Unser Foto der Woche wurde vor fast 60 Jahren am Heiligen Abend 1958 aufgenommenen. Es stammt von einem Stammleser von Philosophia Perennis, der sich damit für die Arbeit des Blogs bedanken möchte: Großartig!

Das Bild an der Wand, das man auf dem Foto sieht, ist ein durch unseren Leser damals im gymnasialen Kunstunterricht gestalteter Entwurf einer Glasmalerei (Christus als Weltenrichter).

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(c) privat

20 Kommentare

  1. hat weniger zu tun mit dem „Mädchen ohne Hände“, vielmehr mit dem „Platz am Tisch des Lebens“. Und wer teilt den zu?

  2. Weihnachten 2017
    immer noch „hre Zeit“
    Die Mutter wälzt tagelang die Listen in ihrem Kopf -„Ofengemüse“…wann, wie viel?- und begibt sich auf die Piste: Marathon der Unnotwendigkeiten.
    Die Mutter, eine innere holzschnittartige Furie, der die Haare zu Berge stehen. die im letzten Moment die Pakete packt und die Postkarten schreibt. Putzen, Gästebetten beziehen, Backen, Endlosschleife.
    Der Vater, entspannt auf der Hundewiese, „freigenommen“, wünscht ruhige und besinnliche Feiertage 🙂 Heute schon kommen die Schwiegereltern, wollen auch nicht hungern, wollen entertaintwerden…
    Nee, Leute. Verarscht hab ich mich lange selbst genug. Verarschenlassen noch länger. .

  3. Eine Barbarei ist es in diesem Land, mit all den seelisch Unterernährten, mit den seit je her geschlossenen Dünkel-Gesellschaften/Cliquen und den Wichtigtuern (VIP) und mit den ums Doppelte gestiegenen GEWOLLTEN Altersarmen (und Kinder-Armen, armen Kindern, wie auch immer) .

  4. und ja, der Kunstunterricht mußte Platz machen:
    einer allgemeinen Geschmacksverbildung, einer linearen digitalisierten Denke, einer tothauenden Verkürzung und Selbstbedienung aus dem visuellen vorgefertigten Massenrepertoire ohne Ästhetik, wie es auch Manfred Spitzer, Ulm, konstatiert: Keine Lobby für musische Erziehung.
    Und so sind wir denn umgeben von schriller (geschaffener) Häßlichkeit bis hin zur umgekrempelten Natur (z.B. der Windräder und Netzleitungen, der Plattenbauten und gigantischen „Denkmäler“…eben auch des „Weihnachtsschmuckes“)

  5. Schöne Grüße aus dem Nachkriegskinderland Deutschland.
    Warum machen Sie denn alle mit?
    Wir, die wir uns gefunden haben, Mann und Frau (sowie die Kinder…leider?), haben nur schwer Zugang zur allgemeinen gesellschaftlich-„kulturellen“(einschl. des gekaperten heidnischen Jahreszeitenfestes) Verlogenheit! Zu Konventionen und Smalltalk (dem Schlüssel zum Erfolg?), zu jeglichem Hype, zu „Ritualen“ und diesem megadämlichen Konsum-und Disney-Lichterkettenrausch. Aber wir, die Eltern (nur die Eltern?)
    haben auch noch etwas anderes „geerbt“.
    Es hat mit dem zu tun, was Bruni Braun in Schreiblust-Verlag/Mitmachprojekt unter „Von Tulpen, Brot und Scham“ beschreibt.

    Gut zu wissen,dass JEDER ein göttliches Kind ist!

  6. Ich bin in 1951 geboren und hatte eine sehr schöne Kindheit mit meiner Schwester, meinen Eltern und Großeltern. Wir haben auch wunderschön Weihnachten gefeiert. Wir hatten zwar nicht viel, aber wir waren so glücklich und dankbar und zufrieden. Was haben wir uns über die kleinsten Geschenke gefreut -und über den Grund, dass JESUS CHRISTUS geboren ist! Es war auch so schön, dass wir mit den Großeltern zusammen wohnten. Ich darf das selbst auch wieder erleben. Wir sind auch eine Großfamilie! Dafür danke ich Gott von ganzem Herzen!

  7. 1958 war noch 210 Jhre vor den 68 ern. Die haben den Hass auf das Christentum angetrieben als etwas reaktionäres!

    Heute ist Weihnachten nur noch Völlerei und wer hat wem was geschenkt!

    Ohne Wurzeln verkommen wir nur noch!

    Linkes krankes sozialistisches Gedankengut zerfleddert die Staaten Westeuropas seit fast 50 Jahren!

