(David Berger) Holyfaith.tv hat ein Kurzvideo produziert, dass uns mit Aufnahmen von katholischen Gottesdiensten im klassischen Ritus die Schönheit des katholischen Glaubens vor Augen stellen möchte.

Ob gläubig oder nicht: Diese Bilder sind Ausdruck einer zweitausendjährigen abendländischen Tradition, die ihre Wurzeln unter anderem im byzantinischen Hofzeremoniell und besonders auch in der jüdischen Liturgie hat.

Ohne diese Tradition sind die großen Werke der Literatur, Architektur und Musik Europas gar nicht denkbar und verstehbar. Sie gehört unverrückbar mit zu jenen Traditionen, die unsere Identität als Abendländer ausmachen. Und die heute gefährdet ist, wie niemals zuvor.

***

Sie wollen Philosophia Perennis unterstützen?

… oder auf Klassische Weise per Überweisung:

IBAN: DE04 3002 0900 0803 6812 81 
BIC: CMCIDEDD – Kontoname: David Berger – Betreff: Spende PP

25 Kommentare

  1. Meine Erfahrungen mit Religion(en)
    Bekomme nun eine südam. Schwiegertochter, welche darauf besteht, *nicht christlich* zu sein, sondern katholisch! Die „Evangelischen“ sind halt NUR die Christen. Darüber hinaus folgt sie den Charismatikern (in die Hände klatschen, und der Wunsch ist erfüllt, die Heilung erledigt. Oder Umfallen auf Knopfdruck…) Auch ist die (übernommene) URALTE „Mutterverehrung“ ohnehin Teil ihrer Kultur (nicht nur in Pachamama). Was mich irritiert, a) wegen ihrer gegenteiligen Machogläubikeit und Kultur ihres Landes. Und b) mich als „knieselige“ (Sozialisation) eingeborene (aber längst ausgetretene) Evangelische, ist das anspruchsvolle Konsumverhalten. Womit wir, wie wohl bei allen (den meisten?) spirituellen „Systemen“ bis Esoterik, wieder bei der innewohnenden Doppelmoral sind.
    Ein ausgesprochenes Markenbewußtsein- und Kaufverhalten fand sich im deutschen evangelikalen Milieu, welches nun wieder seinerseits einen Schulterschluß mit den Charismatikern betrieb/betreibt. Der „rationalere“ Zweig zelebriert das Geschäftsleutegebaren, Events in Designeranzügen. Einerseits Understatement…. (erinnere noch einen Theologen/Professoren- Beitrag in chrismon über calvinistische Ursprünge der weit ab von den Gemeinden (Freikirchen) parkenden Protzlimousinen)
    Meine Stipvisiten ins Katholische waren gewöhnungsbedürftig. Am wenigsten bei Benediktinern, am schlimmsten bei Workshops (umwimmelt von Hausheiligen)…das ließe sich ausweiten bis hin zu „Oberhaupt“/Oberschame Hellinger!, ferner bei der Vorstellung eines meiner Kinder zwecks möglicher Einschulung und bei Prüfung einer Behinderteneinrichtung, wobei ich u.a. an einem Gottesdienst teilnahm. Und auf eine Spezies traf, die mir sehr wohl bekannt war: übereifrige, beflissene Wichtigtuer mit Fotoapparat, DIE GESEHEN WERDEN WOLLTEN! (ob ihrer „guten Werke“) und die selber gar nicht merkten, wie aufdringlich sie waren.
    In „meinem Deutschenland“, nicht dem nun mutierten (nicht muttierten) Merkelland, welches mir ein paar Jahrzehnte relativen Wohlstands (RELATIV!) beschert hat, (denn als kinderreiche Mutter/Familie liegen wir unterhalb des meridianen Vermögens der EU) hab ich längst meinen Ritt durch die (geschlossenen) Systeme, Religionen und Parteien beendet. Und passend zu maru’s Kommentaren kann Frau feststellen, dass die Propagandisten der neuen Zeit mit ihren Frauenverstehern nicht wirklich freigiebiger sind! Weder im Sozialismus, noch im Katholizismus, noch in der AfD! (Tja…das „Frauen-Bild“ der AfD! ….?? :- ) )Und schon gar nicht im christlichen Fundamentalismus/ich schalte gleich mit Evangelikalismus.
    Die Familienzerstörer der Familie saßen mitten im Familienfundamentalismus! https://www.idea.de/gesellschaft/detail/umfrage-familie-wird-fuer-die-deutschen-immer-wichtiger-103729.html
    Da ist es Heuchelei, wenn sie sich Eva Herman bedienen.
    http://www.eva-herman.net/eva-herman-gender-mainstream-totale-kontrolle-ueber-familie-und-geschlecht/
    Mich wundert es, im Hinblick auf die momentane Diskussion cc Migrationswelle, dass die „innerdeutschen“ Ausgrenzungen der hiesigen Systeme nicht thematisiert werden. Aber naturgegeben sterben die Leute sowieso aus, die wegen der Weltkriegsvertreibung ihre bitteren Erfahrungen von Diskriminierung gemacht haben. In wie weit deren Nachkommen noch davon betroffen sind, scheint immer noch Spezialwissen zu sein. Oder hinten angestellt wegen Umzugs in andere Bundesländer: Nord-Süd/Süd-Nord („zieht den Bayern die Lederhosen aus“),. Oder das Einheiraten in eine andere Konfession (bzw. interkonfessionelle Denomination) .
    Einzig A. Schwarzer hatte wohl Überlegungen in diese Richtung geschaltet, die Gemeinsamkeiten des islamischen und christlichen Fundamentalismus zu sichten? (Anm. v.m.: Gemeinskeiten bis hin zum Hundehassen)
    In früheren Forenbeiträgen habe ich mich weniger gewählt ausgedrückt, kurz formuliert: Erst die Frauen reinreißen in den Schlamassel und dann ansch…Eben DAS
    HAT SYSTEM!
    Ich selber habe christliche Männer als wenig Selbstkrische erlebt!
    (und wieder knauseln sie an der Mütterrente! Was ist denn Deutschland GEWORDEN, trotz Christen?! Ein Land der verdoppelten Altersarmut und Frauenarmut! in zehn Jahren)

