(David Berger) Die Politikwissenschaftlerin und Journalistin Sylke Tempel war eine „der wichtigsten deutschen Stimmen, wenn es um internationale Politik ging“ (SPON). Sie scheute auch nicht vor Kritik zum Beispiel an Erdogans fatalem politischem Einfluss und den hilflosen Reaktionen deutscher Politiker darauf zurück. 

Sie starb am vergangenen Donnerstag völlig unerwartet: „Die Journalistin war während des Sturms „Xavier“ getötet worden, der am Donnerstag über Deutschland zog. Nach Angaben der Feuerwehr war sie aus ihrem Auto gestiegen, um ein Hindernis aus dem Weg zu räumen. Dabei wurde sie von einem umstürzenden Baum getroffen.“ (SPON)

Wie verkommen inzwischen die journalistische Landschaft in Deutschland ist, zeigt die Reaktion von Martin Lejeune, einem Journalisten, der bei der linskspopulistischen taz groß gemacht wurde. Auf Twitter schrieb der zum Islam Konvertierte zum tragischen Tod Tempels:

„Die Gebete der Muslime wurden erhört
Der Baum ist die Strafe Gottes für Sylke Tempel’sTaten
Gottes Gerechtigkeit siegt
الله أكبر@SylkeTempel

Und bekam kräftigen Applaus dafür.

Achso: Während unter der beratenden Aufsicht der Amadeu Antonio Stiftung („Stiftung der Schande“) zahlreiche nicht-linke Accounts in Deutschland nicht mehr sichtbar sind, ist es Lejeunes Hass-Twitteraccount nach wie vor … Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Wachsamer sind da die User sozialer Netzwerke: die Zahl der Anzeigen gegen Lejeune steigt fast stündlich.