  8. Das Gute und Schöne erhalten und trotzdem Innovationen gegenüber aufgeschlossen zu sein, bedeutet rechtskonservativ zu sein. Wer sich dabei noch auf dem Boden der Freiheitlich Demokratischen Grundordnung bewegt, ist ein rechter Demokrat. Heimat, Werte, Traditionen, Glaube, all dies gilt es zu erhalten. Wir haben viel davon aufgegeben und verloren, seit dieses Foto erstellt wurde. Ein Smartphone oder eine Smartwatch zu besitzen, mit der Mode zu gehen und fortschrittsbewusst zu sein, muss nicht bedeuten, mir allem was davor war zu brechen. Nur dumme Menschen glauben, dass ein Baum auch ohne Wurzeln überleben kann. Ein Volk braucht Traditionen, Heimatbewußtsein, Glaube und Stolz. Ohne diese Wurzeln kann auch ein Volk nicht überleben. Oh wünsche mir nichts vergangenes zurück , sondern eine neue Besinnung auf Tradition und Werte, die Wiedergeburt einer Volksseele.

  9. Ein wunderschönes Bild, auch wenn es mich damals noch nicht gab. Es erinnert mich dennoch an die Fotos meiner Eltern gegen Ende der 60er Jahre. Und auch ich will mein altes, gutes und liebes Deutschland zurück! Seit dem letzten Winter habe ich einen regelrechten Erinnerungsflash bzgl. meiner Kindheit durchlebt, teilweise auch durchlitten,angesichts der unglaublichen Veränderungen seit Sept. 2015.

    Die Hoffnung habe ich aber nicht aufgegeben.

  10. Da bin ich geboren – in eine wunderschöne friedliche Zeit hinein. So viel wie ich die letzten 2 Jahre an meine Kindheit und Jugend gedacht habe, so viel hab ich mein ganzen Leben nicht daran gedacht.

  11. Ein Weihnachtsbild aus dem Jahr 1955 im Haus meiner Großeltern in Ostberlin gibt es ebenfalls.
    Immerhin hatten sie es irgendwie geschafft die herausgefallenen gesamten Fenster (wahrscheinlich der Druck der explodierenden Bomben) neu verglasen zu lassen. Den großen Wintergarten hatte es komplett erwischt und deshalb wurde der Zugang vom Salon zum Wintergarten damals erst einmal zugemauert.

    Das gesamte Haus war völlig leergeplündert worden und so waren von den 6 großen Zimmern nur zwei benutzt und mit spärlichen Möbeln ausgestattet. Zum Heizen fehlte meistens die Kohle bzw. das Holz so das es im Winter bitter kalt wurde.

    Im großen Salon, der völlig leer war mit seinen knapp 34 m² stand dann jedes Jahr ein aus dem nahen Wald geklauter kleiner Weihnachtsbaum. Unter herum ausgebreitet Zeitungen damit das tropfende Kerzenwachs nicht auch noch das Parkett versaute. Behängt mit aus irgendwelchem bunten Papier selbst gebastelten Sternen und einigen wenigen nicht-bunten Holzfiguren.
    Es wurden gemeinsam Weihnachtslieder gesungen und Gedichte aufgesagt. Abwechselnd lasen dann meine Großeltern Weihnachtsgeschichten vor bzw. erzählten sie. (Haben sie auch bei uns Enkeln spätern getan.)

    Ringsherum auf dem Boden saßen dann meine Mutter mit ihrem Bruder und auf einem Bild hielten sie überglücklich je eine Orange und eine kleine Tafel Schokolade hoch. (Mein Großvater war irgendwie immer in der Lage für seine Kinder das Unmögliche wahr werden zu lassen. Dafür haben wir ihn alle bewundert.)
    Alle warm angezogen, denn der große Raum wurde eben auch nicht geheizt.
    Trotzdem sagen sie noch heute das sie damals wunderschöne Weihnachten hatten.

    Auch für uns war es stets die schönste Zeit des Jahres und wo immer wir gerade lebten und arbeiteten, – Weihnachten in D war immer fester Bestandteil der Arbeitsverträge.
    So wird es auch bleiben.

    (Meine Eltern wurden dadurch animiert nochmals die alten Fotoaleben heraus zu holen und sich anzusehen. Meine Mutter schniefte verdächtig in ein Taschentuch dabei.)

  12. Ich war zwei Monate alt. Ich dachte noch bis vor kurzer Zeit, dass ich unheimlich Glück hatte, mit der Zeit, in der ich geboren wurde. Es schien mir die ideale Zeit, um zur leben. Da habe ich mich wohl geirrt

  13. Bin ein Jahr später geboren, da kommen einem die Tränen! Merkel gehört rigoros bestraft, für das was sie diesem Land zugemutet und wie sie es nachhaltig zum Negativen verändert hat!

  14. Schön, – Weihnachen’58 war ich schon fast ein Jahr jung ;-). Frage jetzt in der Rückschau natürlich, waren das bis jetzt unsere guten Jahre? Soll man froh sein, den größten Teil hinter sich zu haben?! – Für mich persönlich waren viele Urlaube zwar interessant und Horizont erweiternd, auch hatte ich die Möglichkeit, in einigen Ländern länger zu leben, aber in einer näheren? Zukunft als Minorität im eigenen Land, ein ganz klares NEIN, DAS brauche brauche ich nicht!

  15. Mein Geburtsjahr…Wer gibt uns jetzt noch Hoffnung für ein friedvolles Zusammenleben? Merkel und ihr Regime haben alle Hoffnungen zerstört!

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