    Auch deshalb verweise ich gerne auf Webseiten wie Sacco-Syndrom, interkonfessionelle -und „bi“-Paartherapeuten wie Norbert Kunze und Maria Weibel-Spirig. Und nicht zuletzt auf die Prozeßarbeit (in Nachfolge CGJungs)

    Ich sag mal …Menschen meines Alters (und meiner Bios) wenden sich nicht selten dem Agnostiz-ismus/Athe-ismus zu. 🙂

    • Mich haben sie mein langes Arbeitsleben lang geschröpft und es dann anschließend an die Armen und Verfolgten verteilt. Damit ist endlich Schluß, denn nun gehört mein Vermögen mir ganz alleine, was ja nicht von alleine kam, sondern durch undendlich viel Arbeit und natürlich auch ein bißchen Glück, was ich zum nacheifern nur empfehlen kann, denn anderen auf der Tasche zu liegen ist weit unwürdiger, mit Ausnahme von Alten und Kranken und Kindern, deren ganzes Glück von der Dummheit oder Faulheit ihrer Eltern abhängt und darüber sollten sich die Verantwortlichen mal Gedanken machen und nicht nur die Gelder verteilen, die zuerst mal erwirtschaftet werden mußten und nicht immer zum Vergnügen, auch oftmals mit viel Mühsal und Verdruß und wer einen inneren Anstand in sich trägt kann garnicht anders handeln, denn das ist auch eine Frage der Erziehung und die kommt ja bekanntlich immer mehr unter die Räder.

  2. Den Kirchen wird heute wieder der Vorwurf gemacht, sie hätten sich im Dritten Reich bereichert – es hat sich nichts geändert. Kennt jemand die christliche Soziallehre ?

