Ein Konflikt konkurrierender Werte: Religionsfreiheit gegen Tierschutz, in der islamischen Welt und ihren Subkulturen in Europa wird mehrheitlich aus religiösen Gründen das betäubungslose Schächten gefordert. Ein Gastbeitrag von A. Kirmayer

Am 21.11.17 wurde die unten verlinkte Sendung ausgestrahlt. Es ging dabei um die Missstände beim Tiertransport allgemein, den Export in die Türkei und andere islamische Länder im besonderen und dann als Höhepunkt des Grauens, die Schlachtungen in islamischen Ländern, gezeigt an Schlachtungen im Libanon und in Ägypten (am Ende der Sendung). In Variationen ist diese Vorgehensweise vermutlich in allen Ländern der Umma üblich.

Es bedarf des Muts und starker Nerven, diesen Beitrag anzusehen.

Vorweg: Auch bei uns gibt es noch genügend Missstände bei der Tierhaltung, dem Transport und der Schlachtung, aber zumindest erfolgen Kontrollen und der Versuch, die Mängel zu beheben oder erträglicher zu gestalten. Die diesbezüglichen Zustände in den islamischen Ländern stellen allerdings eine andere Dimension dar und unterliegen einer ungeahnten Dynamik.

Insgesamt hat man den Eindruck, dass in der islamischen Welt der Wert von Haus- und Nutztieren sehr weit unten rangiert.

Zumindest bei den gefilmten Halal -Schlachtungen, die im islamischen Ritus vollzogen werden und aus der Tradition leben, handelt es sich um barbarische Tierquälerei, um nichts anderes. Ein nicht endendes, sinnloses Gemetzel, bei dem den Tieren in Foltermanier unsägliche Schmerzen zugefügt werden.

Sie sind am Ende nicht mal mehr in der Lage zu schreien, nur der Blick der geschundenen Kreatur schreit zum Himmel.

Von Seiten der islamischen Institutionen wird immer wieder erklärt, wie schnell und schmerzfrei das sorgfältige, betäubungsfreie Schächten abläuft. Unbestritten ist diese eher als Schutzbehauptung daher kommende Aussage allerdings nicht.

Was nutzt es, wenn islamische Theologen von einem geforderten mitfühlenden und sorgfältigen Umgang mit Schlachttieren sprechen? Soll es tatsächlich so sein oder ist es nur eine „takiyyatische Beruhigungspille“ für uns Ungläubige? In der Praxis erweist sich, welche Einstellung zu den Tieren im Islam herrscht. Dieses unbegreifliche Vorgehen wird anscheinend vom jeweiligen Staat, den religiösen Führern und der Masse der Bevölkerung toleriert.

Bei den Schlachtszenen gewinnt man den Eindruck, es handele sich um eine Volksbelustigung, jeder darf sich mal erproben u. befriedigen, fühlt sich zum Metzger berufen; erschreckend auch die Anwesenheit sehr vieler Kinder. So wird diesen jegliche Empathie für Tiere abtrainiert.

So wie die Gesellschaft mit Tieren umgeht, geht sie zum Schluss auch mit Mitmenschen um. Und dann kommen sie, die jugendlichen Muslime, unbegleitet und bestens am Messer ausgebildet und anstatt Rinder stehen nun die Ungläubigen zur Verfügung. Eine gewagte Behauptung?

Nein, die ständig ansteigenden, hinterhältigen Messerattacken auf Deutsche zeigen deutlich die Parallele, egal ob Tier oder Mensch, es herrschen keine Skrupel, das eine scheint für die Messermänner sie so „leicht und normal“ wie das andere.

halal

Vielleicht ist die Halal-Problematik noch nicht so virulent, doch mit steigendem Zuzug der Neubürger wird sich das ändern und die Nachfrage nach oben schießen. Dass sich ein Discounter nach dem anderen mit einer eigenen Halal-Fleischtheke schmückt, ist sicher kein Zufall.

Man hat ja heute schon gehört, dass vereinzelt Vieh von Bauernhöfen gestohlen wurde oder Hinterhofschlachtungen aufgedeckt werden.

