sollen wir auch noch permanent gemolken werden? Da ist jede Form von Altruismus (Selbstzerstörung und Selbstaufgabe)unangebracht, abgesehen dass unsere Väter und Urväter nach dem Krieg das Fundament für ein florierendes Land gelegt haben. Ich habe kein Verständnis für die Ätz Propaganda, dass wir helfen müssen, wobei die Betonung auf müssen liegt. Solch dummes Geschwätz, wie von einem Papst und einem Ratsvorsitzenden, kann man sich nicht mehr anhören. Als Rentner gehe ich noch einem Minijob nach, obwohl ich über 42 Jahre hart gearbeitet habe. Es ist z.B. skandalös, dass selbst an Tafeln für die eigene bedürftige Bevölkerung das Nachsehen bleibt, weil Geflüchtete neben der staatlichen Stütze auch dort noch abräumen. Das wiederum hat zur Folge, dass Leute, die ohnehin schon beschämt sind, dann resigniert den Rückzug antreten.

    • @beware, du sprichst mir aus dem Herzen,ich brauche dem nichts mehr hinzuzufügen. Sehr gut und intelligent geschrieben, leider wird das Volk dumm gehalten und will seine Ruhe haben.
      Unser Volk wird immer mehr verarmen, weil zu viel auf seine Schultern geladen wird und wenn das Geld einmal zu Ende geht und die Schulden ins unendliche wachsen und nichts mehr zum Verteilen da ist, dann gnade uns Gott, dann wird der Aufstand schlimm werden. Denn wer gewöhnt ist so gut alimentiert zu werden, wird sich nicht mit weniger zufrieden geben.

      • Danke für die Blumen, Ingrid. es würde nicht zur Tragödie kommen,wenn sich Europa mit Parteien, Organisationen, Medien, Wirtschaft, Kirchen und Bürgern als Schicksalsgemeinschaft verstünden. Dann wären WIR gewappnet und könnten den machtheischenden Islam auf kleiner Flamme halten, die Voraussetzung dafür, dass es eine beherrschbare Minderheit bleibt. Schaue mal bitte den Begriff TITTYTAINMENT nach, der könnte zukunftsweisend sein. Es wird beschrieben, dass 20 % Reiche die 80 % Prekären, also die Arbeiterschicht alimentieren, allerdings nur auf der Grundlage von Sozialhilfe Niveau. Vorbei der kleine Luxus der ehemals starken Mittelschicht, die können wie die bisherigen Niedriglöhner arbeiten bis zum Umfallen, ohne eigene Privilegien daraus zu ziehen. Das Vermögen der Kleinkapitalisten wird abgeschmolzen. Gerade das von denen, die sich noch sicher fühlen und jetzt wenig rühren, um das zu erhalten, was sie sich mühsam aufgebaut haben. Dieser Plan passt zu dem von Soros, Juncker, Timmermans und Schulz, ein großer multikultureller Europastaat mit Rassenvermischung, die ja sogar der linke Pontifex befürwortet. Die gezielt losgetretene Immigration war also nur der Anfang. Wir können dann Nationalgrenzen, Demokratie, Leitkultur und Deutschtum vergessen. Wer herrschen wird, darüber streitet man, sind es die jetzt schon einflussreichen Sozialisten oder doch eher der aufstrebende und eroberungswillige Islam, wenn er die zahlenmäßige Oberhand gewinnt.
        Zeiten zum Fürchten mit Verlust von Selbstbestimmung brechen insbesondere für die jungen Generationen heran. Sie werden nicht das ernten, wofür ihre Vorfahren gesorgt haben.

  11. Diese ganzen Vertreter dieser No Border No Nation ,alle Menschen sind gleich,sind Spinner und Realitätsveweigerer .Es ist die Prägung der Menschen aus seiner Kultur,die westliche Zivilisation ist nicht kompatibel mit der arabischen afrikanischen usw.Aber die westlichen Länder mit diesen versagenden Politikern unterwerfen sich.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here