  3. Danke, Herr Berger und alles Gute zu Weihnachten. Wir werden siegen, weil Christus gesiegt hat. Vorher muss aber allen gezeigt werden, wie sehr sie geirrt sind. Und entweder das Volk (dt. Volk), ba die christl. Völker Europas, die christl. Völker der Welt erkennen ihre Schuld an und bitten um Vergebung d. h. sie bekehren sich zu Christus oder sie werden untergehen, Gott aber wird aus diesen Steinen sich neue Völker erschaffen. Es wird solche und solche geben, wie man sich denken kann!!!

  4. Ich sehe leider keine Frau – so schön sich diese Liturgie anhört.

    Und zudem eine kleine Botschaft an den Papst zu Weihnachten:

    „Unser Herz möge nicht verschlossen sein, wie es die Häuser von Betlehem waren.“

    Das hat der Papst am ersten Weihnachtsfeiertag 2017 auf dem Petersplatz in Rom gesagt.

    Lieber Papst,

    ich muß Sie leider etwas korrigieren. Es muß nicht „waren“ heißen. Die Häuser in Bethlehem sind verschlossen!

    Maria und Josef würden heute in Bethlehem nicht mal mehr eine Krippe finden, denn Juden werden heute in der Geburtsstadt Jesu verfolgt. In Bethlehem herrscht nämlich die Fatah und sie erklärt allen Juden den Krieg. Am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah sprach Mufti Muhammad Hussein, den Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt hat, folgende Worte in die jubelnde Menge:

    „Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben.“

    weiter

    https://tapferimnirgendwo.com/2017/12/25/eine-kleine-botschaft-an-den-papst-zu-weihnachten/

    Mögen die Katholiken ihre Wurzen nicht vergessen.

  5. „Ob gläubig oder nicht“.
    Ich habe vor einigen Jahren einen chinesischen Musikstudenten gebeten, uns doch musikalisch auf einer Fronleichnamsprozession zu begleiten. Er wusste zwar nicht, was das ist, aber er wollte überall dabei sein und kam mit.
    Hinterher war er absolut geplättet. Zum einen ließ er sich die Zeremonie, die für ihn unfassbar war, noch mehrmals erklären aber hauptsächlich begeistert war er von der Freundlichkeit, mit der er begrüßt wurde, von ganz fremden Menschen und jeder einzelne versuchte, zu ihm zu kommen, um ihn wenigstens zu fragen, ob ihm das auch gefällt, was wir hier so machen. Das kennt er aus China nicht, sagte er. Muss etwas europäisches sein.

  6. Mich spricht keine Zeremonie an, von der ich und meinesgleichen (Frauen) ausgeschlossen sind. Im Gegensatz zur Gender-Inflation all überall wäre die Abschaffung der einseitigen 100%igen MÄNNERQUOTE in der katholischen Kirche mehr als überfällig.
    Ich würde nie bei etwas mitmachen oderunterstützen, wo ich nicht hypothetisch auf Platz eins landen kann – auch wenn ich´s in diesem Fall gar nicht wollte (wer will schon Papst bzw, Ppstin sein?). Aber es geht auch mehr um darum, daß man könnte wenn man wollte.

    • P.S. Solange hier auf PP bzgl. Männer- und Frauenquoten mit zweierlei Maß gemessen wird, bleibt der Aufschrei hinsichtlich des allgemeinen Gaga-Genderismus halbherzig und wenig überzeugend.

      • Glauben Sie allen Ernstes, die römische katholische oder die orthodoxen Kirchen wären besser aufgestellt mit Frauenquoten und Quotenfrauen?

        Ich habe etwas gegen klerikale Selbstherrlichkeit und man mag es anzweifeln, dass die Kirche kein Priesterinnenamt kennt, da man sich vom Paganismus unterscheiden wollte, der heute immer wieder gerne durch die „kalte Küche“ Einzug halten will („In der Natur finde ich Kraft/kann ich auftanken“).

      • Ich halte dagegen: Mulier taceat in ecclesia hatte durchaus seinen Sinn, wie es sich heute geradezu tagtäglich zeigt. Und nicht nur dort. Aber egal, ich bin eh raus und ausbaden dürfen es überwiegend diejenigen, die sich die Suppe eingebrockt haben. Viel Spaß noch, Mädels!