Der Wunschkatalog dieser Klientel ist lang, man will und kann nur so leben, wie man es gewohnt ist und geprägt wurde. Hinzukommt, dass man überzeugt ist, dass die Weisungen von Allah höchstpersönlich erlassen wurden, einem Gott, der noch in der heutigen Zeit dieses Blutzolls bedarf und vermutlich wohlwollend auf die Massenschächtungen bei den Opferfesten und Pilgerreisen blickt.

Was viele gar nicht wissen: Schächten ist bei uns grundsätzlich verboten. Derzeit wird eine Genehmigung (Urteil Bundesverwaltungsgericht) nur ausnahmsweise und im Einzelfall mit Auflagen erteilt.

Was wird passieren, wenn die Parallelgesellschaften wachsen und das betäubungslose Schlachten mit Nachdruck gefordert wird? Bleiben unsere Gesetze erhalten, kann die kommende islamophile Regierung standhaft bleiben oder gibt sie aus Integrationsgründen und um den Muslimen ein noch stärkeres Heimatgefühl zu bereiten ohne Widerstand nach?

***

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Patriotin
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Patriotin

Es fängt ja schon bei den kleinsten Kindern an, Mitleid wird als Schwäche gewertet und so wird gequält, verstümmelt und getötet. Es gab dazu schon verschiedentlich Berichte aus Deutschland und Dänemark. Mit Mitleid verhält es sich wie mit Ehre. Worte, die man anscheinend nicht richtig ins arabische übersetzen kann (sofern überhaupt vorhanden).
Richtig ist allerdings auch scheussliche tierquälerei in der europäischen Tierhaltung : der beste Grund vegetarier zu sein und zu bleiben!

Ramstein
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Ramstein

Ich denke dieser importierte Frevel an unseren Mitgeschöpfen kann sich kurzer Zeit durch Seuchen, Tierseuchen die ganze Bestände dahin raffen und die Wiederkehr der tödlichsten Krankheiten aus dem Mittelalter bitter rechen und Folgen werden Hunger und andere sein.

Erasmus
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Erasmus

Die globalen Weltkommunisten in Form der UNO schlagen zu, erst müssen die 10 Gebote daran glauben, dann nach und nach der humanitäre Rechtsstaat und Deutschland hatte einmal ein gutes Tierschutzgesetz anno Jahr 2000, welches in Hessen für Muslime gekippt wurde und so weiter. Dieses Schächten soll meines Erachtens dazu dienen Menschen zu Barbaren zu erziehen, die keine Skrupel mehr haben auf andere Menschen los zu gehen, traurige Anfangserscheinungen gibt es schon in Deutschland. Merkel „Wenn man eine neue Weltordnung haben will, muss man Stück um Stück der eigenen Souverenität“ abgeben und das ist im Eilzugtempo geschehen. Eine neue Weltordnung wo… Mehr lesen »

Linus Lay
Gast
Linus Lay

@jheinke Hätten Sie sich meinen Kommentar gründlich und ohne atheistisches Vorurteil durchgelesen, hätten Sie besser verstanden, was ich geschrieben habe. Typisch Atheist gleich rumplärren, wenn es gegen den scheinheiligen Unglauben geht. Mann könnte ja überzeugt werden, von der Wahrheit. Aber nein, bloß nicht. Alle vermeintlich echten Statistiken werden bemüht, um ja im Recht zu sein. Und alle Christen gleich als naive, ferngesteuerte, obrigkeitshörige und schlafwandelnde Idioten hinzustellen. Nein mitnichten. Erst durch Gottes moralisches Gesetz, weis der Mensch, was richtig und falsch ist. Was gut und böse ist. Was Tugend und Sünde ist. Das Gewissen des Menschen reicht bei weitem nicht… Mehr lesen »

Linus Lay
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Linus Lay

@Brockenteufel Sind Sie Christ dann müssten Sie sich diese Frage selbst beantworten können. Sind Sie Protestant dann wird es allerdings schwieriger mit dem richtigen Verständnis. Die Seele adelt den Menschen. Dies unterscheidet uns vom Tier. Nur der Mensch hat eine Seele, im Augenblick der Empfängnis, von Gott, eingegeben. Nur der Mensch kann sprechen, denken, assoziieren. Nur der Mensch besitzt die Gabe, Gutes von Bösem zu unterscheiden. Jetzt kommen Sie mir aber nicht damit; die Kuh muht, das Schwein grunzt, der Esel macht IA. Nein das ist kein sprechen. Und nur die Seele unterscheidet uns vom Tier. Ohne Seele wäre der… Mehr lesen »

trackback

[…] Halal – Religiös legitimiert und erlaubt? […]

Norbert Zöchling
Gast
Norbert Zöchling

Und koscher? Warum sprechen sie das nicht an?

