Als Mitglieder der „Deutschen Mitte“ bei dem antisemtischen Al-Quds-Marsch in Berlin am Adenauerplatz Wahlwerbung für ihre Partei machten, dachte ich zuerst, das sei ein Versehen.

Eine der Deutsche-Mitte-Wahlhelferinnen erklärte auf meine Nachfrage, man habe gar nicht gewusst, dass hier auch diese Islam-Veranstaltung sei… das war ganz offensichtlich gelogen.

Bereits im Juli 2014 erklärte der Bundesvorsitzende dieser Partei in Berlin auf einer Demonstration gegen Israel:

„Dieser Staat ist ein Un-Staat. Und wenn ein Staat ein Problem ist, dann kann er nicht Teil der Lösung sein.“

So denkt ein Mann, der vierzehn Jahre lang bei der ARD in hohen Funktionen tätig war. Es sind solche Experten, die dafür sorgen, dass die Berichterstattung der ARD über Israel oft einseitig und manchmal sogar hetzerisch ist… (David Berger)

Tapfer im Nirgendwo

Kennen Sie Christoph Hörstel? Er war von 1985 bis 1999 als Sonderkorrespondent, Moderator und leitender Redakteur für die ARD tätig. Im Jahr 2013 gründete er die Partei Deutsche Mitte. Am 24. September 2017 tritt er als Bundesvorsitzender dieser Partei bei der Bundestagswahl an. Hier sein Wahlwerbespot:

In diesem Wahlwerbespot erklärt Christoph Hörstel, dass „die Mächtigen dieser Welt“ einen „Weltkrieg an sieben Schauplätzen“ planen sollen. Zu diesen sieben Schauplätzen sollen Nord- und Südkorea gehören. Im Hintergrund ist eine Weltkarte eingeblendet, auf der Nord- und Südkorea rot markiert sind.

Fällt Ihnen was auf? Richtig, die markierten Gebiete sind nicht Nord- und Südkorea!

Was hinter Christoph Hörstel als Nordkorea markiert ist, ist in Wirklichkeit ein westlicher Teil Indiens und was als Südkorea markiert ist, ist in Wirklichkeit Myanmar. Das ist ungefähr dreitausend Kilometer daneben und schon ein wenig peinlich für einen Mann, der uns eineinhalb Jahrzehnte lang bei der ARD teilweise in…

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