Sonntag, 4. Dezember 2022

Hass, Hetze, Feindbilder: Sind das die neuen „westlichen Werte“?

In einem Brief an den PP-Macher David Berger bedankt sich die bekannte Bürgerrechtlerin, Aktivistin und Politikerin Angelika Barbe dafür, dass wir „nicht in die Kriegspropaganda einstimmen – auch wenn Putin mit dem Angriff illegal handelte“. Auch sie wolle sich nicht zur „Russen-oder Putinhasserin“ manipulieren lassen.  

Über unseren Leserbrief des Monats freue ich mich diesmal ganz besonders. Er stammt von keiner Geringeren als Angelika Barbe, die in der Oppositionsbewegung der DDR eine führende Rolle spielte, Mitbegründerin der in der DDR neu gegründeten Sozialdemokratische Partei und nach der Wende Bundestagsabgeordnete war.

(c) Screenshot Youtube

1996 gründete Barbe das „Berliner Bürgerbüro zur Aufarbeitung von Folgeschäden der SED-Diktatur“ mit. In diesem Jahr wechselte sie zugleich von der SPD zur CDU. Von von 2000 bis zu ihrem Ruhestand (2017) war sie u.a. bei der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung tätig.

In den letzten Jahren machte sie immer wieder durch ihre mutigen Wortmeldungen, aber auch Aktionen gegen die Corona-Diktatur Schlagzeilen. In einer Zeit, in der sich PP erneut auf seine grundlegenden Leitmotive (auf der Startseite ganz unten) besinnt, stehen Barbes Ausführung stellvertretend für zahlrieche zustimmende Mails und Briefe und sind für mich eine besondere Ermutigung (DB).

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Lieber David,

es drängt mich, Dir mit diesen Zeilen für Deine wahrhaftigen Informationen, Fragen und Kommentare zu danken. Und dafür, dass Ihr nicht in die Kriegspropaganda einstimmt- auch wenn Putin mit dem Angriff illegal handelte.

Während man täglicher kriegerischer Berichterstattung der MSM nicht mal beim Radiohören entgehen kann, gibst Du Dir mit Deinem Team Mühe, die Lügen zu entwirren und auf tatsächliche Widersprüche hinzuweisen. Niemals hätte ich für möglich gehalten, dass „westliche Werte“ darin bestehen, Hass und Hetze zu verbreiten und neue Feinbilder zu produzieren.

Plötzlich soll ich einen korrupten Oligarchen wie Selenskyj, der längst seine Golddukaten im Westen bunkert, als Helden feiern. Dabei wurde noch vor kurzem auf Selenskyjs Unterschlagungen von den gleichen Medien in den „Pandora-Papers“ hingewiesen, die ihm heute einen Heiligenschein umhängen. So schnell kann ich Normalbürger nicht von „Luzifer“ auf „Messias“ umschalten, und will mich erst recht nicht zur „Russen-oder Putinhasserin“ manipulieren lassen.  

Deutsche wertelose Politiker und gekaufte Journalisten haben damit natürlich kein Problem. Ich schon! Jetzt sind Waffenstillstandsverhandlungen das Gebot der Stunde, um das Leid der betroffenen Opfer zu beenden. Da kann ich nur Bertha von Suttner zitieren: Die Waffen nieder!

Sei lieb gegrüßt von Angelika

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PP-Redaktion
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