Seeräuberjens
Gast
Seeräuberjens

Ähm. Herrn Kirmayer ist bekannt, daß das rituelle Schächten auf die Bibel zurückzuführen ist? Adam und Eva waren Vegetarier. Einen Neuen Bund aber schloß Gott mit Noah. Ihm und seinen Nachkommen wurde es gestattet, auch Tiere zu verzehren, nicht aber Blut. (Ursprünglich eine Hygienevorschrift. Blut ist in heißen Gegenden allerhöchst verderblich.) „Alles, was sich regt, was da lebt, soll euch zur Speise sein; wie das grüne Kraut gebe ich es euch alles. Nur Fleisch mit seiner Seele2, seinem Blut, sollt ihr nicht essen!“ Gen 9,8f Dieses noahitische Gebot ist verbindlich nicht nur für Muslime, sondern auch für Juden, und jetzt… Mehr lesen »

truckeropa66
Gast

Wenn ein Deutscher Landwirt eine Kuh nur schief anschaut, wird er schon als Verbrecher im Sinne des Tierschutzes von den sogenannten Veterinärämtern behandelt.
Wenn es um Moslems geht, interessiert kein Schwein mehr das Tierschutzgesetz.
Aus meiner Sicht geben hier die zuständigen Personen ein Bekenntnis ab welche Schweine Sie wirklich sind.
Sorry liebe 4 beinigen Schweine aller Rassen, das ihr mit diesen Personen namentlich in einen Topf geworfen werdet!

Markus aus Rosenheim
Gast
Markus aus Rosenheim

Z. B. „Inside Polizei“ ab S. 170 von Stefan Schubert.

Aubin
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Aubin

PARDON finde es auch archaisch, aber Halal o. Kosher Schächten, wo ist da der Unterschied? Schächten heisst es da auch, wird auch so praktiziert und wurde im III.Reich verboten!

Zahal
Gast

Kann ich durchaus nachvollziehen, dennoch hat diese Geschichte einen anderen Hintergrund und eine andere Quintessenz, nämlich die Abkehr von Menschenopfern, die zu dieser Zeit Gang und Gäbe war und ein weiterer, einschneidender Schritt. „Als Kind habe ich die Geschichte von Abraham und seinem Sohn Isaak gehasst. Ich habe Abraham gehasst, weil er für einen allmächtigen Gott seinen Sohn opfern wollte.“ —————————– Die hebräische Bibel hat sich sehr mit der Frage beschäftigt, wie man genau opfern solle. Schon dort gibt es heftige Kritik am Opfer. Der Duft der Brandopfer sei Gott zuwider/ekele Gott an, sagen die Propheten. Eines ist in der… Mehr lesen »

Bernd
Gast
Bernd

Soll ich die Kuh schlagen?Ein Tü. aus Deutschland in einer Reportage als er in seiner Heimat war,zu einem Kind das wohl Angst vor der Kuh hatte…

Medusa
Gast
Medusa

Die Gewaltbereitschaft und Mitleidslosigkeit gegenüber den Geschöpfen wird in vielen muslimischen Familien anerzogen! Nach der Beschneidung und zur „Männlichkeits-Initiation“ wird von Jungen beim Opferfest erwartet und diese angehalten, ein Schaf lebend zu schächten und sich am blutigen Leiden dieser Tiere zu delektieren! Der Islam ist keine Religion, sondern eine „kranke“ Welteroberungsideologie, der es mit Hilfe der Scharia nur um das pure Machtstreben und die Unterwerfung zugunsten einer „Religions-Elite“ gehört. Die meisten Suren im Koran triefen vor Gewaltverherrlichung, Intoleranz und Menschenverachtung, gegen dem die „Ethik“ der „Mafia“ und mancher delinquenten Gangs „ehrbar“ ist.

Kobl Rudi
Gast
Kobl Rudi

Ja so ist es bei uns denen wird doch alles erlaubt

vercingetorix
Gast
vercingetorix

Die Halal-Schlachtung (Schächten) ist barbarisch und sollte in allen zivilisierten Gesellschaften verboten sein.
Aber man kann wohl von einem Kult (Islam) der keinerlei Respekt zeigt für das menschliche Leben, nicht erwarten, dass er das Leben von Tieren respektiert!!