      • @Wahrheitsministerium: Ich habe keine Frauenquote gefordert, sondern die Abschaffung der 100%igen MÄNNERQUOTE. Das ist ein Unterschied.
        Wenn wir den Moslems zu recht vorwerfen, sie würden Geschlechter-Apartheid betreiben, ist es INKONSEQUENT und unglaubwürdig, sie selber institutionell zu dulden.

    • die Sache mit dem Katholizismus ist die, dass der höchste Posten der. für Menschen (Nachkommen Adams und Evas) , zu vergeben ist, von einer Frau eingenommen wird.
      Nur der Posten ist bereits vergeben und von der Natur seines Amtes her einmalig!
      Mal drüber nachdenken!

      • das ist kein Trostpreis, es ist genau umgedreht, der Katholizismus überhöht die Frau in und mit Maria sowas von dermaßen, dass das was man als Männerkirche beschreibt, der Trostpreis für die Männer ist, aber blind wie moderne Frauen halt sind, begreifen selbst die das nicht mehr.

      • Überhöhung bzw. Idealisierung ist immer die Kehrmedaille für Entwertung bzw. Diskriminierung. Die beiden Seiten bedingen sich gegenseitig und jederzeit kann die Idealisierung ins Gegenteil umkippen. Wenn z.B. die Erwartungen, die an die Überhöhung geknüpft sind, nicht erfüllt werden, dann wird die idealisierte Person vom Podest gestoßen (das Muster Heilige und Hure).

        Der „Deal“ den Frauen der Himmel, den Männern die Erde – ist überdies nicht gerade vorteilhaft. Es ist ein Trostpreis, den intelligente Menschen nicht annehmen. Ich verzichte daher auf 50% des Himmels und tausche ihn gegen 50% an der irdischen Wertschöpfung ein.
        Gemäß der alten Weisheit: Gute Mädchen gehen in den Himmel, böse Mädchen gehen überall hin:)

  7. Sehr schön sichtbar: der Bischof trägt unter der Kasel eine Dalmatik, um so zu zeigen, wie das Bischofsamt das Priesteramt und den Diakonat vereinigt.

    Und die coram-ipsum-Zelebration!

    Seit dem Konzil die coram-publico-Zelebration durchgesetzt hat, findet sich auch in evangelischen Kirchen solch ein „Tisch“, so ein „Bibeltisch“ mit zwei Kerzenleuchtern und zwei Tschibo-Vasen.

    Die „zeitgemässe Mahlfeier“ hat aus dem Mysterion eine „Wellnes- und Auftank-Veranstaltung“ gemacht, dieceher der Selbstvespuegelung dient als der Verehrung des Allerhöchsten, Ewigen, der zeitlich ungebunden ist.

    • Und aus „Kirche“ ist ein Verein geworden, wo sich jeder zurechtglauben kann, was er will. Kommt ja hier auch in den Kommentaren tlw. durch.

  8. Ich kann dem Video offen gesagt nichts abgewinnen. Die Aufnahmen sind ein Destillat all dessen, weshalb ich vor x Jahren aus der Kirche ausgetreten bin.

    Und nachdem Papst Franziskus jetzt den marodierenden und vergewaltigenden Migrantentsunami mit dem heiligen Paar vergleicht, wäre ich am 27.12. der Erste auf der Schwelle des Bürgeramtes, um aus der Kirche auszutreten.

    Mit allem drum und dran incl. Filmteam der Zudeck-Medien.

  9. Auch wenn ich der Meinung bin Gott ist in jeder Zelle die er erschaffen hat, wenn ich auch der Meinung bin ein aufrichtiges Gebet in der freien Natur ist genausoviel wert wie die Teilnahme an einer Messe, ist es doch schwierig sich der Faszination eines Hochamtes zu entziehen.

    Schön ist es dass die Nationalflaggen mitgetragen werden, sogar die Deutsche ist zu sehen.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here