(David Berger) Der folgende Text ist wahllos aus Hunderten ähnlicher  Erfahrungsberichte, die seit Monaten in den sozialen Netzwerken die Runde machen gegriffen. Diese Schilderungen kommen zu 90 % von Frauen, manchmal auch von jüdischen Mitbürgern, Homosexuellen und Behinderten.

Diese Texte sind Zeugnisse dafür, wie rasend schnell sich bei uns der öffentliche Raum und dessen Wahrnehmung verändert haben – und damit das fundamentale Beheimatetsein der Menschen in ihrem Viertel, ihrem Dorf, ihrer Stadt immer mehr Brüche bekommt.

Das Argument von einzelnen, ihnen sei ja noch nie etwas passiert, überzeugt da nicht mehr wirklich. Auch hier gilt: Beschimpfte, belästige, überfalle, bestohlene, vergewaltige eine – und erziehe ganz viele!

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„Auf meinem Nachhauseweg von der Arbeit in einem ganz normalen Berliner Kiez: Kommt mir ein „Südländer“ entgegen, beginnt mich ab ca. 10-15 meter anzuglotzen und bleibt „dran“, bis ich direkt an ihm vorbeigehe. Mit seinem Grundschulkind an der Hand. Gefährlich? Nein. Übergriffig? Ohne Zweifel.

Alltag heute, man erzählt so etwas kaum, „ist doch nichts passiert“, nur: der öffentliche Raum hat sich verändert. Die Respektlosigkeit des islamischen Raumes macht sich breit und ist völlig unbeeindruckt von unserer respektvollen Alltagskultur.

So etwas kann einem jeden Tag passieren. Was soll ich tun? Haare zusammenbinden? In Sack und Asche gehen? Ich habe mich dafür entschieden, ihn aus 2 Meter Entfernung so anzufiesen, dass der kurz dahinter laufende Typ sich dazu entschieden hat, seinen Blick von mir abzuwenden. Nur, man riskiert bei solchen Typen immer, dass es eskaliert.

So etwas will ich nicht in meinem Land. Wir waren schon so weit. Kein Zurück mehr. Bitte.“