Kerstin
Gast
Kerstin

Wie argumentieren denn die Grünen zu diesem Thema?

Andrea Zimmermann
Gast
Andrea Zimmermann

Diese Tierquälerei hat mit Glaube nichts zu tun und kann in der westlichen Gesellschaft nur mit einem ausdrücklichen verbot beantwortet werden.ausgerechnet England hat sein tierschutzgerecht ausgehebelt ,warum wohl.es kann nicht angehen,daß westliches denken und Werte zugunsten von migranten(Sie gehen doch alle wieder würde uns gesagt) zurückgenommen wird.es ist an der Zeit für das was uns ausmacht einzustehen

Marianne Jädick
Gast
Marianne Jädick

Lieber Herr Berger, in den allermeisten Fällen stimme ich mit Ihnen Argumenten zu 100% überein. Was allerdings diesen Artikel angeht, möchte ich doch noch einen kritischen Beitrag dazu leisten. Vorweg: Ich verachte den Islam und alle, die sich nicht davon lossagen. Am meisten allerdings die Konvertiten. Das Schächten kann man bei deren sonstiger Denk- und Lebensweise allerdings nur mit einem weiteren Punkt der Abscheu kommentieren, denn was erwarten Sie denn von solchen Menschen? Mitleid? Haben die überhaupt so ein Wort in Arabisch oder was immer deren Muttersprache ist? Nun aber zu uns: Haben Sie sich mal mit dem Thema Tierversuche… Mehr lesen »

H.P.
Gast
H.P.

Auf ein Wort. Für religiös motivierten Mumpitz dieser Art habe ich keinerlei Verständnis. Es ist tatsächlich so, Menschen die so mit Tieren umgehen, gehen auch mit anderen Menschen so um. Mein Großmutter, Gott hab sie seelig, erlangte ein biblisches Alter von 102 Jahren, war bis zu ihrem letzten Atemzug rüstig und geistig rege und pflegte in ihrer Weisheit und Würde immer zu sagen: „Nur wer gut zu den Tieren ist, ist auch gut zu den Menschen“. Wer andere Lebewesen, um einer Religion oder Ideologie willen, quält und würdelos behandelt, ist ein böser Mensch, Punkt. Als Kind habe ich die Geschichte… Mehr lesen »

ThomasD
Gast
ThomasD

Auf dieser Seite dreht sich alles um Halal. Wahnsinnig viele Infos – nicht nur um Lebensmittel – sondern um ein umfassend allahgefälliges Musel-Leben:
http://www.halal.de
Boykott all jener Lebensmittelläden, die Halal-Fleisch vertreiben!

Inge
Gast

Viele Tierschützer in Deutschland kämpfen für einen besseren Tierschutz , und das seit Jahrzehnten,wir auch,da liegt bei unseren Nutztieren viel im argen,genauso wie zum Teil mit Haustieren umgegangen wird ,den subventionierten unnützen quälerischen Tiertransporten ,die Liste ist lang.Jetzt haben wir durch die Hintertür dieses barbarische Schächten von diesen Fremdkulturen noch obendrauf. Es ist zum ko…. Den Zustand einer Gesellschaft kann man auch daran erkennen,wie sie mir Tieren umgeht.

Regina Walczyk -Brozinski
Gast
Regina Walczyk -Brozinski

Ich denke, das wird nicht so einfach werden für die Regierenden. Auch der Tierschutz hat in den letzten Jahrzehnten hart erkämpfte Veränderungen erfahren, die eine Menge Menschen sich nicht so einfach wegnehmen lassen werden wie zB. die Kreuze aus den Schulen. Insgesamt hat man den Eindruck, dass die Völker, in denen der Islam herrscht, so etwas wie Empathie gar nicht kennen. Zu Ihrer normalen Lebenswirklichkeit zählt neben dem grausamen, mitleidlosen Schächten, die Misshandlung von Frauen und Kindern, das rücksichtslose Ausleben sexueller Begierden an eben diesen, die Ermordung von Menschen, die ihre „Ehre verletzt haben „,selbst wenn es sich um engste… Mehr lesen »